Langsam werde ich unruhig und denke oft an die zweite Brustverkleinerung. Letzte Woche habe ich wieder mehr im Forum gelesen und geschrieben und ich habe mich angestrengt und endlich nach einer Brustgröße im Internet gesucht, die ich bei mir gut vorstellen könnte. Ich habe kaum welche gefunden, für mich sahen sie alle noch viel zu groß aus. Ich wurde gefragt, ob ich meine Brüste jetzt beim Sport merke. Und ja, sie sind zwar nicht vergleichbar mit der vorherigen Größe, sie können auch besser verpackt werden und sie hüpfen beim Laufen auch nicht so sehr auf und ab, aber seitlich bewegt sich die Masse deutlich. Und dies merke ich vor allem beim Tischtennis, wenn ich einen stärkeren Schuss abgebe. Da wackelt wirklich alles. Gut, dass sie gestraft sind, sonst würden sie sich aus dem BH quellen, wie es früher oft der Fall war. Und daran merke ich nur wieder, ich möchte eine ganz kleine Größe, ich möchte kein Dekolleté haben, will nichts puschen, ich will mich nur in Ruhe bewegen können.

Letzte Woche habe ich mit dem Grossputz angefangen. Ich habe viel Wäsche gemacht und dabei auch gleich die Waschküche aufgeräumt. Unsere Waschmaschine ist davor kaputtgegangen und der Machaniker konnte erst 6 Tage später kommen. Bis dahin war eine Ecke schon ganz voll mit der schmutzigen Wäsche. Die Maschine hat die Sicherung mitten im Waschgang ausgeschlagen, die Wäsche lag in der Maschine im Wasser, musste also schmutzig in den Trockner. Hmmm… ich kann in so einem Fall empfehlen, nicht in den Trockner reinzuschnuppern. Es riecht nicht schön. 😉 Bevor der Mechaniker kam, habe ich also die Waschküche entmistet. Jeder kennt es wahrscheinlich, in jedem Haus gibt es ein Zimmer, wo man schnell was reinwirft, bevor Besuch kommt, und sagt, das räume ich später weg. Pustekuchen, alles sammelt sich und irgendwann ist der Raum voll. Mein Mann kam rein und meinte, Ich wusste gar nicht, dass die Waschküche so groß ist! Die Waschmaschiene ist also repariert worden (250 Euro) und yeahhh, alle Wäscheständer haben jetzt Platz im Raum! 

Ich mache noch im Keller den Arbeitsraum schöner, indem ich vor das offene Bücherregal Vorhänge aufhänge. Alles ist von IKEA, ich muss die Vorhänge nur noch auf der richtigen Länge abstecken, nähen, waschen, bügeln und aufhängen. Hoffentlich bin ich in den nächsten 2 Wochen fertig, dann wollen wir mit meinem Mann runterziehen und unser Schlafzimmer im Obergeschoss meinen Eltern überlassen. Die Kinder schlafen ja auch oben und meine Eltern wollten mir wegen der Op mit den Kindern helfen. So klappt es dann wunderbar, ohne dass wir halbnackt auf dem Flur aufeinandertreffen, wie es vor paar Jahren passiert ist, als sie unten und wir oben geschlafen haben. 😀

Beim Einzug vor 3 Jahren.

Beim Einzug vor 3 Jahren.

Im Garten habe ich noch mit den Hecken viel zu tun. Wir wohnen in einem Dschungel, an einem langen Zaun mit viel Büschen, die ich immer schneide und die Äste zusammenbinde. Leider ist somit unser Garten auch ziemlich schattig und ich habe kaum Blumen gefunden, die mir da wachsen. Noch schlimmer ist es, dass die Zecken die Klima bei uns toll finden und meine Kinder im Sommer gerne barfuß rumlaufen und sich hinter den Büschen verstecken. Ich habe noch einmal Rasen gemäht und wartete auf den Regen, damit ich Langzeitdünger ausstreuen kann. Ich habe auch angefangen, die Büsche zurückzuschneiden, bevor es angefangen hat, zu regnen. Wann ich den Rest mache, mal schauen. Letztes Jahr vor der Op habe ich auch nur die Hälfte geschafft, die andere Hälfte habe ich im Februar gemacht. Aber vielleicht kann mein Vater mir dabei helfen, wenn er jetzt kommt. Das Problem war eher das Laub, das ich vom Rasen nicht zusammenkehren konnte. Es verrottete bis zum Frühjahr schon halb und ich musste es so vom Rasen runterkratzen. Dieses Jahr muss sich mal mein Mann anstrengen und mir dabei helfen, anders geht es nicht. 

Die zwei Fotos rechts oben wurden bei unserem Einzug gemacht, bevor und nachdem einige Bäume gefällt und gestutzt wurden und eine riesige Kirschlorbeerhecke neben der Terasse entfernt wurde. Am rechten Zaun haben wir seitdem auch viele Büsche rausgenommen, trotzdem ist es immer noch sehr wild. Ich liebe es zwar, aber es gibt im Herbst viel Arbeit und wegen den Zecken ist es auch nachteilig.

 

Roter Ring bei der Stichstelle der Zecke (Borreloise)

Roter Ring bei der Stichstelle der Zecke (Borreloise)

Dieses Jahr gab es eine Zeit, wo ich aus den Kindern und mir fast jeden Tag eine Zecke entfernt habe. Und mein Sohn wurde sogar mit Borreliose infiziert und musste 2 Wochen lang hochdosierte Antibiotika nehmen. Der Stich war unter den Haaren am Nacken, ich habe aber den roten Ring um den Stich herum rechtzeitig entdeckt. Es war natürlich Sonntag Abend und wir fuhren mit ihm in die Kinderklinik (natürlich in eine andere Stadt). Es war am Anfang eine Akt, ihm 3 mal am Tag die AB zu geben, er wollte und wollte nicht (war noch nicht 4 Jahre alt). Die Verpackung hat uns dann geholfen, auf dem er Bactus-Bildchen ausdrücken durfte, wenn er das Medikament genommen hatte.

 

Als ich in der Stadt zu tun hatte, habe bei meiner Frauenärztin das Rezept für die Eisen-Infusion geholt. Da wir am Stadtrand wohnen, fahre ich nicht sehr oft hin, nicht mal jede Woche. Gegenüber in der Apotheke wollte man für mich die Lösung bestellen und am nächsten Tag zu meiner Frauenärztin liefern, wo sie für mich aufbewahrt werden würde. Ich musste für Ferinject 50 mg (Fachinfo) 10 Euro bezahlen, den Rest übernahm die Krankenkasse. Ich war neugierig, hab nachgefragt, was es privat gekostet hätte: 190 Euro!! OKEEEEEE…. diesen Preis hätte ich privat doch nicht bezahlt. Angeblich gut verträglich – mal schauen. Morgen kriege ich die erste Infusion und bis zur Op folgen noch zwei. Ich habe die Termine so gelegt, dass ich am selben Tag keinen Tischtennis habe. Ich weiss ja nicht, wie es mir gehen wird. Die Praxis hat mich am nächsten Tag angerufen und gefragt, ob ich das Rezept schon eingelöst hätte, weil sie in der Praxis noch Ferinject übrig haben. Na ja, dann hole ich das nächste mal keins.

Ziel-85B

Ich habe mal wieder nach Bildern gesucht und bin auch fündig geworden. Etwa diese Größe möchte ich nach der Op haben (rechts) und links die Größe habe ich momentan. Ich habe meinem Mann die zwei gezeigt, weil er immer besorgt war, dass für ihn nichts mehr übrig bleiben wird 😉 Er meinte: Das ist aber kein B. Sondern? – fragte ich. Seine Antwort: So groß?

Na gut, das wird dann schon passen. 🙂

Ich finde, es ist noch ein riesen Unterschied, wofür es sich lohnt, sich erneut unters Messer zu legen.

 

 

Im Bezug auf die Narbenheilung habe ich noch etwas Interessantes in der Forschung gefunden. Es geht bei der neusten Entdeckung um eine kleine afrikanische Maus, die ihre Ohren, ähnlich wie eine Eidechse, bei der Flucht von einem Angreifer abwerfen und verlieren kann. Das interessanteste daran ist, dass die Ohren samt Haut, Haaren, Drüsen und Knorpeln wieder vollständig herauswachsen, was bis jetzt bei Säugetieren noch nie beobachtet wurde. An der besagten Stelle bildet sich keine Narbengewebe, wie normal. Auch an anderen Körperteilen wachsen die Haut und Haare nach, aber die Muskulatur zB nicht mehr. Wie es die Forscher herausgefunden haben, funktioniert es mithilfe von Stammzellen und passiert sehr langsam – langsamer, als was Menschen für ihre Wundheilung erhoffen. Es wird noch ein langer Weg sein, aber ich denke, die Forschung wird irgendwann soweit sein, dass die Wundheilung kein Thema mehr ist. Wann? Diese Zeit werden wir persönlich wahrscheinlich nicht mehr erleben (zumindest ich mit aktuell 40 nicht) 😉

 

Seitdem ich 10 km gelaufen bin, war ich nicht wieder Laufen. Als ich auf dem Plan das Rennen stehen hatte, hat es geregnet und ich mag es nicht riskieren, dass ich mir vor der Op noch eine Erkältung hole. Unter 10 Grad ist es mir zu kalt draussen, obwohl ich bei Aldi Laufmütze und Laufhandschuhe geholt habe. Nein, lieber nicht. Das Laufband muss her. Ich habe auch so geplant, dass ich in den nächsten 3 Wochen noch regelmäßig halbe Stunde auf dem Laufband laufe und wollte heute anfangen. Da aber beide Kinder Herbstferien haben und zu Hause sind (teilweise Freunde dabei sind), wird es nicht einfach. Mal schauen, was ich da rausholen kann. Den innerlichen Stress merke ich an meiner Ernährung – ich esse, obwohl ich keinen Hunger habe und ich nasche viel. Ich habe mich auch nicht gewagt, auf die Waage zu stellen – bis heute: 83,5 kg! Viel zu viel! Und was mache ich heute? Ich nasche weiter 😦 Ich muss mich zusammenreißen!

Was mich noch in den letzten Tagen sehr beschäftigt hat, ist mein nächster Tischtennis-Wettkampf in paar Tagen. Ich muss gegen eine Frau antreten, die einen gemeinen Belag auf ihrem Schläger hat (Anti – wem es etwas sagt) und sowieso treten wir ohne unsere besten Drei an (alle krank) und ich rutsche in der Liste hoch und muss gegen stärkere Spieler spielen. Im Normalfall wäre ich die dritte auf unserer Viererliste und müsste gegen die Vier und die Drei antreten. Ich konnte bis jetzt die schwächere immer schlagen und gegen die Drei habe ich immer verloren. Jetzt muss ich gegen die Eins und Zwei spielen. Und die Eins hat auch noch die gemeine Schlägerbeläge. Jetzt wo ich immer gewinnene, möchte ich nicht hässlich untergehen, deswegen ärgert mich jetzt diese Situation. Ich könnte aber noch Glück haben, vielleicht kommt die andere Mannschaft auch mit Ersatz und sie sind gar nicht so stark, so dass ich noch eine Chance habe, zu gewinnen. Sonst muss ich lernen zu verlieren 😉

 

 

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