Posts from the ‘Brustverkleinerung’ Category

Neuigkeiten

Wie es so im Leben ist, es gibt für wichtige und aktuelle Themen besondere Zeiten. Wenn das Interesse abgeklungen ist, verschwindet dieser Bereich langsam aus den Augen, aus dem Alltag, man beschäftigt sich damit immer seltener. Und irgendwann sind die ehemals brennende Themen nur noch eine Erinnerung. Ich weiß, dass für viele Leserinnen das Thema Brustverkleinerung sehr aktuell ist und dafür steht dieses Blog immer noch da, obwohl ich mich nicht mehr so oft melde.

In den letzten 5 Monaten kehrte bei meinen Brüsten der Alltag ein (so nach 1-1,5 Jahren nach der zweiten OP), das Thema, was mich mein Leben lang beschäftigt hat, hat an Aktualität verloren. Irgendwie weist es darauf hin, dass ich mit dem zweiten Ergebnis schon sehr zufrieden bin, sonst hätte ich schon recherchiert, gemeckert, tausend Fotos gezeigt. 😉 Außerdem plane ich meine Zukunft, der nächste Schritt ist in Sicht, wieder kommt etwas Neues, was wichtig ist – und nichts mit den Brüsten zu tun hat. Es ist schön, dass mich die unhandlichen Dinge nicht mehr behindern, ich kann ein ganz normales Leben führen, muss nicht darüber nachdenken, ob ich zu einem Anlass nichts geeignetes zum Anziehen finden werde. Ich gehe einfach in den Laden und kaufe etwas, nicht so wie früher. Damit ist das Thema Brüste abgeschlossen.

Was bestimmt einige interessiert, wie die Narben nach einem Jahr und später aussehen. Anfang Mai 2015 sind die Brüste genau 1,5 Jahre alt. Die Narben sind ok, sie sind hell, aber trotz Abkleben mit Silikonplastern und Folien, Anschmieren mit Silikongels sind die unteren Narben breit. Nicht so breit, wie nach der ersten OP, aber doch nicht perfekt. An der Stelle, wo ich an den Brustwarzen die Wundheilungsstörung hatte, sieht man auch die helle Narbe. Man sieht sogar eine Erhebung durch das T-Shirt dort, wo die Narbe von den Brustwarzen nach unten läuft. Aber das ist alles nicht schlimm und beschäftigt mich gar nicht. Ich würde auch nichts korrigieren lassen und nochmal eine OP auf mich nehmen. Ich glaube nach all den Monaten daran, dass die Narbenheilung auch eine individuelle Sache ist. Ich würde stark vermuten, dass meine Narben beim dritten mal auch nicht schmaler aussehen würden.

Mit der Größe und mit der Form bin ich auch zufrieden. Ich muss aber zugeben, dass mir Klamotten nach der ersten OP mit der Größe 85 D/E viel besser gestanden haben, als jetzt. Jetzt sind die Brüste zu klein und flach im Vergleich zu den anderen Körperteilen an mir. Damit habe ich aber gerechnet und wollte es trotzdem wegen der Freiheit so haben, die ich durch die kleinere Größe erhalten habe. Mein Plan war, dass ich abnehme, und dann wird es schon passen (da ich an den Brüsten nicht abnehme, wird alles angeglichen). Der Plan ist noch nicht aufgegangen, da ich nicht ab-, sondern zugenommen habe. Momentan bin ich bei 91 kg. Hier im Blog war ich auch schon 80 kg, gestartet habe ich vor 3 Jahren mit 107 kg. Ich habe zwar viel Sport gemacht (auch weiterhin Tischtennis, mit Erfolg), aber auf die Ernährung habe ich lange nicht geachtet. Vieles andere, was mit meiner Zukunft und mit der unserer Familienmitglieder zu hat, war wichtiger und ich hatte dadurch auch viel Stress, was mich nicht an die Ernährung konzentrieren ließ.

Es gibt aber auch tolle Neuigkeiten! Mein Mann hat in den letzten 7 Monaten 23 kg abgenommen! Er macht keinen Sport, er hat nur seine Ernährung umgestellt. Das zeigt mir auch, dass dies sehr wichtig ist und für das Ziel unausweichlich, dass ich mich zusammenreiße und was ändere.

Die andere Neuigkeit ist, dass meine Mutter an den Brüsten vor einem halben Jahr ebenfalls operiert wurde. Sie ist 61 Jahre alt und ließ sich von mir überzeugen, dass es sich noch lohnt. Es wurden bei ihr jeweils 600 g entnommen und so bekam sie von 90H etwa 90E. Immer noch groß, aber sie ist damit glücklich. So wie ich es mitgekriegt habe, war sie sehr wehleidig und hatte viele Wochen mit Schmerzen zu kämpfen. Nicht wirklich die Narben haben Schwierigkeiten gemacht, sondern das Gewebe spannte. Ich vermute, dass die Drainage zu früh gezogen wurde und die Flüssigkeit staute noch lange im Gewebe. Der Arzt hat zumindest nichts gefunden. Ihre Narben habe ich nicht gesehen, sie wurden aber an den Seiten nicht so hoch gezogen, wie meine. Nach 3 Monaten war sie wieder im Schwimmbad. Sie hat es schwer, passende BHs zu finden, weil die Brüste eher flach sind und den BH vorne nicht ausfüllen. Dort entstehen dann Falten und sehen unter der Bluse nicht schön aus. Sie macht also ganz ähnliche Erfahrungen, wie ich. Das schöne daran ist, dass sie es mit mir besprechen kann, bzw wir tauschen ganz fleißig unsere Erfahrungen aus. Ich muss sie mal beim nächsten Mal fragen, ob sie die OP bereut hat oder glücklich ist, dass sie sich gewagt hat.

Ich wollte im Mai noch Fotos machen und dann meine Brustverkleinerung als PDF in einem Ebook zusammenfassen, damit man den Ablauf besser verfolgen kann. Natürlich nur, wenn Interesse besteht.

Ich freue mich weiterhin auf eure Gastbeiträge! Schreibt mir eine Email! 🙂

 

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Gastbeitrag: Sarahs Geschichte

Ich habe die Geschichte von Sarah schon vor vielen Monaten bekommen. Ich war allerdings mit dem Alltag beschäftigt und habe mich nicht mehr im Blog gemeldet.

Ich freue mich aber immer sehr, wenn jemand schreibt, sich bedankt und ihre Geschichte mit mir und sogar mit euch teilt.

Liebe Sarah, ich danke Dir!

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Da ich diese Seite so hilfreich finde und froh war, sie schon vor meiner OP gefunden zu haben, möchte auch gerne meinen Erfahrungsbericht hier einstellen. Ich werde mich nicht groß mit OP- Details aufhalten, zumal ja scheinbar viel von Krankenhaus und Operateur abhängt, sondern mich auf die grundsätzlichen Unterschiede beschränken, die mir aufgefallen sind.

Hier erst einmal meine Daten. Alter: 54, Größe: 165 cm, Gewichte: 67 kg, BH-Größe vor OP: 85F. Nach OP: 85B (eventuell C), entfernt wurde am 18.12.14: 780 gr. von der rechten und 690 gr. von der linken Brust.

Donnerstag Morgen um 7 Uhr in die Klinik, anzeichnen um 8, auf Station um 9, OP um 10, um 4 wieder wach auf Station, Freitag ausruhen, Sonnabend Drainagen ziehen und Mittags mit dem Taxi nach Hause.

Ich habe mich gegen Ärztemarathon und Kampf gegen die Krankenkasse entschieden und bin direkt zum PC gegangen. Gefunden habe ich sie über die Arztsuche der „Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen“. Ich wollte unbedingt einen „richtigen“ plastischen Chirurgen mit Erfahrung bei Brustverkleinerungen, nicht nur einen weitergebildeten Zahnarzt, der sich Schönheitschirurg nennen darf. Gekostet hat mich die OP 6.500.– Euro. Darin enthalten waren neben OP und Nachsorge, zwei Nächte auf der Privatstation eines großen Hamburger Krankenhauses, ein Kompressions-BH, Silikongel zur Narbenpflege und eine Versicherung für ev. Nachkorrekturen. Weil ich die ganze Sache privat bezahlt habe, gab es keinen Krankschreibung für die Zeit nach der OP. Deshalb habe ich die günstig liegenden Feiertage und meinen Resturlaub zusammen gelegt und konnte mich nach der Operation am 18.12.14 drei Wochen lang zu Hause erholen. Da ich alleine lebe und keine Hilfe hatte, habe ich mich vor der OP gut vorbereitet. Vorräte eingekauft, wichtige Sachen oben aus den oberen Küchenschränken runter geholt, beim Friseur gewesen (ich hatte sehr lange Haare) etc., aber im Grunde genommen war das alles kaum nötig.

Bis auf Kreislaufprobleme hatte ich keine Schwierigkeiten, keine Schmerzen oder große Einschränkungen. Nach acht Tagen bin ich schon wieder Auto gefahren. Noch schneller konnte ich einkaufen, kochen, waschen und mich selber um alles kümmern. Natürlich habe ich es nicht übertrieben und alles langsam und mit Pausen dazwischen erledigt.
Ich habe schon nach einer guten Woche wieder auf der Seite schlafen können. Ein bisschen nach der richtigen Stellung muss ich immer suchen, aber dann geht es problemlos.

Meine erste Woche im Büro war zwar sehr anstrengend, das ist sie aber immer, da ich keine Vertretung habe und alle Arbeit liegen bleibt. Mein Rücken schmerzte, als ob die ganze Körperstatik durch die OP, bzw. die 1 ½ Kilo Brustgewebe weniger, verschoben ist. Immer muss ich mich daran erinnern, die Schulter runter zu nehmen und den Rücken gerade zu machen. Aber es ist so ein super Gefühl, aufrecht, mit schwingenden Armen und stolzem Brustbein über den langen Flur im Büro zu gehen. Früher habe ich mich zusammen gekrümmt geschlichen und dachte, alle glotzen mir nur auf meine wabbelnde Oberweite.

Ich hätte die OP viel früher machen sollen, hatte aber lange Jahre einen Partner, der es mochte, diese großen Fleischberge zu kneten und habe mich lieber weiter gequält, als ihm das „Vergnügen“ weg zu nehmen. Wie blöd man doch manchmal sein kann . . .

Meine Narben sehen ähnlich aus, wie die von Leonie, nur das sie nicht hoch gezogen bis unter die Achseln sind, sondern gerade weiter gehen bis auf Höhe der Achselhöhlen. Damit werden sie später problemlos von BH oder Bikini-Oberteil verdeckt. Mein Kompressions-BH ist von Marena. Er reicht bis dicht unter die Achseln und lässt sich mit je drei Hakenreihen sowohl an den Trägern als auch in der Brustmitte verstellen. Jetzt, nach vier Wochen, sind die Brüste so weit abgeschwollen, das ich den BH um eine Hakenreihe enger stellen kann. Damit bleibt hoffentlich der gute Kompressionseffekt noch weiter erhalten und hilft, die Narben schön zu machen. Ich wasche den BH alle paar Tage mit der Hand und legen ihn dann auf die Heizung. Dann kann ich ihn nach einer knappen Stunde schon wieder anziehen. Meine Narben sind auf der linken Seite gerade und glatt, wie mit dem Lineal gezogen und auf der rechten Seite mit Wellen und unschönen Wülsten. Die Brüste sind auch nicht ganz gleich groß geworden, aber das hatte ich auch nicht erwartet. Vorher waren sie auch nicht gleich groß und ich warte erst mal ab, wie es in einem halben Jahr aussieht. Ich hatte ja auch zwei Operateure. Ein Ehepaar; Sie betreibt die Privatpraxis und er ist Chef der plastischen Chirurgie in dem Krankenhaus, in dem ich operiert worden bin. Dadurch war die OP mit zwei Stunden recht kurz, aber die Brüste bzw. Narben tragen jetzt halt zwei unterschiedliche „Handschriften“.
Zur Zeit habe ich zwei nicht ganz trockene Stellen an der rechten Brust, genau da wo sich die Unterbrustnarbe mit der senkrechten trifft und dort, wo die senkrechte auf die Narbe um die Brustwarze herum trifft. Außerdem riecht es unangenehm aus meinem Dekolleté, schon gleich nach der OP war das so und erst jetzt, nach vier Wochen, wird es langsam weniger. Als ich das der Ärztin erzählt habe, hat sie mich angeguckt, als ob ich nicht alle Latten am Zaun habe.

Dank Leonies aufwendiger Recherche bezüglich Narbenpflege, werde ich den BH so lange wie möglich Tag und Nacht tragen. Zur Zeit creme ich morgens mit Panthenol-Salbe (Bepanthen) und abends mit Silikongel ein, habe mir aber gerade die Silikonpflaster bestellt. Ich möchte bald wieder zum Pilates gehen und hoffe, die Pflaster verhindern ein Auseinandergehen der Narben. Im April geht es dann wieder ins Kajak, meinem sportlichen Hobby und vielleicht finde ich ja auch noch Spaß am Joggen, jetzt, wo ich es endlich kann.

 

Wieder zurück :-)

Also wieder da.. ich auch, der Herbst, die Schule, der Alltag. Nur meine Kilos verschwinden 😉 Und das ist die beste Nachricht!

Die letzten 4 Wochen war ich mit den Kindern in Ungarn bei Oma und Opa. Essenstechnisch lief es sehr gut, da ich wieder angefangen habe „Operation Osmin“ zu gucken und die Serie hat mich super motiviert. Über Osmin habe ich schon hier geschrieben. Er sagt (eher brüllt) immer, der Kunde soll in den 30 Tagen nur Fisch, Salat und Wasser zu sich nehmen… auch zum Frühstück. Na so extrem habe ich es nicht gemacht. Zum Frühstück gab es entweder Magerquark mit Pfirsich oder Weetabix minis mit Milch. Zum Mittagessen gab es Salat (Eisbergsalat, Tomaten, Paprika, Gurken und Croutons) mit griechischem Joghurt und Fisch (Thunfisch oder Lachs, evtl. auch mal Hähnchen). Am Abend habe ich die Reste von Mittag gegessen, und/oder Wassermelone. Ab und an gab es auch mal was anderes, in 80% habe ich mich aber an den Plan gehalten. Im letzten Monat sind 3 kg runtergegangen, damit war ich sehr zufrieden, nachdem über den Sommer zu Hause nichts mehr ging.

Beim Sport habe ich mich diesmal nicht so angestrengt, wie letztes Jahr. Ich habe den selben Personal Trainer engagiert, aber nicht für Krafttraining auf dem Waldsportplatz, sondern nur für Tennisstunden. So spielte ich 2x die Woche Tennis und meine Tochter einmal. Als sie nicht mehr konnte, habe ich ihre Stunde noch zu Ende gemacht. Fast jeden Tag habe ich noch zusätzlich mit meinem Vater Tischtennis gespielt, damit ich nicht aus der Übung komme. Dieses Wochenende habe ich nämlich schon das erste Turnier und nächste Woche das erste Mannschaftsspiel. Laufen war ich überhaupt nicht. Es hatte einen einfachen Grund: entweder regnete es, oder wenn gerade nicht, dann hatte ich Tennis.

Diese Essensweise wollte ich zu Hause auch einführen und zum Glück mag mein Mann Salat und würde auch gerne 15 kg abnehmen, deswegen hat er sich sehr gefreut und macht mit. So ist es für mich auch viel einfacher, ich muss nur für die Kinder extra kochen, mein Mann und ich essen das selbe. Heute habe ich zum Beispiel ganze Tintenfische gekauft und im Internet recherchiert, wie man sie überhaupt zubereitet, da ich mich noch nie dran getraut habe. Er fing also mit 113,8 kg und ich mit 86,5 kg an. Mal schauen, was die Waage nach einer Woche zeigt.

Anfang Oktober werde ich meinen Körperfettanteil messen lassen, dann sind 6 Monate vorbei und ich kann gucken, was mir dieses ziemlich aktives halbes Jahr gebracht hat. Bis dahin werde ich weitermachen mit der Ernährung und mit dem Sportprogramm: wöchentlich 3x Tischtennis, 1x Laufen, 2x Kettlebell. Da fällt mir ein, ich habe ein 10 kg Kettlebell bestellt, nachdem ich mein 6 kg Stück öfters als zu leicht empfand. Ich probiere also mit 10 kg erstmal die selben Programme, vor allem von Jillian Michaels und Bob Harper, die ich schon mal gemacht und gemocht habe.

Die Brüste sind inzwischen auch ein Monat älter geworden. Auf diesem Gebiet ist nichts passiert, es gibt im November wieder Fotos, dann sind sie 1 Jahr alt. Meine Mutter hat ja ähnliche Ausgangslage und ich war mit ihr letzten Sommer beim plastischen Chirurgen. Ihre OP wird auch von der Krankenkasse übernommen und wenn alles gut geht, wird sie noch dieses Jahr in Ungarn operiert. Und das mit 61 Jahren.

Es ist nie zu spät! Nur wenn man sich mit dem Thema nicht auseinandersetzt und es schleifen lässt – dann vergehen die Jahre, die auch viel schöner und leichter hätten sein können. Ja ich weiss, man hat Angst vor der Op, erst hinterher erkennt man, dass es unnötig war.

 

Hier nochmal zusammengefasst meine Ziele:

Vor-OP2-Gewicht: 84 kg (1 kg Brustgewebe wurde danach entfernt, also eigentlich 83 kg)

Höchstgewicht nach OP2: 90,7 kg

aktuell, 10 Monate post-OP2-Gewicht: 86,5 kg

Erste Etappe: unter 83 kg (damit sinke ich eine Kategorie auf der Adipositas-Skala von Adipös I auf Übergewichtig)

Zweite Etappe: unter 78 kg

Endziel I: 19 kg Fett loszuwerden (abhängig davon, wieviel Muskeln ich aufgebaut habe, 70-75 kg)

Endziel II: Bauchumfang unter 88 cm (aktuell 92 cm)

 

 

 

 

 

9 Monate nach der zweiten Brustverkleinerung

Die Zeit vergeht wie im Flug, ich bin heute 9 Monate nach der zweiten Brustverkleinerung (4.11.2013). Zum Glück war die Op früh genug und so kann ich gleich den ersten Sommer schon ohne Kompression-BH genießen. Die Narben dürfen zwar noch nicht in die Sonne, aber man kann schon etwas anderes auch anziehen, als die Badeanzüge mit breiten Trägern. Ich habe im Frühling doch noch nach Badeanzügen gesucht, die ich dann im Sommer anziehen kann – es hat in meinem Kopf noch nicht Klick gemacht, dass es gar nicht mehr nötig ist nach dem selben Stil zu suchen, als früher. Das erste Mal in meinem Leben kann ich diesen Sommer Bandeau-Tankini und Bikini anziehen! Das Bikini muss an den Seiten zwar immer noch hoch genug sein, aber ich habe solche gefunden. Komischerweise hatte ich mich da drin so gefühlt, als hätte ich gar nichts an und musste öfters überprüfen, ob alles noch sitzt. Trotzdem liebe ich diese Freiheit, dass ich nicht in einen fast geschlossenen Badeanzug eingeengt bin! Genauso habe ich auch mehrere Bandeau-Kleider mit Spaghettiträger gekauft. Der Stoff knittert nicht, es sind meine Lieblingsteile (Bonprix, alle schon ausverkauft):

 

Sommerkleider

 

 

Mit meiner Größe (85B) bin ich sehr zufrieden, ich habe absolut gar keine Rückenschmerzen mehr, ich kann mich optimal bewegen, Sport machen, nichts hüpft und wackelt. Mit meinem Gewicht will es momentan nicht runtergehen, ich dackele immer noch zwischen 88 und 89 kg. In paar Tagen fliege ich für 4 Wochen nach Ungarn und habe wieder Termine mit dem personal Trainer vom letzten Jahr. Mal schauen, ob es dann besser klappt. Wenn ich im September zurückkomme, werde ich meinen Körperfettanteil messen lassen und mit dem Wert Anfang des Sommers vergleichen. Seitdem mache ich 1-2x die Woche Kettlebell-Training, gehe 2x Laufen und spiele Tischtennis. In Ungarn ist jetzt geplant, dass ich 2x die Woche mit dem Trainer Tennis spiele, einmal machen wir Krafttraining. An 2 Tagen werde ich laufen gehen und abends spiele ich mit meinem Vater Tischtennis in der Garage.

Und was machen meine Narben? Zuletzt habe ich 6 Monate Fotos gepostet, jetzt habe ich 6 und 9 Monate untereinander verglichen. Hier sind die Brüste von vorne und die zwei seitlichen Narben zu sehen. Ehrlich gesagt, sehe ich nicht sehr viel Unterschied. In dieser Zeit habe ich nicht mehr eingecremt und keinen Kompression-BH mehr getragen, ganz normal gelebt.

6+9-mo-post-bv2-sum

 

An der rechten Brustwarze hatte ich nach der Op eine Durchblutungsstörung, die Haut wurde dunkel und ist auch abgegangen, neue Haut wurde gebildet. Etwa 7.5 Monate nach der Op kam noch ein Faden raus und hat ein kleines Loch geschlagen, an der Stelle ist der rote Punkt zu sehen. So sieht also die Entwicklung der Narben bis heute aus, ganz unten die Fotos von heute. An der linken Seite gab es auch ein kleines Loch unter der BW, man sieht dort heute noch die weiße Narbe. Ob sich da noch was tun wird, werden wir sehen.

1-9-bw

 

 

Und damit verabschiede ich mich erstmal in den Urlaub und melde mich wieder im September.

Für alle, die mich lesen, wünsche ich ebenfalls schöne sonnige Tage und Wochen, wo immer ihr euch gerade aufhält und ausruht! 🙂

 

Kettlebell-Lauf-Woche 7

Das Kettlebell-Workout von Jillian Michaels (Shred it with weights) hat mir letzte Woche so gut gefallen, dass wir die DVD bestellt haben und diese Woche konnte ich den zweiten Teil für Fortgeschrittene probieren. Level 1 war mit meinem 6 kg Kettlebell eher leicht, Level 2 jedoch sehr schwer! Ich könnte mit meinen Kräften irgendwo dazwischen liegen. Das Workout hat wieder eine halbe Stunde gedauert und bestand aus 3 Runden.

Die DVD kann man zB aus England bei Amazon bestellen.

 

Meine Schnelligkeitstraining musste ich bisschen modifizieren. Zuletzt hatte ich 4 Runden von 6x (10 Sek Übung + 30 Sek Pause), zwischen den Runden 3 Minuten Erholung. Das Workout fand ich zu kurz und erhöhte diese Woche auf Folgendes:

3 Minuten Aufwärmen

5 Runden von: 8x (10 Sek Übung + 30 Sek Pause)

Zwischen den Runden 3 Minuten Erholung

Diesmal habe ich auch meinen Pulsmesser mit der Runtastic App benutzt. Ich musste die Batterie wechseln, so ging die Verbindung zwischen Brustgurt und Handy nur 2-3 mal kurz verloren und ärgerte mich nicht so sehr, wie in den letzten Wochen. Man sieht sehr schön, wo meine 5 Runden waren, also wo ich gearbeitet habe:

 

 

Der Maximalpuls lag bei 145 – etwas niedriger, als bei meinen Läufen. In den Pausen zwischen den Intervallen erfolgte eine vollständige Erholung, in der mein Puls auf 75-85 bpm runterging. Das Workout habe ich ähnlich zusammengestellt, wie es auch bei einem Tischtennis-Spiel ablaufen würde. Nur ein Spiel dauert selten 40 Minuten lang. Ich habe mal von mir ein Spiel mit 5 Sätzen aufgenommen, es hat gerade mal 17 Minuten lang gedauert.

Ich habe mir ein Motivationsbild mit den 8 Übungen gebastelt, das ich auch ausgedruckt habe. Ich kriege richtig Lust, laufen zu gehen, wenn ich es angucke:

Schnelligkeitstraining

 

Beim Schattentraining führt man abwechselnd die Armbewegung vom Vorhand- und Rückhand Topspin ohne Schläger aus. Ich hatte auch eine Schritt- und eine Sprungübung mit der Koordinationsleiter. Jede Übung habe ich mit der richtigen Technik so schnell ausgeführt, wie ich es nur konnte.

Auf dem Asics-Plan hatte ich diese Woche zweimal einen 7 km Lauf, beim zweiten hat mich mein Mann mit dem Fahrrad begleitet und es ging in einen anderen Wald, wie letzte Woche. Es war sehr schön, aber der Weg war nicht geeignet zum Laufen, er wurde immer enger, bis er in einem Brenneselfeld endete. Es war auch matschig und viele dickere Äste lagen über dem Weg. Wir haben auch zwei Rehe gesehen und mussten die Brennesel runtertrampeln, um gleich danach auf eine Straße zu kommen. Aus dem Wald raus ging es schon viel besser und schneller, nur der Brustgurt hat sich vom Handy verabschiedet (Batterie leer), deswegen waren meine Pulsdaten nicht auswertbar.

Die richtige Strecke durch einen Wald muss ich noch finden. Bzw. habe ich schon beim 10 km Lauf kennengelernt, ich müsste nur mit dem Auto hinfahren und das ist mir zu umständlich.

Aktuelles Gewicht: 88 kg (-0,2 kg seit letzter Woche)

 

In der Zwischenzeit bin ich 8 Monate nach der zweiten Brustverkleinerung. 7,5 Monate post Op bohrte sich noch ein Faden durch die Haut durch, am Rand der Brustwarze, die eine Durchblutungsstörung hatte. Wieder ein kleines Loch, die einigermaßen jetzt wieder verheilt ist. Ich hoffe, das hat jetzt wirklich mal ein Ende. Behandelt habe ich mit nichts, ich habe in den letzten zwei Monaten auch kein Dermatix mehr draufgeschmiert oder Kompressionsbh angezogen.

 

 

WDR 5 Podcast: Operation Schönheit

Das attraktive Geschäft mit dem Körper – 22.06.2014Operation Schönheit

Von Susanne Rabsahl

Lidfalten und Bauchspeck verschwinden, das Kinn wird neu modelliert. Es wird implantiert, gestrafft, abgesaugt, vergrößert und verkleinert: zigtausende „Schönheitsoperationen“ lassen Männer und Frauen jährlich durchführen.

Tendenz steigend – ein Ende des Booms ist nicht abzusehen. Hemmschwellen sinken, moralische und ästhetische Grenzen verschwimmen. Dok 5 unternimmt eine Reise durch die Körperzonen, begleitet Behandlungen von Kopf bis Fuß und erkundet einen schier unübersichtlichen Markt. Den erobern zunehmend Geschäftemacher: auch Metzger und Busunternehmer beraten medizinisch, Dumpingangebote sollen die Patienten anlocken. Fachärzte warnen: Auch jede plastisch-ästhetische Operation birgt Risiken in sich. Und nicht jede OP macht glücklicher.

Produktion: WDR 2014
Redaktion: Frank Christian Starke

53 Minuten lang

Hier geht es zum Anhören und zum direkten Download

 

 

6 Monate nach der zweiten Brustverkleinerung

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2 Wochen bis 6 Monate nach der zweiten Brustverkleinerung

Zwischen dem 5. und 6. Monat post Op ging es ein bisschen durcheinander mit der Narbenpflege. Meine Mutter war zwei Wochen lang bei uns zu Besuch und ich konnte in dieser Zeit keine Silikonpflaster benutzen (die Reinigung und das Trocknen war problematisch, da wir nicht in unserem Zimmer geschlafen haben). Dafür habe ich alle Narben mit der Fixierfolie dauerhaft beklebt. In der restlichen Zeit des Monats habe ich keine Folie oder Silikonpflaster benutzt, sondern zweimal am Tag mit Dermatix Silikongel die Narben einmassiert. In der Nacht schlafe ich weiterhin in dem Anita Kompressions-BH, tagsüber trage ich weiterhin Sport-BHs. 2-3 Mal kam es vor, dass ich für paar Stunden keinen BH anhatte.

Meine Narben sind wieder etwas heller geworden. An den Seiten (vor allem rechts) sieht es nicht sehr schön aus, doch breit geworden und wieder ist diese Narbe nach dem dritten Monat auseinander gegangen. Zwar nicht so sehr, wie nach der ersten Op, aber doch hätte ich mir dünnere Narben gewünscht. Das passierte trotz dass ich die Narben mit Fixierfolie abgeklebt habe, damit keine Zugkräfte entstehen. Es hat vielleicht etwas geholfen, aber die Genetik hat sich doch durchgesetzt. Alles klar, ich habe also getan, was in meiner Macht stand – für soviel hat es gereicht. Zufrieden bin ich damit trotzdem und die Narben behindern mich in keiner Weise in irgendetwas.

Dadurch, dass ich jetzt seit zwei Wochen strickt auf meine Ernährung achte, alles in der Kalorienzähler App eintrage (im Durchschnitt esse ich 1700 Kcal am Tag) und 3-4x die Woche Tischtennis spiele, nehme ich endlich ab und nicht zu! 😀 Bis jetzt sind 2,5 kg runter, bis zu meinem Vor-OP2-Gewicht habe ich noch 5 kg vor mir. Reinzukommen ist bekanntlich sehr schwer, wenn man schon drin ist (und nicht hungert), läuft es fast von alleine. Ich bin dadurch motiviert und habe das Ziel vor Augen, in der ersten Etappe mein Vor-OP2-Gewicht zu erreichen.

 

Vor-OP2-Gewicht: 84 kg (1 kg Brustgewebe wurde danach entfernt, also eigentlich 83 kg)

Höchstgewicht nach OP2: 90,7 kg (unglaublich, Ende Sommer kämpfte ich noch gerade mit der 80 kg-Marke)

6 Monate post-OP2-Gewicht: 88,3 kg

Erste Etappe: unter 83 kg

Zweite Etappe: unter 78 kg (mein Tiefstgewicht nach OP1)

Endziel: 19 kg Fett loszuwerden, was ich durch Körperfettmessung überprüfen werde und nicht durch ein bestimmtes Körpergewicht definiere. Mein Zielgewicht hängt davon ab, ob ich in der Zeit Muskelmasse auf- oder abbaue, bzw. halte.

Es wird empfohlen, vor einer Brustverkleinerung das Zielgewicht zu erreichen und mit den neuen Brüsten nicht mehr viel zuzunehmen oder abzunehmen. Die Rede ist von maximal 5 kg in beide Richtungen, sonst leidet das Gewebe darunter und die Brüste hängen schneller. Ich habe es vor der ersten und zweiten Op nicht geschafft, auf mein Wunschgewicht zu kommen und seit der zweiten OP ging mein Gewicht auch schon 7,7 kg höher. Wer mag, kann auf die Auswirkungen auf der Vergleichsfotoreihe achten. Ich hoffe, dass ich dieses Jahr die restlichen 15-20 kg noch abnehmen kann (es wären 3 kg/Monat) und durch dieses Selbstexperiment die Frage beantworten werde: Wie verändern sich meine neuen Brüste, wenn ich nach der Brust-OP viel abnehme?

Vorweg gesagt, für mich ist es nicht wichtig, wie sie sich verändern werden. Sie werden auf keinen Fall so hängen, wie die Originalbrüste vor OP1. Niemand sieht sie (außer natürlich die, die hier lesen und die Fotos angucken werden) oder interessiert sich dafür, wie sie sind und für mich sind sie einfach nur praktisch klein und haben eigentlich keine Bedeutung (wieviel Frau ich durch die Brüste bin, was für Kleider ich anziehen kann). Was für mich wichtig ist, dass ich fit werde, noch lange aktiv und gesund bleibe, konkret: wie lange ich zB. noch Tischtennis spielen und dabei besser werden kann. Und dazu muss ich abnehmen.

Wenn sich die Brüste also durch minus 20 kg verändern, dann bitte schön.

 

 

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