Nachdem ich vor 4 Tagen beim Tischtennis Training meinen Fuß gezerrt habe, habe ich 2 Tage Pause gehalten. Ich hatte auch Muskelkater, der in dieser Zeit auch verschwunden ist. Gestern war ich somit auf dem Laufband und habe mich in einer halben Stunde ausgepowert. Laufen läuft noch nicht so gut, aber schon Welten besser, als vor der Brustverkleinerung und vor der Abnahme. Diesmal mit einer Geschwindigkeit von 7,4 km/h (vor einem Jahr waren es noch unter 6 km/h). 8,5 km/h konnte ich locker 2×5 Minuten lang halten und damit bin ich super zufrieden!

Morgen mache ich also mit Leonie’s Fitness Youtube – Tag 19 weiter.

Die Waage hat mich überrascht, heute fing mein Gewicht mit einem 7 an! Ich bin glücklich und in meinen Siebzigern 😉

Seitdem ich das Blog führe, habe ich so knapp 5 kg abgenommen und noch 5 kg sind vor mir. Was danach passiert? Fühle ich mich mit meinem Gewicht noch nicht wohl, geht es weiter – noch 5 kg. Fühle ich mich gut, kommt das schwierigste und langwierigste Aufgabe: Gewicht halten.

Meine Tante sagte mir im Sommer ganz besorg, als ich bei 166 cm noch 88 kg gewogen habe, ich soll bloß aufpassen, nicht dass ich zu viel abnehme und krank werde. Meine Freundin hat mich vor einiger Zeit auch auf eine Essstörung angesprochen. Ich habe bis jetzt nie gedacht, dass ich eine hätte oder haben könnte, wenn nicht alle Übergewichtige oder Ex-Übergewichtige eine ES haben. Habe ich wirklich eine, weil ich abnehmen will? Oder weil ich an einigen Tagen die Kontrolle nicht habe und fast 3000 Kcal esse? Wohlbemerkt nicht zu einer Mahlzeit innerhalb von einer Stunde und nicht stopfen, sondern dann esse ich über den Tag einfach mehr.

Hildegard Endner_pixelio.de

Hildegard Endner_pixelio.de

Kürzlich habe ich in einem Fitness-Magazin über Essstörungen gelesen, die nicht als solche eingestuft werden, weil nicht alle Kriterien der Krankenkassen erfüllt werden. ZB hatte eine Frau nur alle paar Wochen eine Fressattacke gehabt, wo sie mehrere Tausend Kalorien in sich stopfte. Sie hat sich danach nicht erbrochen und an den restlichen Tagen hat sie auf ihre Ernährung super geachtet, sich gesund ernährt, viel Sport gemacht. Sie hatte Normalgewicht und kein Mensch kam auf den Gedanken, dass sie essgestört sein könnte. Sie würde auch keine Hilfe von den Ärzten bekommen, weil sie nicht die Voraussetzungen eines Essgestörten erfüllt. Trotzdem kann sie genauso krank werden und sogar an den Folgen sterben. Dieser Artikel hat mir was zu denken gegeben.

Bin ich essgestört oder will ich nur abnehmen und kontrolliere nur aus diesem Grund, was und wieviel ich esse? Mache ich dabei zu viel Sport? Wird sich das ändern, wenn ich mein Zielgewicht erreicht habe oder steigere ich mich so sehr rein, dass ich viel zu viel abnehme, wie es meine Tante befürchtet? Oder lasse ich alles wieder schleifen und nehme wieder zu und das ganze fängt wieder von vorne an. Wäre das schon eine Essstörung?

 

Advertisements