Für letzte Nacht wurde Regen und Gewitter angesagt, davon kam bei uns bis 7 Uhr früh nichts an. Es blieb spannend, ob wir das Training zu Ende führen können. Es war sehr wolkig, abgekühlt und windig, im Wald war der Boden voll mit Nüssen, die von den Bäumen geweht wurden. Heute war der Oberkörper dran, vorher aber noch Aufwärmen und Hügellauf. Beim letzteren 10 mal hoch und runter. Meine Zeiten wurden zwar nicht besser, aber ich schaffe jetzt vom Ausdauer her viel mehr, ich kann bis zum Ende hochlaufen und beim runterlaufen spaziere ich auch nicht mehr. Er hat mich auch gelobt und meinte, dass es nicht schlimm ist, dass ich nicht schneller bin, aber es läuft viel besser, ich kann meine Kraft besser einteilen und schaffe am Stück mehr. Dann gab er zu, dass er es bewundert, wie motiviert ich bin und dass ich alles gebe, er hätte den Trainer bei der Aufgabe schon in die Wüste geschickt und sich geweigert,  10 mal hochzulaufen. Und ich mache es einfach. 😉 Dann gab ich zu, dass ich gestern einen sehr schlechten Tag wegen der Hitze hatte und super fand, dass er mich gepusht hat, das habe ich genau gebraucht. Aber heute geht es mir wieder blendend und dann gebe ich Gas.

Abwechselnde Runden:
5×100 Springseil und 20–20–16–16–16 Liegestützen an der Seite des Podiums, also Hände auf etwa 1 Meter Höhe. Der Trainer war mit meinen Liegestützen super zufrieden, er dachte nicht, dass ich 20 davon schaffen werde, da wir das Schwierigkeitsgrad erhöht haben. Am Ende meinte er witzig, dass die ersten 40 schon gereicht hätten, der Rest war nur so drangehängt. Hehe, sehr lustig 😀 Er bedauerte, dass wir nur einen Monat zusammen haben und nicht ein halbes Jahr – wie weit könnte ich bloß in der Zeit kommen! Stimmt – dann würde ich so aussehen, wie mit 20 oder noch besser.
Beim Seilspringen hatte ich unter den Waden an der Innenseite Muskelkater, wo ich einen neuen Muskelstrang entdeckt habe. So wie ich nachgeguckt habe, sind es wieder die Schollenmuskeln, mit denen ich schon Probleme hatte. Ich hoffe, sie werden wieder. Beim Joggen spüre ich sie am Anfang auch immer.

Abwechselnde Runden:
20–20–16–16–16 Wiederholungen für den oberen Rücken, wovon ich früher 5×20 gemacht habe. Diesmal wurde das Schwierigkeitsgrad erhöht und die Wiederholungszahl gesenkt.
16–16–12–12–12 Wiederholungen für den Bizeps – mit dem selben Prinzip: heute weniger Wiederholungen aber der Körper stand in einem anderen Winkel zur Stange und so war die Übung schwieriger durchzuführen.

5 Runden abwechselnd:
20 Wiederholungen für den unteren Rücken auf der hohen Bank, wo man auf dem Bauch liegt und die gesteckten Beine nach hinten hochhebt.
Unterschiedliche Übungen für den Bauch, 20, 30 oder 40 Wiederholungen je nachdem. Als ich da auf dem Rücken lag, hat es angefangen zu regnen. Nicht viel und nicht lange – nasser wurde ich nicht, als ich schon war und bis wir fertig waren, war der Regen auch schon weg.

Nach unglaublichen 90 Minuten war das Training zu Ende! Ich habe das Gefühl, dass es immer länger dauert. Der Kerl will mich fertig machen B-)

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