Zurück von meiner 7 km Runde, in der ich die neuen Fila Laufschuhe von Deichman getestet habe, das erste Mal mit Pulskontrolle gelaufen bin und versucht habe, meinen Maximalpuls zu ermitteln.

Kurz gefasst:

  • Die Laufschuhe von Fila waren sehr angenehm und vor allem konnte ich da drin viel leichter laufen als in meinen Adidas Outdoor Schuhen, die ja keine Laufschuhe sind. In den A. Schuhen schlief mein großer Zeh auf einem Fuß schon nach 2-3-4 km oft ein, keine Ahnung warum. Dies war in Fila nicht der Fall.
  • Mit Pulskontrolle laufe ich langsammer und weiter als bis jetzt ohne. Den Maximalpuls und die Laufzone habe ich nach dem Fausregel bestimmt: 220-Alter=180 Pulsbereich zum Laufen 135-153 (75-85%).
  • Nach 500 m hatte ich einen Puls von 135, nach 1 km 141 und nach 2 km 152. Von hier an stellte sich der Puls auf 150-153 bei einem gleichmäßigen Tempo von 7,2 km/h ein. Damit lief ich langsammer als die letzten paar Male, aber ich musste nicht anhalten, ich war nicht ausser Atem und schaffte eine Stunde am Stück zu laufen. Ausdauer ist schon einiges vorhanden, aber langsam bin ich doch noch.
  • Der Durchschnittspuls lag bei 147 Schläge pro Minute in diesen 60 Minuten. Davon verbrachte ich 35 Minuten in der Zone (Puls 135-153) und 18 Minuten knapp darüber. Der Rest war während des Einlaufens noch unter der Zone.
  • Die Asics-App, womit ich noch tracken wollte, startete gar nicht und danach stürzte sie ab. Ich habe nämlich einen Asics-Trainingsplan erstellt (darüber später), den ich mithilfe der App verfolgen wollte. Vielleicht wusste aber die App, dass es kein Lauf des Planes war und wirkte deswegen nicht mit 😉
  • Runkeeper hat aber gemacht, was sie immer macht, so konnte ich verfolgen, dass ich den Puls von 150-153 über die ersten 4 km gut halten konnte. Bei 4 km habe ich den Maximalpulstest durchgeführt. Danach kamen zwei Hügel und ich musste immer langsammer laufen, um nicht über 153 zu kommen. Die 7 km liessen sich so aber super durchhalten, ich bin zufrieden.

7km-pulsbestimmung

  • Die Bestimmung der maximalen Herzfrequenz: nach 4 km Dauerlauf bei einem Puls von 150-153 (85%) lief ich über 330 m so schnell, wie ich nur konnte (bis zu 14,4 km/h), bis ich konnte (knapp 2 Minuten). Mein Puls ging hoch auf 174. Hmmm… was soll ich davon halten? Weniger als ich es erwartet habe. Ist es jetzt gut oder schlecht für mich? Ich befürchte einerseits, dass ich zu wenig durchgehalten habe, ich habe von 500 m oder 3 Minuten gelesen. Andererseits kam ich mit dem Personal Trainer im Juli beim anstrengenden Hügellauf (über 5-6 Minuten) auch nur bis zu einem Puls von 174, bzw 168. Also könnte wiederum doch stimmen. Zur Sicherheit werde ich den Test auch noch zu Hause auf dem Laufband durchführen.
  • Dementsprechend wäre meine 75-85% Zone des Pulsbereiches 130-148 Schläge pro Minute und ich bin im Durchschnitt mit 147 gelaufen (die meiste Zeit jedoch mit 150-153), super!

Beim Laufen habe ich noch extra darauf geachtet, welchen Laufstil ich haben könnte. Ich trete fast mit der ganzen Sohle auf, nicht direkt mit der Ferse, was heisst, dass ich eher Mittelfußläuferin bin, zum kleineren Teil Rückfußläuferin. Auf der Laufanalyse-Seite kann man sich sehr gut ins Thema einlesen, es gibt auch anschauliche Fotos dazu. Ausserdem konnte ich eher eine Überpronation beobachten, also die Füße stehen beim Laufen nach außen. In der Beschreibung auf der frankfurter Seite steht, dass man bei dieser Fußstellung eher unter dem Schienbeinkantensyndrom leidet. Und dies vermute ich bei mir auch schon wegen den Schmerzen in den inneren Schollenmuskeln (die jetzt gar nicht weh getan haben!). Wenn ich meine älteren Schuhe angucke, sehe ich auch die Spuren, vor allem an der Seite, wo mir der große Zeh immer einschläft.. HAHH! AHA Effekt! 😀

Und das ist meine Laufstrecke. Die Fotos habe ich aber nicht heute gemacht, sondern noch letztes Jahr zu unterschiedlichen Uhrzeiten. Auf diesem Feldweg fange ich an, neben dem weißen Haus ist ein Stall mit Pferden:

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Diese Frau mit den zwei Hunden habe ich dieses Jahr schon mit einem Zwillingskinderwagen (und mit den zwei Hunden) in unserer Straße wiedergesehen, es war wirklich ein aussergewöhnliches Bild 😉

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Und hier komme ich wieder neben der Landstraße zurück… nicht ganz optimal, aber in den Wald wage ich mich alleine nicht.

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