Neuigkeiten

Wie es so im Leben ist, es gibt für wichtige und aktuelle Themen besondere Zeiten. Wenn das Interesse abgeklungen ist, verschwindet dieser Bereich langsam aus den Augen, aus dem Alltag, man beschäftigt sich damit immer seltener. Und irgendwann sind die ehemals brennende Themen nur noch eine Erinnerung. Ich weiß, dass für viele Leserinnen das Thema Brustverkleinerung sehr aktuell ist und dafür steht dieses Blog immer noch da, obwohl ich mich nicht mehr so oft melde.

In den letzten 5 Monaten kehrte bei meinen Brüsten der Alltag ein (so nach 1-1,5 Jahren nach der zweiten OP), das Thema, was mich mein Leben lang beschäftigt hat, hat an Aktualität verloren. Irgendwie weist es darauf hin, dass ich mit dem zweiten Ergebnis schon sehr zufrieden bin, sonst hätte ich schon recherchiert, gemeckert, tausend Fotos gezeigt.😉 Außerdem plane ich meine Zukunft, der nächste Schritt ist in Sicht, wieder kommt etwas Neues, was wichtig ist – und nichts mit den Brüsten zu tun hat. Es ist schön, dass mich die unhandlichen Dinge nicht mehr behindern, ich kann ein ganz normales Leben führen, muss nicht darüber nachdenken, ob ich zu einem Anlass nichts geeignetes zum Anziehen finden werde. Ich gehe einfach in den Laden und kaufe etwas, nicht so wie früher. Damit ist das Thema Brüste abgeschlossen.

Was bestimmt einige interessiert, wie die Narben nach einem Jahr und später aussehen. Anfang Mai 2015 sind die Brüste genau 1,5 Jahre alt. Die Narben sind ok, sie sind hell, aber trotz Abkleben mit Silikonplastern und Folien, Anschmieren mit Silikongels sind die unteren Narben breit. Nicht so breit, wie nach der ersten OP, aber doch nicht perfekt. An der Stelle, wo ich an den Brustwarzen die Wundheilungsstörung hatte, sieht man auch die helle Narbe. Man sieht sogar eine Erhebung durch das T-Shirt dort, wo die Narbe von den Brustwarzen nach unten läuft. Aber das ist alles nicht schlimm und beschäftigt mich gar nicht. Ich würde auch nichts korrigieren lassen und nochmal eine OP auf mich nehmen. Ich glaube nach all den Monaten daran, dass die Narbenheilung auch eine individuelle Sache ist. Ich würde stark vermuten, dass meine Narben beim dritten mal auch nicht schmaler aussehen würden.

Mit der Größe und mit der Form bin ich auch zufrieden. Ich muss aber zugeben, dass mir Klamotten nach der ersten OP mit der Größe 85 D/E viel besser gestanden haben, als jetzt. Jetzt sind die Brüste zu klein und flach im Vergleich zu den anderen Körperteilen an mir. Damit habe ich aber gerechnet und wollte es trotzdem wegen der Freiheit so haben, die ich durch die kleinere Größe erhalten habe. Mein Plan war, dass ich abnehme, und dann wird es schon passen (da ich an den Brüsten nicht abnehme, wird alles angeglichen). Der Plan ist noch nicht aufgegangen, da ich nicht ab-, sondern zugenommen habe. Momentan bin ich bei 91 kg. Hier im Blog war ich auch schon 80 kg, gestartet habe ich vor 3 Jahren mit 107 kg. Ich habe zwar viel Sport gemacht (auch weiterhin Tischtennis, mit Erfolg), aber auf die Ernährung habe ich lange nicht geachtet. Vieles andere, was mit meiner Zukunft und mit der unserer Familienmitglieder zu hat, war wichtiger und ich hatte dadurch auch viel Stress, was mich nicht an die Ernährung konzentrieren ließ.

Es gibt aber auch tolle Neuigkeiten! Mein Mann hat in den letzten 7 Monaten 23 kg abgenommen! Er macht keinen Sport, er hat nur seine Ernährung umgestellt. Das zeigt mir auch, dass dies sehr wichtig ist und für das Ziel unausweichlich, dass ich mich zusammenreiße und was ändere.

Die andere Neuigkeit ist, dass meine Mutter an den Brüsten vor einem halben Jahr ebenfalls operiert wurde. Sie ist 61 Jahre alt und ließ sich von mir überzeugen, dass es sich noch lohnt. Es wurden bei ihr jeweils 600 g entnommen und so bekam sie von 90H etwa 90E. Immer noch groß, aber sie ist damit glücklich. So wie ich es mitgekriegt habe, war sie sehr wehleidig und hatte viele Wochen mit Schmerzen zu kämpfen. Nicht wirklich die Narben haben Schwierigkeiten gemacht, sondern das Gewebe spannte. Ich vermute, dass die Drainage zu früh gezogen wurde und die Flüssigkeit staute noch lange im Gewebe. Der Arzt hat zumindest nichts gefunden. Ihre Narben habe ich nicht gesehen, sie wurden aber an den Seiten nicht so hoch gezogen, wie meine. Nach 3 Monaten war sie wieder im Schwimmbad. Sie hat es schwer, passende BHs zu finden, weil die Brüste eher flach sind und den BH vorne nicht ausfüllen. Dort entstehen dann Falten und sehen unter der Bluse nicht schön aus. Sie macht also ganz ähnliche Erfahrungen, wie ich. Das schöne daran ist, dass sie es mit mir besprechen kann, bzw wir tauschen ganz fleißig unsere Erfahrungen aus. Ich muss sie mal beim nächsten Mal fragen, ob sie die OP bereut hat oder glücklich ist, dass sie sich gewagt hat.

Ich wollte im Mai noch Fotos machen und dann meine Brustverkleinerung als PDF in einem Ebook zusammenfassen, damit man den Ablauf besser verfolgen kann. Natürlich nur, wenn Interesse besteht.

Ich freue mich weiterhin auf eure Gastbeiträge! Schreibt mir eine Email!🙂

 

Gastbeitrag: Sarahs Geschichte

Ich habe die Geschichte von Sarah schon vor vielen Monaten bekommen. Ich war allerdings mit dem Alltag beschäftigt und habe mich nicht mehr im Blog gemeldet.

Ich freue mich aber immer sehr, wenn jemand schreibt, sich bedankt und ihre Geschichte mit mir und sogar mit euch teilt.

Liebe Sarah, ich danke Dir!

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Da ich diese Seite so hilfreich finde und froh war, sie schon vor meiner OP gefunden zu haben, möchte auch gerne meinen Erfahrungsbericht hier einstellen. Ich werde mich nicht groß mit OP- Details aufhalten, zumal ja scheinbar viel von Krankenhaus und Operateur abhängt, sondern mich auf die grundsätzlichen Unterschiede beschränken, die mir aufgefallen sind.

Hier erst einmal meine Daten. Alter: 54, Größe: 165 cm, Gewichte: 67 kg, BH-Größe vor OP: 85F. Nach OP: 85B (eventuell C), entfernt wurde am 18.12.14: 780 gr. von der rechten und 690 gr. von der linken Brust.

Donnerstag Morgen um 7 Uhr in die Klinik, anzeichnen um 8, auf Station um 9, OP um 10, um 4 wieder wach auf Station, Freitag ausruhen, Sonnabend Drainagen ziehen und Mittags mit dem Taxi nach Hause.

Ich habe mich gegen Ärztemarathon und Kampf gegen die Krankenkasse entschieden und bin direkt zum PC gegangen. Gefunden habe ich sie über die Arztsuche der „Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen“. Ich wollte unbedingt einen „richtigen“ plastischen Chirurgen mit Erfahrung bei Brustverkleinerungen, nicht nur einen weitergebildeten Zahnarzt, der sich Schönheitschirurg nennen darf. Gekostet hat mich die OP 6.500.– Euro. Darin enthalten waren neben OP und Nachsorge, zwei Nächte auf der Privatstation eines großen Hamburger Krankenhauses, ein Kompressions-BH, Silikongel zur Narbenpflege und eine Versicherung für ev. Nachkorrekturen. Weil ich die ganze Sache privat bezahlt habe, gab es keinen Krankschreibung für die Zeit nach der OP. Deshalb habe ich die günstig liegenden Feiertage und meinen Resturlaub zusammen gelegt und konnte mich nach der Operation am 18.12.14 drei Wochen lang zu Hause erholen. Da ich alleine lebe und keine Hilfe hatte, habe ich mich vor der OP gut vorbereitet. Vorräte eingekauft, wichtige Sachen oben aus den oberen Küchenschränken runter geholt, beim Friseur gewesen (ich hatte sehr lange Haare) etc., aber im Grunde genommen war das alles kaum nötig.

Bis auf Kreislaufprobleme hatte ich keine Schwierigkeiten, keine Schmerzen oder große Einschränkungen. Nach acht Tagen bin ich schon wieder Auto gefahren. Noch schneller konnte ich einkaufen, kochen, waschen und mich selber um alles kümmern. Natürlich habe ich es nicht übertrieben und alles langsam und mit Pausen dazwischen erledigt.
Ich habe schon nach einer guten Woche wieder auf der Seite schlafen können. Ein bisschen nach der richtigen Stellung muss ich immer suchen, aber dann geht es problemlos.

Meine erste Woche im Büro war zwar sehr anstrengend, das ist sie aber immer, da ich keine Vertretung habe und alle Arbeit liegen bleibt. Mein Rücken schmerzte, als ob die ganze Körperstatik durch die OP, bzw. die 1 ½ Kilo Brustgewebe weniger, verschoben ist. Immer muss ich mich daran erinnern, die Schulter runter zu nehmen und den Rücken gerade zu machen. Aber es ist so ein super Gefühl, aufrecht, mit schwingenden Armen und stolzem Brustbein über den langen Flur im Büro zu gehen. Früher habe ich mich zusammen gekrümmt geschlichen und dachte, alle glotzen mir nur auf meine wabbelnde Oberweite.

Ich hätte die OP viel früher machen sollen, hatte aber lange Jahre einen Partner, der es mochte, diese großen Fleischberge zu kneten und habe mich lieber weiter gequält, als ihm das „Vergnügen“ weg zu nehmen. Wie blöd man doch manchmal sein kann . . .

Meine Narben sehen ähnlich aus, wie die von Leonie, nur das sie nicht hoch gezogen bis unter die Achseln sind, sondern gerade weiter gehen bis auf Höhe der Achselhöhlen. Damit werden sie später problemlos von BH oder Bikini-Oberteil verdeckt. Mein Kompressions-BH ist von Marena. Er reicht bis dicht unter die Achseln und lässt sich mit je drei Hakenreihen sowohl an den Trägern als auch in der Brustmitte verstellen. Jetzt, nach vier Wochen, sind die Brüste so weit abgeschwollen, das ich den BH um eine Hakenreihe enger stellen kann. Damit bleibt hoffentlich der gute Kompressionseffekt noch weiter erhalten und hilft, die Narben schön zu machen. Ich wasche den BH alle paar Tage mit der Hand und legen ihn dann auf die Heizung. Dann kann ich ihn nach einer knappen Stunde schon wieder anziehen. Meine Narben sind auf der linken Seite gerade und glatt, wie mit dem Lineal gezogen und auf der rechten Seite mit Wellen und unschönen Wülsten. Die Brüste sind auch nicht ganz gleich groß geworden, aber das hatte ich auch nicht erwartet. Vorher waren sie auch nicht gleich groß und ich warte erst mal ab, wie es in einem halben Jahr aussieht. Ich hatte ja auch zwei Operateure. Ein Ehepaar; Sie betreibt die Privatpraxis und er ist Chef der plastischen Chirurgie in dem Krankenhaus, in dem ich operiert worden bin. Dadurch war die OP mit zwei Stunden recht kurz, aber die Brüste bzw. Narben tragen jetzt halt zwei unterschiedliche „Handschriften“.
Zur Zeit habe ich zwei nicht ganz trockene Stellen an der rechten Brust, genau da wo sich die Unterbrustnarbe mit der senkrechten trifft und dort, wo die senkrechte auf die Narbe um die Brustwarze herum trifft. Außerdem riecht es unangenehm aus meinem Dekolleté, schon gleich nach der OP war das so und erst jetzt, nach vier Wochen, wird es langsam weniger. Als ich das der Ärztin erzählt habe, hat sie mich angeguckt, als ob ich nicht alle Latten am Zaun habe.

Dank Leonies aufwendiger Recherche bezüglich Narbenpflege, werde ich den BH so lange wie möglich Tag und Nacht tragen. Zur Zeit creme ich morgens mit Panthenol-Salbe (Bepanthen) und abends mit Silikongel ein, habe mir aber gerade die Silikonpflaster bestellt. Ich möchte bald wieder zum Pilates gehen und hoffe, die Pflaster verhindern ein Auseinandergehen der Narben. Im April geht es dann wieder ins Kajak, meinem sportlichen Hobby und vielleicht finde ich ja auch noch Spaß am Joggen, jetzt, wo ich es endlich kann.

 

Fisch – Salat – Wasser und Sport

In den letzten 7 Wochen hatte ich einfach keine Lust, mich im Keller zum Laptop zu setzen und Beiträge zu verfassen. Die Diät halten wir weiterhin mit meinem Mann. Bei ihm läuft es hervorragend, ich sündige ab und zu, mein Gewicht ist momentan stabil zwischen 84 und 85 kg, heute 84,9 kg. In den 7 Wochen hat sich bei mir also nichts verändert. Ich müsste mir verkneifen, dass ich zwischendurch dies und das noch außer Salat und Fisch esse. An manchen Tagen läuft es sehr leicht, an anderen kann ich nicht widerstehen. Vor allem, wenn ich Stress mit den Kindern habe, merke ich, dass ich gleich in die Küche gehe, um etwas zu essen. Das wiederum stresst mich zusätzlich, so habe ich in letzter Zeit keine so gute Laune.

Impressionen aus der Küche

fisch-salat

 

Kettlebell habe ich in den 7 Wochen auch nur dreimal gemacht und einmal war ich 5 km laufen. Ich habe bei den Workouts den 10 kg Kugel genommen und wo ich es zu schwer empfunden habe, habe ich zum 6 kg gewechselt. Ich war zweimal für eine Woche erkältet und hatte, wie immer, viel Tischtennis. Ich musste bei unseren ersten Damenmannschaft dreimal und bei der fünften Herrenmannschaft einmal aushelfen, zusätzlich zu unseren eigenen Spielen. Darüber hinaus gab es noch die Kreiseinzelmeisterschaften (KEM) und die Bezirkseinzelmeisterschaften (BEM). Bei den KEM startete ich in 3 Konkurrenzen an 3 Tagen (Ü40 – in Einzel; bis 1250 Punkten – in Einzel und Doppel und bis 1400 Punkten – in Einzel und Doppel) und holte im Einzel zweimal Bronze und in Doppel einmal Gold und einmal Silber. Nur wer an BEM (egal mit welchem Ergebnis) teilnahm, durfte paar Wochen später bei den KEM starten. Hier nahm ich in zwei Konkurrenzen teil: in meiner eigenen Kategorie bis TTR 1250 und in der nächststärkeren Klasse bis 1400 Punkten. Ich hatte selber 1081 Punkte. Bei den KEM wurde ich in meiner eigenen Klasse dritte von 12 Teilnehmerinnen und kam damit weiter zum weiterführenden Turnier, wo sich im Mai die ersten 32 besten Spielerinnen in jeder Konkurrenz unseres Bundeslandes treffen und messen werden. In der höheren Konkurrenz habe ich alle Spiele verloren, womit ich aber gerechnet habe. Ich finde es überhaupt nicht schlimm, Spiele zu verlieren. Ich kämpfe, wie ich kann, es macht Spaß und ich liebe die Atmosphäre der Turniere, in der Halle zu sein, unter dieser Spannung zu stehen und die selbe Spannung bei anderen zu beobachten. Auch wenn ich verliere, lerne ich eine Menge daraus, wo ich mich noch entwickeln kann und vor allem habe ich die Chance gegen unbekannte Spielweisen zu agieren.

Ich hatte also in den letzten 8 Wochen schon 37 Einzel und 12 Doppelspiele, was im Durchschnitt mehr als 6 Spiele pro Woche bedeutet (zusätzlich zu meinen drei Trainingseinheiten). Jetzt wo ich diese Zahlen vor mir sehe, kein Wunder, dass ich schon ziemlich müde bin und keine Lust auf zusätzliche Sporteinheiten habe. Ich bin aber Woche für Woche besser, ich habe sehr schön Punkte gesammelt. Aus 1081 wurden 1171 und momentan stehe ich bei 1163. Die zwei OPs hatte ich immer am Ende der Vorrunde und war bis zur Rückrunde wieder fit. In der aktuellen Vorrunde werden wir noch 4 Spiele haben und zweimal muss ich noch bei den Herren aushelfen. Das bedeutet noch etwa weitere 18 Spiele bis Weihnachten.

TT

 

Ich habe weiterhin Podcasts gehört, während ich Haus- und Gartenarbeit gemacht habe, vor allem die Half Size Me Show, die ich im letzten Beitrag schon empfohlen habe. In einer Episode wurde ein Interview mit Marianne geführt, die unter Arthritis leidet und abgenommen hat. Sie wurde Fitness Trainerin und stellt auf ihrer Seite (myomy.tv) Kettlebell Workouts zur Verfügung. Ich werde diese Workouts demnächst probieren und über sie berichten. Ich bin schon sehr gespannt! Ich finde zwar die Kettlebell Workouts von Jillian Michaels und Bob Harper auch gut, aber ich brauche Abwechselung. Es ist so schwer, gute Workouts zu finden und ich denke, jemand, die den selben Weg mit Abnehmen und fitter werden schon bestritten hat, könnte für mich interessante und motivierende Workouts zeigen.

Vor paar Wochen haben wir ein Samsung Gear 2 Uhr gekauft. Mein Mann wird demnächst Bereitschaftsdienst machen. In diesen Wochen muss er eventuell auch spät am Abend oder in der Nacht in die Firma fahren und wenn ich beim TT-Training bin, muss er mich irgendwie erreichen können, damit ich früher nach Hause komme. Die Uhr kann man über Bluetooth mit dem Handy verbinden und damit kann ich auch Anrufe (und Benachrichtigungen) entgegennehmen. Wir haben es bei einem Training auch schon probiert und es funktioniert super. Es ist auch eine Sportuhr, kann darauf zB. Runtastic oder Endomondo laufen, es gibt aber auch ein standard Trainingsapp, die ebenfalls sehr gut zu sein scheint. Ich war mit der Uhr einmal 5 km laufen und habe die normale Trainingsapp benutzt. Diese ist eigenständig, das Handy muss nicht verbunden sein, aber nicht besonders genau, was die Entfernung angeht (kein GPS, die Entfernung wird über die Schrittlänge errechnet). Parallel habe ich Runtastic laufen lassen, die mit GPS 4,66 km angezeigt hat, als die Trainingsapp schon bei 5 km war. Was ich aber trotzdem toll fand, dass ich das Handy aus der Tasche nicht ständig herausnehmen musste, wenn ich die Daten abchecken wollte, sondern nur die Uhr angucken musste. Zusätzlich kam eine Benachrichtigung von der App, wenn ich 50, 90 und 100% des ausgewählten Zieles (5 km) erreicht habe. Als Ziel kann man auch eine bestimmte Zeit oder Kalorienzahl angeben, wie lange man laufen oder wieviel Kalorien man verbrennen möchte. Wie genau die Kalorienangabe ist, kann man sich vorstellen – obwohl man im Profil einstellen muss, wie groß und schwer man ist, oder welches Geschlecht man hat. Ausserdem misst die Uhr über dem Handgelenk auch den Puls und zeigt den Durchschnitt und den Maximalpuls an. Dies ist jedoch auch nicht so genau meiner Meinung nach, wie eine Brustgurt, weil sie mir als Max 180 angezeigt hat (ohne dass ich mich ausgepowert hätte) und mit der Brustgurt kam ich bis jetzt bei voller Belastung nur bis 174 bpm. Trotzdem, wenn man die Daten der Uhr nur untereinander vergleicht, nicht aber mit denen des Handys, dann bekommt man schon ein zuverlässiges Bild über eventuelle Veränderungen im Fitnesslevel. Leider habe ich immer wieder Probleme mit der Verbindung zwischen Handy (Runtastic) und der Brustgurt, meine Pulsdaten sind nicht mehr auszuwerten. Deswegen habe ich mich gefreut, dass diese Gear 2 Trainingsapp und auch die Gear 2 Endomondo App den Puls über die Uhr aufzeichnet, auch wenn keine detaillierte Statistik erstellt wird, was ich bei der Handy Runtastic App so sehr mag. Schade!

Das selbe Lauf-Workout mit der standard Trainingsapp von Gear 2 und mit der Handy Runtastic App aufgezeichnet (die 1113 Schritte gehören nicht zum Workout, einfach ein Beispiel):

gear2

Schrittzähler und die standard Trainingsapp auf Gear 2

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Handy Runtastic App

 

Ich habe die Gear 2 Runtastic App auch kurz getestet. Die Uhr war dabei mit dem Handy verbunden, die Handy Runtastic App musste laufen und die Daten wurden auf die Uhr live übertragen. Das hat schon mal gut funktioniert. Nur die Pulsdaten waren nicht immer aufgezeichnet, da war aber die Brustgurt und die Runtastic App zusammen schuld. Vielleicht ging es auch nicht so toll, weil sowohl die Gurt, als auch die Uhr über BT verbunden war? Keine Ahnung.

Mit der Gear 2 Uhr kann man in der Nacht auch den eigenen Schlaf aufzeichnen. Sie bemerkt, wann man sich bewegt und wenn man die Aufzeichnung am Morgen stoppt, sieht man, wie viel Prozent man unbewegt gelegen hat. Dies soll die Schlafqualität beschreiben. Ich hatte sie zwischen 93 und 98%, meist bewege ich mich pro Nacht 20-30 Minuten insgesamt. Ein nettes Spielzeug, muss man aber nicht unbedingt haben😉

Was ich noch gerne angucke, ist der Schrittzähler. Eingestellt ist die empfohlene Anzahl an Schritten, 10.000 pro Tag. Dies erreiche ich nur, wenn ich Tischtennis habe. Bei 5.000 und 10.000 kommt eine Benachrichtigung. Das meiste war 13.564, was ich an einem Tag geschafft habe, laut der Uhr knapp 10 km und 600 kcal. Kellnerinnen, Briefträger und Mütter mit kleinen Kindern schaffen laut einem Artikel 12.000-18.000 Schritte am Tag. Was ich am Anfang nicht wusste, dass ich den Schrittzähler abends nicht zurücksetzen muss, weil dann die Daten gelöscht werden. Die Uhr macht es schon alleine um Mitternacht und fängt auch gleich den nächsten Tag an, die Daten bleiben gespeichert.

Soviel zu meinem Alltag, im nächsten Beitrag zeige ich Fotos, wie meine Narben ein Jahr nach der zweiten Brustverkleinerung aussehen und wie es mir mit ihnen geht, welche Auswirkungen meine Zu- und Abnahme (+7 kg und -6 kg seit der zweiten OP) auf die Form der Brüste hatten.

 

Es läuft..

Ich habe mich seit zwei Wochen nicht mehr gemeldet. Das Leben lief in vollen Zügen, ich konnte mich nicht beschweren, dass es mir langweilig war. Deswegen blieb der Blog auf der Strecke. Dabei gab es Unmengen Tischtennis, der Umzug der Schwiegermutter, Überstunden vom Mann, Flöhe vom Kater (daraus resultierend putzen, waschen, kratzen, Flöhe zerdrücken, Klamotten ausschütteln, verzweifeln, (laut Mann) mit Flohmittel die ganze Familie vergiften), Schwimmunterricht der Tochter, Gartenarbeiten und noch oben drüber Fisch-Salat-Wasser-Diät.

IMG_3948Ich war kein einziges Mal laufen, obwohl ich mich schon sehr danach gesehnt habe. Ich habe jeden Morgen anderen Läufern auf meiner Strecke zugesehen, wenn ich meine Kinder zum KiGa und Schule gefahren bin. Entweder war ich müde vom TT-Spiel, oder es hat geregnet, aber meist war ich mit den Flöhen beschäftigt. Meinen 10 kg Kettlebell-Kugel habe ich zweimal geschwungen, jeweils für eine halbe Stunde, zuerst mit Jillian Michaels (Teil I), dann mit Bob Harper. Beide habe ich schon mit dem 6 kg Kettlebell gemacht und fand sie so nicht anstrengend genug. Mit 10 kg sah es schon anders aus. Beim Workout von JM hat mir mein Sohn zugeguckt und sich nur gewundert, wieso ich solche Töne und Geräusche von mir gebe – es war sehr anstrengend und gleichzeitig aktivierend. Das Workout von BH war mit dem 10 kg Kugel normal, gut zu schaffen, genug. Nur bei einer Übung habe ich zum 6 kg Kugel gewechselt, er fühlte sich lächerlich leicht an😉

 

 

JM Workout:

 

BH Workout, Teil I und II:

 

Was Tischtennis anging, hatte ich neben dem Training Kreiseinzelmeisterschaften, bei denen ich in 3 Klassen gestartet bin. So spielte ich an zwei Tagen insgesamt 12 Spiele in 6 Stunden. Danach hatte ich noch mit der Mannschaft einen Spielabend (4 Spiele) und am nächsten Wochenende musste ich bei unserer anderen Damenmannschaft zweimal aushelfen (ebenfalls 4 Spiele). Das heißt, in 14 Tagen hatte ich 20 TT-Wettkämpfe, plus Training, plus 2x Kettlebell Workout. Ich glaube, das reicht, was körperliche Aktivitäten angeht. Das beste ist, dass es sogar Spaß gemacht hat. Ich glaube, das ist sehr wichtig.

Mein Mann und ich machen Fisch-Salat-Wasser Diät nach Osmin und ich muss sagen, es läuft viel viel besser und leichter zusammen, als alleine! Er kommt auch damit zurecht und sogar unsere Tochter isst öfters Salat und Fisch (sie hat auch bisschen zu viel an den Rippen). Ab und zu mache ich eine Gemüsepfanne oder Gemüseauflauf, sonst essen wir verschiedene Salate. Das erste Mal habe ich Pfifferlinge gemacht, sie haben uns super geschmeckt. Einmal habe ich sie mit Zucchini und Paprika angebraten, das zweite Mal im Backofen mit Brokkoli und Blumenkohl zubereitet. Meine Tochter konnte nicht genug davon haben, obwohl sie weder Brokkoli, noch Pilze mag.. zumindest mag sie jetzt Pfifferlinge. Bei Aldi und Lidl gibt es immer frischen Fisch, Scholle, Lachs, etc und es ist so schnell und einfach einen Fisch zuzubereiten. Bis jetzt habe ich es aber sehr selten gemacht und immer meine Probleme damit gehabt. Die Panade kam ab, der Fisch war nicht knusprig, zu viel Öl drauf. Langsam kriege ich es gut hin. Übung macht den Meister.

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Scholle mit Salat

 

 

 

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Tintenfisch mit Salat

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Pfifferlinge mit Zucchini

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abnehmen läuft zum Glück auch, seitdem es wieder KLICK gemacht hat. Bei meinem Mann sind 1,7 kg runter, bei mir 1,8 kg. Ich wog heute 84,7 kg – seit meinem Höchstgewicht Mitte Juli genau 6 kg weniger. Ich freue mich total und bin motiviert! Mit 84 kg wurde ich zuletzt an den Brüsten operiert, das Gewicht schaffe ich bald wieder!

Ich wollte im Thema Abnehmen eine Podcast-Reihe bei iTunes empfehlen, die ich in den letzten Wochen oft gehört habe: Half size me

Die Frau hat sehr viel mit WW abgenommen und berichtet nicht nur darüber, wie ihr Weg war, sondern auch darüber, wie sie und andere ihr Gewicht halten. Sie führt Interviews mit meist WW-Müttern, die in der Erhaltephase stecken. Wie ich es letztes Jahr selber erfahren habe, das Halten des Gewichts ist viel schwieriger, als abzunehmen. Verschiedene erfolgreiche Stories anzuhören ist sehr motivierend und interessant. Wer die amerikanisch-englische Sprache beherrscht, könnte es sich anhören. Die Dame hat auch einen Blog.

 

Wieder zurück :-)

Also wieder da.. ich auch, der Herbst, die Schule, der Alltag. Nur meine Kilos verschwinden😉 Und das ist die beste Nachricht!

Die letzten 4 Wochen war ich mit den Kindern in Ungarn bei Oma und Opa. Essenstechnisch lief es sehr gut, da ich wieder angefangen habe „Operation Osmin“ zu gucken und die Serie hat mich super motiviert. Über Osmin habe ich schon hier geschrieben. Er sagt (eher brüllt) immer, der Kunde soll in den 30 Tagen nur Fisch, Salat und Wasser zu sich nehmen… auch zum Frühstück. Na so extrem habe ich es nicht gemacht. Zum Frühstück gab es entweder Magerquark mit Pfirsich oder Weetabix minis mit Milch. Zum Mittagessen gab es Salat (Eisbergsalat, Tomaten, Paprika, Gurken und Croutons) mit griechischem Joghurt und Fisch (Thunfisch oder Lachs, evtl. auch mal Hähnchen). Am Abend habe ich die Reste von Mittag gegessen, und/oder Wassermelone. Ab und an gab es auch mal was anderes, in 80% habe ich mich aber an den Plan gehalten. Im letzten Monat sind 3 kg runtergegangen, damit war ich sehr zufrieden, nachdem über den Sommer zu Hause nichts mehr ging.

Beim Sport habe ich mich diesmal nicht so angestrengt, wie letztes Jahr. Ich habe den selben Personal Trainer engagiert, aber nicht für Krafttraining auf dem Waldsportplatz, sondern nur für Tennisstunden. So spielte ich 2x die Woche Tennis und meine Tochter einmal. Als sie nicht mehr konnte, habe ich ihre Stunde noch zu Ende gemacht. Fast jeden Tag habe ich noch zusätzlich mit meinem Vater Tischtennis gespielt, damit ich nicht aus der Übung komme. Dieses Wochenende habe ich nämlich schon das erste Turnier und nächste Woche das erste Mannschaftsspiel. Laufen war ich überhaupt nicht. Es hatte einen einfachen Grund: entweder regnete es, oder wenn gerade nicht, dann hatte ich Tennis.

Diese Essensweise wollte ich zu Hause auch einführen und zum Glück mag mein Mann Salat und würde auch gerne 15 kg abnehmen, deswegen hat er sich sehr gefreut und macht mit. So ist es für mich auch viel einfacher, ich muss nur für die Kinder extra kochen, mein Mann und ich essen das selbe. Heute habe ich zum Beispiel ganze Tintenfische gekauft und im Internet recherchiert, wie man sie überhaupt zubereitet, da ich mich noch nie dran getraut habe. Er fing also mit 113,8 kg und ich mit 86,5 kg an. Mal schauen, was die Waage nach einer Woche zeigt.

Anfang Oktober werde ich meinen Körperfettanteil messen lassen, dann sind 6 Monate vorbei und ich kann gucken, was mir dieses ziemlich aktives halbes Jahr gebracht hat. Bis dahin werde ich weitermachen mit der Ernährung und mit dem Sportprogramm: wöchentlich 3x Tischtennis, 1x Laufen, 2x Kettlebell. Da fällt mir ein, ich habe ein 10 kg Kettlebell bestellt, nachdem ich mein 6 kg Stück öfters als zu leicht empfand. Ich probiere also mit 10 kg erstmal die selben Programme, vor allem von Jillian Michaels und Bob Harper, die ich schon mal gemacht und gemocht habe.

Die Brüste sind inzwischen auch ein Monat älter geworden. Auf diesem Gebiet ist nichts passiert, es gibt im November wieder Fotos, dann sind sie 1 Jahr alt. Meine Mutter hat ja ähnliche Ausgangslage und ich war mit ihr letzten Sommer beim plastischen Chirurgen. Ihre OP wird auch von der Krankenkasse übernommen und wenn alles gut geht, wird sie noch dieses Jahr in Ungarn operiert. Und das mit 61 Jahren.

Es ist nie zu spät! Nur wenn man sich mit dem Thema nicht auseinandersetzt und es schleifen lässt – dann vergehen die Jahre, die auch viel schöner und leichter hätten sein können. Ja ich weiss, man hat Angst vor der Op, erst hinterher erkennt man, dass es unnötig war.

 

Hier nochmal zusammengefasst meine Ziele:

Vor-OP2-Gewicht: 84 kg (1 kg Brustgewebe wurde danach entfernt, also eigentlich 83 kg)

Höchstgewicht nach OP2: 90,7 kg

aktuell, 10 Monate post-OP2-Gewicht: 86,5 kg

Erste Etappe: unter 83 kg (damit sinke ich eine Kategorie auf der Adipositas-Skala von Adipös I auf Übergewichtig)

Zweite Etappe: unter 78 kg

Endziel I: 19 kg Fett loszuwerden (abhängig davon, wieviel Muskeln ich aufgebaut habe, 70-75 kg)

Endziel II: Bauchumfang unter 88 cm (aktuell 92 cm)

 

 

 

 

 

9 Monate nach der zweiten Brustverkleinerung

Die Zeit vergeht wie im Flug, ich bin heute 9 Monate nach der zweiten Brustverkleinerung (4.11.2013). Zum Glück war die Op früh genug und so kann ich gleich den ersten Sommer schon ohne Kompression-BH genießen. Die Narben dürfen zwar noch nicht in die Sonne, aber man kann schon etwas anderes auch anziehen, als die Badeanzüge mit breiten Trägern. Ich habe im Frühling doch noch nach Badeanzügen gesucht, die ich dann im Sommer anziehen kann – es hat in meinem Kopf noch nicht Klick gemacht, dass es gar nicht mehr nötig ist nach dem selben Stil zu suchen, als früher. Das erste Mal in meinem Leben kann ich diesen Sommer Bandeau-Tankini und Bikini anziehen! Das Bikini muss an den Seiten zwar immer noch hoch genug sein, aber ich habe solche gefunden. Komischerweise hatte ich mich da drin so gefühlt, als hätte ich gar nichts an und musste öfters überprüfen, ob alles noch sitzt. Trotzdem liebe ich diese Freiheit, dass ich nicht in einen fast geschlossenen Badeanzug eingeengt bin! Genauso habe ich auch mehrere Bandeau-Kleider mit Spaghettiträger gekauft. Der Stoff knittert nicht, es sind meine Lieblingsteile (Bonprix, alle schon ausverkauft):

 

Sommerkleider

 

 

Mit meiner Größe (85B) bin ich sehr zufrieden, ich habe absolut gar keine Rückenschmerzen mehr, ich kann mich optimal bewegen, Sport machen, nichts hüpft und wackelt. Mit meinem Gewicht will es momentan nicht runtergehen, ich dackele immer noch zwischen 88 und 89 kg. In paar Tagen fliege ich für 4 Wochen nach Ungarn und habe wieder Termine mit dem personal Trainer vom letzten Jahr. Mal schauen, ob es dann besser klappt. Wenn ich im September zurückkomme, werde ich meinen Körperfettanteil messen lassen und mit dem Wert Anfang des Sommers vergleichen. Seitdem mache ich 1-2x die Woche Kettlebell-Training, gehe 2x Laufen und spiele Tischtennis. In Ungarn ist jetzt geplant, dass ich 2x die Woche mit dem Trainer Tennis spiele, einmal machen wir Krafttraining. An 2 Tagen werde ich laufen gehen und abends spiele ich mit meinem Vater Tischtennis in der Garage.

Und was machen meine Narben? Zuletzt habe ich 6 Monate Fotos gepostet, jetzt habe ich 6 und 9 Monate untereinander verglichen. Hier sind die Brüste von vorne und die zwei seitlichen Narben zu sehen. Ehrlich gesagt, sehe ich nicht sehr viel Unterschied. In dieser Zeit habe ich nicht mehr eingecremt und keinen Kompression-BH mehr getragen, ganz normal gelebt.

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An der rechten Brustwarze hatte ich nach der Op eine Durchblutungsstörung, die Haut wurde dunkel und ist auch abgegangen, neue Haut wurde gebildet. Etwa 7.5 Monate nach der Op kam noch ein Faden raus und hat ein kleines Loch geschlagen, an der Stelle ist der rote Punkt zu sehen. So sieht also die Entwicklung der Narben bis heute aus, ganz unten die Fotos von heute. An der linken Seite gab es auch ein kleines Loch unter der BW, man sieht dort heute noch die weiße Narbe. Ob sich da noch was tun wird, werden wir sehen.

1-9-bw

 

 

Und damit verabschiede ich mich erstmal in den Urlaub und melde mich wieder im September.

Für alle, die mich lesen, wünsche ich ebenfalls schöne sonnige Tage und Wochen, wo immer ihr euch gerade aufhält und ausruht!🙂

 

Kettlebell-Lauf-Woche 8+9

Irgendwie hatte ich keine Lust, letzte Woche zu schreiben. Ich hatte bisschen Fussprobleme, deswegen habe ich weniger Training gemacht: ich war nur zweimal beim Tischtennis und das Schnelligkeitstraining habe ich ganz fallen lassen. Bei diesen zwei Bewegungsarten tat mit ein großer Zeh besonders weh, beim Laufen ging es noch.

In den zwei Wochen habe ich also zwei Kettlebell Workouts gemacht und war viermal länger laufen (5,7,7, 8 km). Zweimal startete ich mit einer kürzeren 2 km Strecke durch, indem ich deutlich schneller lief, als bei den längeren Läufen. Dazu kamen zwei TT-Trainings, also 5x pro Woche hatte ich Bewegung.. für zwei lasche Wochen doch gar nicht so übel.

Mit meinem Gewicht ging es erstmal sehr schön runter auf 87,6 kg. Aus unerklärlichen Gründen kam dann schleichend wieder alles und heute wog ich schon wieder 88,9 kg, also 0,9 kg mehr als vor zwei Wochen. Und ich kann nicht mal sagen, dass ich mich überfressen habe, ich habe alles schön aufgeschrieben, hab mich unter 1600-1800 kcal gehalten. Na ja, wir sehen weiter. Auf jeden Fall bin ich jetzt etwas demotiviert.😦

Kettlebell Workouts hatte ich vom US-TBL Trainer Bob Harper. Woche 8 eine halbe Stunde für Anfänger, Woche 9 ebenfalls eine halbe Stunde für Fortgeschrittene. Das zweite Workout dauert eigentlich länger, das nächste mal mache ich es auch zu Ende, so viel hat auch nicht mehr gefehlt.

Das Video fand ich nur in zwei Teilen, es war nicht sooo anstrengend:

 

Woche 9 Kettlebell von Bob Harper, war schon anspruchsvoller:

 

Um mich zu motivieren, habe ich bei Runtastic ein Jahresabo abgeschlossen und wenn mein Asics-Laufplan endet, fange ich dort einen Abnehm-Laufplan an, der 22 Wochen lang dauern soll und wie ich es gesehen habe, am Ende soll man schon 6x die Woche laufen gehen. Kürzere und längere leichte Läufe wechseln sich ab, 20-25-40-60-70 Minuten. Ein Zieltempo oder Puls wird nicht angegeben. In den ersten Wochen macht man viele Intervalle, in denen sich Laufen und Spazieren abwechseln – ich glaube, das werde ich so nicht mehr brauchen, aber ich könnte langsamme und schnellere Laufabschnitte machen.

 

 

 

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