Liebe Betty, ich danke Dir,

dass Du Deine Geschichte mit uns teilst! Es hilft sicherlich vielen Leserinnen!

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Meine OP war am 17.10.13. Auch ich hatte bereits als Teenager C-D. Meine beiden Kinder habe ich gestillt (in der leisen Hoffnung, dass dies auch zu einer Reduktion des Volumens führt…) und bin daraus mit einer dauerhaften E-F (85/90) hervorgegangen. In den rd. 13 Jahren danach haben meine Rückenprobleme dafür gesorgt, dass ich zeitweilig Dauergast bei meinem Orthäden war. Dieser und auch mein Gyn haben recht bald die Empfehlung ausgesprochen, dass ich mir die Brüste verkleinern lassen sollte; allein ich konnte mich nicht dazu entschließen. Nach einer Hysterektomie haben bei mir nicht nur schlagartig die Wechseljahre eingesetzt – ach ja, ich bin 53 Jahre alt – sondern meine Brust hat auch noch einmal an Volumen zugelegt. Zeletzt hatte ich 95 G. Ende Januar 2013 habe ich mich dazu durchringen können, mich bei einer Spezialistin wegen eines Gutachtens vorzustellen. Aufgrund dieses Gutachtens hat einer meiner zwei Kostenträger nach Vorlage eines Kostenvoranschlags die Übernahme der Kosten zugesichtert (der andere benötigte hierfür noch die ausführliche Stellungnahme meines Orthopäden).

Wie gesagt, ich wurde am 17.10. operiert. Mir wurde vor der OP deutlich gemacht, dass ich nicht damit rechnen dürfe ein C- oder sogar ein B-Körbchen zu bekommen. Die Brustwarze müsse eine zu große „Strecke“ versetzt werden was das Risiko von dauerhaften Empfindungsstörungen oder im schlimmsten Fall Nekrosen bzw. Absterben der Brustwarze bedeuten könne. Die OP hat beinahe 4 Stunden gedauert. Aus jeder Seite wurden 800 Gramm Gewebe entnommen. Ich wurde wach mit 4 Drainageschläuchen und einem Dekolté, das auf mich den Eindruck „D“ machte. Ich steckte nicht in einem Kompressions-BH, sondern meine Brust war abgepolstert und mit Bandagen gewickelt, die Nähte sind mit Steristrips abgedeckt. Es zeigte sich relativ schnell, dass hinsichtlich meiner BWen alles in Ordnung ist, alles fein durchblutet. So lange ich die Drainagen hatte, wurde ich weiterhin nur bandagiert. Die Drainagen wurden in 2 Etappen gezogen. Sobald die letzten entfernt waren, habe ich einen Sport-BH (Microfaser) angepasst bekommen, der an den Seiten und im Vorderbereich recht hoch geschnitten ist. Er hat übrigens die Größe 100 C und sitzt im BW-Bereich etwas luftig, um diese nicht einzuengen. Den Sport-BH soll ich 4 – 6 Wochen rund um die Uhr tragen. Ich wurde am gleichen Tag entlassen. Jetzt bin ich bereits seit einigen Tagen wieder Zuhause und war schon bei meinem Gyn wg. Arbeitsunfähigkeit usw. Der zierte sich ein wenig, die Steristrips zu wechseln und sagte mir, ich solle das im KH machen lassen, wo ich mich eine Woche nach der Entlassung wieder vorstellen soll. Heute morgen aber sahen die Strips so bäh aus, dass ich gleich direkt zum Wechseln ins KH fahre. Gestern sahen sie noch ganz OK aus, aber ich denke, dass die Nähte im Schlaf doch zu sehr belastet werden… Schmerzen habe ich nicht wirklich. Eher ein wundes Gefühl – als hätte ich mit meiner „natürlichen“ Oberweite sehr lange auf dem Bauch gelegen. Ich nehme aber vor dem Schlafengehen Novo?? Tropfen, um zu verhindern, dass ich bei jeder Bewegung wach werde.

Rückenschmerzen hatte ich seit der OP übrigens nicht mehr – trotz KH-Bett!

Ich beantworte gerne weitere Fragen zu meiner Vorgschichte oder zur OP.
Lieben Gruß von Betty

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