künstlich oder lieber natürlich? M. Großmann  / pixelio.de

künstlich oder lieber natürlich?
M. Großmann / pixelio.de

Ich möchte kleinere, andere Frauen möchten dafür größere Brüste haben oder sie sind mit der Form der Brüste nicht zufrieden. Ich lasse eine Brustverkleinerung machen, sie lassen Implantate reintun. Es gibt jedoch auch eine andere Möglichkeit und es ist auf jeden Fall wert, darüber nachzudenken, nachdem man so viel über die Risiken der Implantate hört. Laut Untersuchungen gibt es viel mehr Komplikationen durch PIP Implantate (33,8%), wie man es bis jetzt gedacht hat (2-5% fehlerhaft).

Der Bostoner plastischer Chirurg Dr. Del Vecchio kann die Brüste ohne Implantate verdoppeln, und zwar mittels Eigenfett der Patientin. So kann die Brust 300 cc größer werden. Man muss die Brüste vor der Op vorbereiten, damit genug Platz fürs Fett zur Verfügung steht. Bei der Op, die nur 2 Stunden in Anspruch nimmt, wird zuerst Fett von anderen Körperteilen (wie Oberschenkel) abgesaugt und dann in die Brüste injiziert. Eigentlich schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe, oder? 😉 Die Brüste sehen danach sehr natürlich aus und sind auch natürlich weich.

Diese Idee ist nicht neu, allerdings ist noch nicht so verbreitet und man kennt die langfristigen Risiken nicht. ZB ob die Methode die Untersuchungsergebnisse einer Mammographie verhindert oder beeinflußt. Was ein großes Plus ist, dass man weder eine Narkose braucht, noch geschnitten wird und man kann nach wenigen Stunden wieder nach Hause gehen.

Hier könnt ihr vorher-nachher Fotos auf der HomePage des Arztes angucken.

In Österreich operiert nach dieser Methode (Eigenfett angereichert mit Stammzellen) in Wien Ddr Heinrich, in Deutschland gibt es gute Resonanzen zu den Arbeiten von Dr. Schikorski in Hamburg. Die Kosten sind ähnlich, wie bei den Implantaten.

Eine schweizer Reportage im Thema findet ihr hier.

Quelle: ScienceDaily

Advertisements