Es ist fast 10 Uhr abends und jetzt fühle ich mich so, dass ich länger wach bleiben kann. Bis jetzt war es mir übel im Magen und war ständig müde.

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Die Op hat erst doch um 11 Uhr angefangen, da knurrte mir schon der Magen. Alle haben sich gewundert, dass ich die Beruhigungspille nicht haben wollte, wer mich aber kennt weiß, ich bin die Ruhe selbst (Na ja, mit dem Alter verschwindet mir nach und nach diese tolle Eigenschaft). Aber noch mehr haben mich gefragt, auf welchem Gebiet ich den Doktor erworben habe – bei Ärzten und Krankenhäusern passiert es mir ständig! Nein, ich bin keine Ärztin, NUR Biologin, Genetikerin.

Die Uhr im Aufwachraum habe ich wieder um 15 Uhr gesehen und um 16:30 wurde ich wieder aufs Zimmer gebracht. Erstmal habe ich nur geschlafen, später Familie und Freunden Bescheid gesagt, sogar konnte ich kurz mit meiner Tochter reden. Alles sehr anstrengend. Irgendwann musste ich mich auch klein wenig erbrechen, das Schälchen war parat. Und es war lustig, in ein Töpfchen zu pinkeln – hab ich noch nie gemacht. Nachdem ich aber letztes Jahr die erste Nacht im Bad ohnmächtig wurde, war das Töpfchen sicherlich die bessere Wahl.  😉

Um halb 8 habe ich erfahren, dass mein Chirurg noch im Op war und mich noch nicht besucht hat. So weiß ich von der Op noch nichts. Ich schlief weiter und jetzt ist es auch schon 22 Uhr.

Gefühlt alle paar Minuten wurde mein Blutdruck gemessen und meine Brüste angeguckt, so konnte ich auch den ersten Blick auf sie werfen: jaaaa, sie sind klein geworden, nicht zu klein, ob klein genug, dass kann ich noch nicht beurteilen 😉 es sieht alle Fälle viel besser aus, als vorher!

Schmerzen in den Brüsten habe ich keine, bisschen brennt die Stelle, wo die Drainagen rauskommen, aber Schmerzmittel brauche ich keine.

Schlaft schön, morgen kann ich bestimmt schon aufstehen und sogar erste Fotos machen, die Familie kommt und ich freue mich aufs Frühstück 😛

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