7 Wochen nach der zweiten Brustverkleinerung

Bis jetzt ist es mit der Narbenheilung anders gekommen, wie ich es mir so vorgestellt habe. Wenn eine Baustelle vorbei ist, kommt die nächste. Ich habe momentan 3 nässende Stellen, zwei davon abgeklebt, auf die dritte habe ich jetzt sterile Kompresse draufgetan. Vor 2 Tagen war auf der letzteren Stelle noch eine kleine Kruste. Wie und wann sie abgesprungen ist, habe ich nicht bemerkt. Ich dachte vielleicht wurde sie vom Silikonpflaster runtergerissen, auf dem Pflaster klebte heute früh aber nichts.

Baustellen an der rechten Brust nach 7 Wochen – hier hatte ich die Durchblutungsstörung, die nach 4 Wochen verheilt war. 2 Wochen später entstand hier doch wieder eine offene Stelle, die ich mit Comfeel abgeklebt habe. Nach 7 Wochen fiel eine kleine Kruste ab – neue nässende Stelle.

An der linken Brust hatte ich letzte Woche auch Probleme, eine runde offene Stelle an einer Narbe ist entstanden, wahrscheinlich durch einen Faden, der den Weg nach draußen gesucht hatte. Hier habe ich darüber mehr geschrieben.

Nach der ersten Brustverkleinerung sahen meine Narben schöner aus, es gab keine offene Stellen, keine Krusten. Alles war verheilt und ich habe schon Tischtennis gespielt. Und jetzt habe ich wieder mit dem „Sport“ aufgehört (einmal Bauch, einmal Beine, Walking).

Frontalansicht Vergleich – 7 Wochen nach der ersten und nach der zweiten Brustverkleinerung. Zuletzt sah alles super aus, jetzt bin ich überall beklebt, habe Krusten und rote Stellen.

Ich kann wieder auf der Seite schlafen, das habe ich aber dann wieder gelassen, weil mir im Dekoltee die Narbenenden 3 Tage lang ziemlich weh getan haben. Ich habe dort nichts extra getan, es war dann irgendwann wieder weg. Ich weiss aber nicht wovon, vielleicht wurden die Narben von der Schwerkraft zu sehr gezogen, oder wieder die Fäden. Ah, ich weiss nicht. Auf jeden Fall gefällt mir das alles nicht. Abwarten und schonen – was anderes kann ich nicht machen.

Etwas später am Tag habe ich mal meine Narben am Dekoletee näher angeguckt – da stehen jetzt zwei Fadenenden heraus! Sie haben sich den Weg freigebohrt! 

In diesem Sinne ist morgen Heiligabend, ich nehme mir nichts großes vor, Garnelenspieße in Bacon auf Tomaten, gefüllte Paprika und eine vanillige Sahnetorte mit roter Grütze – das wird es bei uns zum Essen geben. Am ersten Feiertag essen wir bei meiner Schwiegermutter und am zweiten Tag mache ich im Backofen Rosmarinkartoffeln, dazu Fleisch-Gemüse-Spieße und Fisch.

 

 

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