Heute hatte in der Halle der Pförtner, der am Morgen immer aufmacht, Urlaub, deswegen mussten wir das Training auf nachmittag verschieben. Kurz davor hat es geschüttet und war vielleicht nur 20 Grad. Ich war vom Mittagessen und vom Besuch sehr müde.

Als erstes sind wir von der Halle ins Stadion rübergelaufen, war nicht weit, vielleicht 500 Meter. Dort lief ich eine halbe Runde (300 m), der Trainer fuhr mit dem Fahrrad neben mir. Die Sonne schien schon, es war sehr angenehm, frisch, kurz nach dem Regen – perfektes Wetter für den Sport. An der anderen Seite blieben wir an einer Treppe stehen und ich musste im Tempo 10x hoch und runterlaufen. Es gab etwa 20 Stufen. Ohne Pause lief ich danach zwei Runden im Stadion und wiederholte 10x den Treppenlauf. Ohne Pause lief ich die halbe Runde zurück zum Ausgang und zurück zur Halle der Hochschule.

Jetzt fingen wir mit dem Training an 😉

Die Sporthalle

Die Sporthalle

Unterkörper und Bauchmuskelübungen. Da die Treppen mir die Kraft schon geraubt haben und ich schon vorher müde war, ging es heute etwas schwerer. Bei den Übungen wurde die Anzahl erhöht, zum Beispiel anstatt 5×20 Ausfallschritte musste ich 5×30 machen, allerdings diesmal ohne extra Gewicht. Bei den Bauchmuskelübungen gab es eine völlig neue Aufgabe, die ich ziemlich schwer fand, vor allem, dass es die allerletzte Übung war und wir schon bei 1,5 Stunden waren: auf dem Rücken liegen, sich mit den Händen an der Kletterwand festhalten, 10 Sekunden lang gestreckte Beine bodennah abwechselnd und schnell senkrecht bewegen, danach 10 Sekunden lang waagerecht kreuzen und dann beide nochmal. Ohne Pause, ohne die Füße aufzusetzen. Nur 40 Sekunden insgesamt. 😛

Das Training dauerte heute so lange, weil wir noch vieles besprochen haben. Noch 3x Training und wir fahren beide in den Urlaub. Für die 10 Tage brauchte ich einen Trainingsplan. Ausserdem haben wir über meine Ernährung und über meine Abnahme geredet. Er war damit auch sehr zufrieden, vor allem so, dass ich nicht jetzt anfange, sondern schon länger dabei bin. Am Anfang geht ja noch viel Wasser weg, deswegen ist eine große Abnahme nicht so wunderlich, wie jetzt. Wir waren uns noch einig, dass es für uns beide viel besser ist, früh am Morgen zu trainieren. Die Halle war diesmal rappelvoll, Hallenfussball, viele Leute, die trainieren wollten, Kinder, die mit Bällen gespielt haben. Ich musste den Fußball zwei drei mal mitten in meiner Aufgabe zurückgeben. Morgens um 7 Uhr stört und guckt keiner. Und der Tag läuft für mich viel frischer und kraftvoller ab.

Als ich nach Hause kam, sagte mir meine Mutter bisschen traurig–neidisch, wie gerne sie auch so Sport machen würde, um abzunehmen! 😀

Gestern abend war ich übrigens noch Joggen und hatte 5 km in 39 Minuten. Ich war sehr stolz, hat mir gut gefallen, trotz dass Joggen nicht so mein Ding ist. Ein wenig bin ich jetzt an die 100 km Ziel näher.

Morgen geht es mit Oberkörper in der Halle weiter, wieder nachmittag wie heute. Danach trainieren wir wieder früh am Morgen.

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