Es passierte im Jahr 2012

Mein Vorhaben:

Während ich Feuer spucke…
– habe ich keine Zeit zum Essen
– will oft Wasser trinken
– ist mir zu warm, ich schwitze
– Feuer zu spucken ist irgendwie auch ein Sport, oder?

Ich versuche schon seit zwei Jahren abzunehmen, der Klick kam aber einfach nicht. Diesmal eigentlich auch noch nicht sooo wirklich, das Klassentreffen war unsicher und in der fernen Zukunft benebelt und kaum zu sehen (am Ende fand es auch nicht statt, aber das wusste ich zu dem Zeitpunkt zum Glück nicht). Aber „Master Cleanse“ hat mir doch geholfen, auch wenn ich gegenüber einer „Limonade“ keine wirkliche Erwartungen hatte. Darüber später 😉

Warum ich zugenommen habe?
Einige Fehler habe ich gemacht, zusätzlich dazu, dass ich wenig Sport gemacht habe und zu viel und das falsche gegessen habe. Ich glaube, der Hauptgrund war, dass ich nicht mehr wusste, wieviel eine Portion ist. Es wurde mir erst wieder klar, als ich bei meinen Eltern zu Besuch war und gesehen habe, was sie auf ihrem Teller haben. Meine Mutter hat mir auch „etwas“ auf meinen Teller getan.. ich habe nur geschluckt: das soll mir reichen? Gesagt habe ich nichts. Ich wusste, ich esse zu viel. Außerdem habe ich zwischen den Hauptmahlzeiten ebenfalls eine ganze Mahlzeit verschlungen oder genascht. Meine Taktik war, mit „Master Cleanse“ erstmal die Zwischenmahlzeiten loszuwerden und danach die Portionen zu reduzieren.

Ich habe die scharfe Limo 2-3 Tage lang getrunken, immer zwischen den Hauptmahlzeiten, wenn ich Hunger gekriegt habe. Es hat super funktioniert, ich hätte es nicht im Traum gedacht! Kaum Erwartungen – 300 Prozent erfüllt! Sie war so scharf, dass ich an alles andere (hauptsächlich ans Feuerspucken), nur nicht ans Futtern denken konnte. Ich habe bis zum Mittagessen durchgehalten, hab nichts genascht. Genauso lief die Zeit nach dem Mittagessen ab, ich habe also an diesen Tagen nur 3 mal am Tag gegessen. Hier habe ich dann mit der Limo aufgehört und die 3 Mahlzeiten in den nächsten 2 Monaten eingehalten (mit wenigen Aussnahmen). Ich habe es verinnerlicht, ich habe mich daran gewöhnt, bzw. habe andere Taktiken eingeführt, um die hungrigen Stunden zu überbrücken.
Belohnung: minus 10,6 kg

Die nächste Aufgabe war, die Portionen zu reduzieren. Dazu habe ich einen Artikel gelesen, dass man zu einer Mahlzeit nicht mehr, als 250 gr essen sollte. Es ist nicht viel, teilweise konnte ich es auch nicht halten.

Was für Tipps gibt es dazu?
– kleineren Teller nehmen
– das Essen mit der Faust daneben fotografieren und das Foto danach auch mal angucken. Sonst hat man nur die schöne (oder weniger schöne) Fotosammlung und auch die Pfunde bleiben 😉 Erscheint die Menge zu viel, etwas vom Essen wegnehmen.
– Essen abwiegen – das mache ich jetzt nach einem Jahr erfolgreiches Abnehmen immer noch. Gemüse kann kommen, alles andere sollte nicht mehr als 250 Gramm wiegen.
– nach den Kindern die Reste NICHT aufessen – oder wenn du es machst, soll das deine Portion sein und lege dir keinen eigenen Teller auf den Tisch (schon wieder eigene Erfahrung)
– die Hälfte des Tellers mit Gemüse vollpacken, dann gibt es keinen Platz mehr für Nudeln und Soße
– guck dir an, wieviel eine schlanke Person zu Mittag auf dem Teller hat und iss das selbe (Ausser, wenn sie so eine Glückliche ist, die alles in sich reinstopfen kann, ohne zuzunehmen. Es gibt auch die Sorte, die einfach nur wenig ißt und deswegen nicht zunimmt.)
– hole dir Unterstützung und lasse dir das Essen von jemandem auf deinen Teller tun, der genauso will, dass du abnimmst (deine liebe Mama vielleicht?). Auch wenn du es im Moment nicht glaubst, er/sie will dir nur das Beste und will dich nicht verhungern lassen 😉
– beruhigt darfst du von Lebensmitteln essen, die pro 100 Gramm weniger als 100 Kcal haben, weniger darfst du von denen essen, die in 100 Gramm 100-300 Kcal haben und meide die Lebensmittel wie die Pest, die pro 100 Gramm mehr als 300 Kcal haben (Das Programm für morgen: Vorratsschrank und Kühlschrank ausmisten.)

Von diesen Tipps habe ich am Anfang nur einige gekannt, die anderen habe ich selber später dazugelernt. Was mir nicht geholfen hat, der kleinere Teller. Das beste war das Essen abwiegen – vorausgesetzt man hält sich daran, dass man keinen Nachschlag nimmt. Das andere: „Kinderreste“ nicht aufessen – wahrscheinlich weil ich es immer gemacht habe und mit dem Weglassen hat sich viel getan. Viel Gemüse auf den Teller packen kam erst mit dem Sport- und Ernährungsprogramm P90X, womit ich gerade bei 83 kg angefangen habe, darüber später.

Und damit kommen wir zum gehassten geliebten Sport.

 

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P90X Kenpo – mit diesem Programm habe ich aber nicht angefangen, es ist nichts für große Drachenbäuche. Hier wog ich nur noch 83 kg.

 

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