10 Tage nach der Brustverkleinerung

Ich hatte heute um halb 10 Termin in der Praxis vom Chirurgen fürs Fädenziehen. Etwas früher bin ich mit meiner Mutter angekommen und ein Arzt hat uns auf dem Flur gleich abgefangen und sofort in einen Behandlungsraum begleitet. Ausziehen, hinlegen. Er holte eine Pinzette – viel zu groß, wie es sich später herausstellte, hatte aber keine kleinere. Es ging wirklich ziemlich beschwerlich, er musste den Faden etwas herausziehen und dann schneiden. Nur er rutschte immer aus der Pinzette. So hat es länger gedauert, wie es nötig gewesen wäre. Zum Glück hat es nur zum 30% unangenehm gezogen, sonst habe ich nicht wirklich etwas gespürt. Zwischendurch wurden die Enden der Fäden an den Unterbrustnarben gekürzt und damit war ich fertig.

Ich habe auch gleich gefragt, was der dunkle Fleck auf der rechten Brustwarze sein könnte. Er meinte das selbe, wie die Ärztin im Krankenhaus: es war eine kleine Durchblutungsstörung, eine Druckblase, wie auf dem Fuß hinten. Die Haut wird dort abfallen und die Neue wird schon darunter gebildet. Als er das Pflaster entfernt hat, hatte die BW unten einen blutigen Rand. Dort passierte das selbe und die Haut kam dort sogar mit dem Pflaster schon ab (gut, dass ich das Pflaster doch nicht zu Hause abgezogen habe). Die neue Haut hat er mit Spezialpflaster (Comfeel) abgeklebt. Ich habe davon noch zwei Stück mit nach Hause bekommen, ich soll es nach 3 Tagen wechseln. In einer Woche soll ich zur Kontrolle kommen. Aber er denkt, damit ist die Sache erledigt, es besteht kein Handlungsbedarf. Ich kann da auch nichts tun, mit Wärmeflasche oder so. Er sagte noch, alles sieht schön aus, dafür dass es eine zweite Verkleinerung ist. Bei einer Folgeop gibt es schon mal gerne Komplikationen. Die Stelle, wo es häufig Probleme mit der Narbenheilung gibt, sieht prima aus. Das ist die Kreuzung der zwei Narben in der Unterbrustfalte unter der Brustwarze.

Fotos von den zwei Brustwarzen nach dem Fädenziehen. An der rechten BW war die Haut ab und sie hat geblutet, neue Haut wird gebildet. Sie wurde mit Pflaster abgeklebt. Diesmal habe ich mehr Stiche gehabt als zuletzt (18 > 13).

Fotos von den seitlichen Narben – sie verlaufen ziemlich hoch, man sieht den Abdruck des BHs und kann die zwei Seiten vergleichen. An der rechten Seite, wo die Brust größer war, passt die Narbe kaum unter den BH. Normal wird nicht so hoch geschnitten, es passierte wegen meiner extremen Ausgangslage (85 K). Die Narben von der ersten Op mussten vollständig entfernt werden, deswegen sind die Narben jetzt noch länger geworden. Insgesamt 114 cm.

Inzwischen habe ich mich im Thema Silikonpflaster und Gele schlauer gemacht – darüber im nächsten Beitrag.

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