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Taboo

Taboo erinnert mich an Tae Bo, es hat damit aber nichts zu tun. 😉 Es geht hier um eine amerikanische Serie über Tabus, wie übergewichtige Menschen, die sich so akzeptieren, wie sie sind und gar nicht abnehmen wollen. Eine Frau in dieser Folge unten macht Karriere mit ihrem Gewicht, sie arbeitet als Model und ließ in der Doku Naktfotos von sich machen. Oder eine andere Frau, derer Verlobte sie füttert, damit sie noch dicker wird. Und sie fühlt sich dadurch immer glücklicher. In der Serie von National Geographic gibt es noch 183!! andere Tabu-Themen, davon findet man 33 ganze Episoden online auf der NG Homepage.

 

[youtube http://youtu.be/NfxFn1IqHo4]

 

Wir reden nicht gerne über Tabus, aber bestimmt gibt es das eine oder andere, worüber man gerne mehr sehen/lesen würde. Vielleicht weil es einen selber betrifft oder man kennt jemanden in so einer Situation.

 

Brustverkleinerung Statistiken

Ich habe zufällig eine Publikation aus dem Jahr 2006 gefunden, die darüber berichtete, wie die Brustverkleinerung in England und Irland abläuft, welche die übliche Methode ist, wieviel ein Arzt pro Jahr operiert, etc. Es ist immer wieder interessant, solche Daten zu lesen, so kann man beurteilen, was bei der Person selber gelaufen ist, wenn man den Eingriff schon hinter sich hat. Oder noch besser, man hat so die Möglichkeit, bei einem Beratungsgespräch die richtigen Fragen zu stellen.

140 plastische Chirurgen haben an der Umfrage teilgenommen (61% Beteiligung).

Von ihnen führte jährich

  • 38% weniger als 20
  • 32% zwischen 20 und 29
  • 15% zwischen 30 und 40
  • und 15% mehr als 40 Brustverkleinerungen durch

82% der PC machte vor der Op ein Vorher-Foto, 36% ein Nachher-Foto. 72% von ihnen verlangte nicht nach einener mammographischen Untersuchung vor dem Eingriff. 69% befürwortete die Reduktion anhand der BMI und nur 1,5% anhand psychologischen Tests.

Während der Op gab 46% der Chirurgen Antibiotika (weniger Infektionen), 69% lokale Anästhesie (weniger Schmerzen) und 30% Adrenalin in die Wunde (weniger Blutung).

67% verwendete die inferior Stiel Technik (die Brustwarzen werden auf einem von unten kommenden Stiel versetzt), 10% die Lejour-Technik (i-Schnitt) und 4% McKissock-Technik (die BW werden ebenfalls auf einem Stiel versetzt), 90% führte pro Jahr weniger als 5 Verkleinerungen mittels freiem BW-Transplantation durch. 45% ergänzte die Verkleinerung nie mit Liposuktion (Fettabsaugung), 9% jedoch öfters.

93% der Chirurgen hat die Reduktion nie ambulant durchgeführt. 82% schickte Gewebeprobe ins Labor und 53% hatte 1-5 Mal einen Bericht über Brustkrebs zurückbekommen. Bei 79% der Chirurgen bekam man Drainagen, die die Flüßigkeit aus den Brüsten abgeleitet haben und 75% gab der Patientin einen Kompressions-Bh nach der Op.

Die Kanadier wollten es auch wissen, sie haben ebenfalls 140 Fragebogen ausgewertet (40% Beteiligung, 2008). Die Chirurgen hatten 7 bis 27 Jahre praktische Erfahrung auf dem Gebiet. Die meistverwendete Technik war der T-Schnitt (66%) mit der inferior Stiel Technik (63%). Im Durchschnitt haben die Chirurgen jährich 21-95 Brustverkleinrungen durchgeführt, bei 87% von diesen wurde weniger als 1000 g Gewebe pro Brust entfernt. Die Resektionsmenge hing nicht von der verwendeten Technik ab.

Bei 42% der Chirurgen gab es Drainagen und bei 33% lokale Anästhesie. 23% führten zusätzlich auch eine Fettabsaugung durch. Die Ops haben im Durchschnitt 2 Stunden gedauert, bei i-Schnitt kürzer, bei T-Schnitt länger. 55% der Eingriffe wurden ambulant durchgeführt (dies hat mich schockiert!). 71% gab weniger als 5% Komplikationsrate an (dies hing nicht von der Technik ab). Die häufigste Komplikationen waren:

  • Wiederaufplatzen der Wunde
  • verzögerte Wundheilung
  • Absterben des Gewebes
  • Thrombose (20%)
  • Embolie (13%)
  • Tod der Patientin (2,1%)

In der Kandischen Publikation wurden einige Fakten über die deutschen plastischen Chirurgen zusammengefasst. Die deutsche Publikation selber war nicht frei zugänglich, deswegen kann ich nur aus der kanadischen einen Auszug machen:

In Deutschland wurden die Daten von 799 Patientinnen in eine Datenbank eingegeben (2001). 99% der Brustverkleinerungen wurde stationär durchgeführt, bei den meisten wurde weniger als 1000 g Gewebe pro Seite entfernt. 52% wurde mit i-Schnitt, 45% mittels T-Schnitt durchgeführt. In 21,5% traten Komplikationen auf, am häufigsten ging die Wunde wieder auf (unabhängig von der Schnitttechnik).

Hast du noch das Beratungsgespräch mit einem plastischen Chirurgen vor dir, könntest du anhand dieser Statistik deine Fragen im voraus zusammenstellen. Hier wurden nämlich die wichtigsten Details zusammengefasst.

 

Quellen:

Ann R Coll Surg Engl. 2006 Oct;88(6):585-8. Breast reduction surgery in the UK and Ireland – current trends. Iwuagwu OC, Platt AJ, Drew PJ.

Can J Plast Surg. 2008 Fall;16(3):157-61. Practice profiles in breast reduction: a survey among Canadian plastic surgeons. Nelson RA, Colohan SM, Sigurdson LJ, Lalonde DH.

Ann Plast Surg. 2001 Jun;46(6):594-8; discussion 598-600. Continuous quality management of breast hypertrophy by the German Association of Plastic Surgeons: a preliminary report. Menke H, Eisenmann-Klein M, Olbrisch RR, Exner K.

Brauchst du eine Bruststraffung?

Laut einer Statistik machen Frauen Eingriffe auf dem Gebiet der Schönheitschirurgie glücklich und zufrieden, die an den Brüsten gemacht werden. Besonders Bruststraffung und Brustvergrößerung mit Straffung, gefolgt von der einfachen Brustvergrößerung ohne Straffung und Brustverkleinerung. Vor allem gewinnen die Frauen nach der Op an Selbstwertgefühl. 5 Jahre nach dem Eingriff haben 99% der Frauen gesagt, sie würden sich wieder operieren lassen! Bei allen Frauen wurde der i-Schnitt durchgeführt. Die meisten von ihnen bevorzugten eine Brustform, bei der im oberen Bereich mehr Fülle vorhanden war. Nach 28 Tagen fühlten sie sich wieder so fit, wie vor der Op. Die empfundenen Schmerzen waren bei der Brustvergrößerung schlimmer, als bei den Verkleinerungen.

Jede Frau kann selber beurteilen, ob sie zB eine Bruststraffung braucht. Einerseits sagen es ihr ihre Gefühle und ihr Empfinden. Wer aber nicht sicher ist, könnte in diesem Video Anhaltspunkte von einem Chirurgen bekommen. Er redet auch über die verschiedene Formen der Bruststraffung: Hat eine Frau genug Gewebe in den Brüsten, kann man die Form sehr gut verändern. Sieht die Brust eher wie ein Hautlappen ohne Füllung aus, kommt nur eine Brustvergrößerung mit Straffung und Implantaten in Frage. (In einem früheren Beitrag habe ich erwähnt, dass es hier eine Alternative zu den Implantaten gibt, das Eigenfett.) Bei einer Straffung wird die Bh-Größe um einen halben Cup kleiner. Hat man wenig Gewebe in den Brüsten, wird es eigentlich keinen Unterschied in der Bh-Größe geben. Was man mit einer Straffung kaum bis gar nicht erreichen kann, ist die Fülle im oberen Teil der Brust. Dieses Problem kann man sicher nur mit Implantaten lösen.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=uG99-pR77us]

 

Brauchst du eine Bruststraffung?

Ganz einfach ist der erste Test mit dem Bleistift. Man legt einen (oder mehrere) Bleistift beim Stehen in die Unterbrustfalte und wenn der Bleistift runterfällt, braucht Frau keine Straffung. Hält die runterhängende Brust den Bleistift fest, könnte eine Straffung schon in Frage kommen. Ich brauchte diesen Test damals nicht, die Sachlage war eindeutig. Aber jetzt war ich mal wirklich neugierig, wie es bei mir 10 Monate nach der ersten Brustverkleinerung aussieht: An der linken Seite fällt der Bleistift runter, aber rechts bleibt er stecken (die rechte Brust ist größer und hing mit der Zeit mehr durch).

 

Quelle:

Fantastic four of breast procedures leave women extremly satisfied, study finds

 

 

Künstlich oder lieber natürlich?

künstlich oder lieber natürlich? M. Großmann  / pixelio.de

künstlich oder lieber natürlich?
M. Großmann / pixelio.de

Ich möchte kleinere, andere Frauen möchten dafür größere Brüste haben oder sie sind mit der Form der Brüste nicht zufrieden. Ich lasse eine Brustverkleinerung machen, sie lassen Implantate reintun. Es gibt jedoch auch eine andere Möglichkeit und es ist auf jeden Fall wert, darüber nachzudenken, nachdem man so viel über die Risiken der Implantate hört. Laut Untersuchungen gibt es viel mehr Komplikationen durch PIP Implantate (33,8%), wie man es bis jetzt gedacht hat (2-5% fehlerhaft).

Der Bostoner plastischer Chirurg Dr. Del Vecchio kann die Brüste ohne Implantate verdoppeln, und zwar mittels Eigenfett der Patientin. So kann die Brust 300 cc größer werden. Man muss die Brüste vor der Op vorbereiten, damit genug Platz fürs Fett zur Verfügung steht. Bei der Op, die nur 2 Stunden in Anspruch nimmt, wird zuerst Fett von anderen Körperteilen (wie Oberschenkel) abgesaugt und dann in die Brüste injiziert. Eigentlich schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe, oder? 😉 Die Brüste sehen danach sehr natürlich aus und sind auch natürlich weich.

Diese Idee ist nicht neu, allerdings ist noch nicht so verbreitet und man kennt die langfristigen Risiken nicht. ZB ob die Methode die Untersuchungsergebnisse einer Mammographie verhindert oder beeinflußt. Was ein großes Plus ist, dass man weder eine Narkose braucht, noch geschnitten wird und man kann nach wenigen Stunden wieder nach Hause gehen.

Hier könnt ihr vorher-nachher Fotos auf der HomePage des Arztes angucken.

In Österreich operiert nach dieser Methode (Eigenfett angereichert mit Stammzellen) in Wien Ddr Heinrich, in Deutschland gibt es gute Resonanzen zu den Arbeiten von Dr. Schikorski in Hamburg. Die Kosten sind ähnlich, wie bei den Implantaten.

Eine schweizer Reportage im Thema findet ihr hier.

Quelle: ScienceDaily

How to run: Dos and Don’ts

[youtube http://youtu.be/8XiwtiDTlYU]
  • Die Beine nicht nach vorne durchstrecken und mit der Ferse aufkommen
  • Auf dem Mittelfuß oder Vorfuß flach aufkommen
  • Sich beim Laufen nicht nach vorne beugen, sondern sich gerade, aufrecht halten
  • Füße nicht in den Boden stampfen, sondern leise laufen
  • Langsam anfangen und sich steigern, um Verletzungen zu vermeiden

 

Rettung vor Orangenhaut

Ich wollte meine nicht fotografieren und hier reinstellen 😛 Loswerden wollen wir sie alle (90% der Frauen und 10% der Männer haben sie) und laut neusten Forschungen gibt es vielleicht sogar eine rettung vor der Orangenhaut! In der zeiten Hälfte des Jahres fangen die klinischen Studien mit einem Enzym Namens Kollagenase an, das man als Spitze verabreicht. Dieses Enzym baut die Kollagene ab, die die Dellen unter der Haut verankern, somit würde sich das Hautbild verbessern und man könnte die Orangenhaut in die Wüste schicken 😉

Simone Peter / pixelio.de

Simone Peter / pixelio.de

Bis heute wurden Laserbehandlung, Massage und verschiedene tropische Cremes gegen die Cellulite in den Kampf geschickt, mit eher weniger Erfolg. Im Jahr 2006 haben die Forscher in der vorherigen Phase der Studie die erwähnte Kollagenase Spritze an 10 Probanden schon getestet und die Cellulite ging schon am nächsten Tag nach der Behandlung deutlich zurück. Die Frauen waren mit dem Ergebnis nach 6 Monaten sehr zufrieden, sie hatten laut Fotodokumentation 76% weniger Cellulite.

Wer allerdings etwas gegen Spritzen hat, muss mit der Cellulite leben 😉

Quelle: ScienceDaily

Wie wäre es übrigens mit durch gesunde Ernährung Fettdepots abbauen und Sport treiben?

Laut Untersuchungen hilft Abnehmen nur bei einer Gruppe von Frauen, um die Cellulite loszuwerden. Bei anderen Frauen wird sie durchs Abnehmen noch schlimmer. Bei der Studie haben 29 Frauen unter kontrollierten Bedingungen eine Diät gehalten und dabei im Durchschnitt 15 kg abgenommen. Bei 17 von ihnen hat sich das Hautbild verbessert. Diese Frauen hatten ein höheres Anfangsgewicht, schlimmere Cellulite und die meiste Abnahme. Die 9 Frauen, bei denen sich das Hautbild verschlechtert hat, hatten geringeres Ausgangsgewicht und haben weniger abgenommen. Die Cellulite hing auch von der Elastizität der Haut ab und wurde bei Frauen schlimmer nach der Abnahme, deren Haut weniger elastisch war. Es wurde nicht erwähnt, ob die Frauen neben der Diät auch Sport gemacht haben.

Quelle: ScienceDaily

Was den Sport angeht…

wird es empfohlen, täglich Cardio und 2-3 Mal die Woche Gewichtstraining zu machen und sich gesund zu ernähren. Dr. Wayne Westcott, der Autor des Buches No More Cellulite, hat ein 20 minütiges Programm entwickelt, 5 Übungen für den Oberkörper und 5 für den Unterkörper (je 10-15 Wiederholungen). Darüber hinaus empfiehlt er 20 Minuten Walken oder Laufen bei 70-80% der max HF. Alles dreimal die Woche und dadurch kann man die Cellulite verbessern. Macht man nur Cardiotraining, verliert man zwar Fett, man baut aber keine Muskeln auf. Muskeln verbessern die Körperzusammensetzung und auch das Hautbild. Die Übungen findet ihr auf der SELF Seite.

Seinen Vortrag über das Thema, wieso Gewichtsübungen (Resistanztraining) fürs Abnehmen wichtig sind, kann man hier ansehen:

[youtube http://youtu.be/oP2-AQAe0o8]

Quelle: ACE, Shape

 

Kalorienjäger

John Porcari ist ein Fitness-Physiologe an der Universität von Wisconsin, der sich seit 20 Jahren damit beschäftigt, den Kalorienverbrauch der Menschen bei verschiedenen Sportarten akkurat zu messen. Dafür wurde ein ziemlich kleines Gerät entwickelt, das 40.000 USD kostet, aber nicht bei der Aktivität stört. So konnte er zB bestimmen, dass er beim Sex 5 Kcal pro Minute verbrennt 😉

  • In einer seiner Arbeiten bestimmt er mit anderen Autoren zusammen, wieviel Kcal man bei einem 20 minutügen Kettlebell Workout verbrennt. Zuerst wird bei den Probanden die HF max auf dem Laufband bestimmt (Leistungstest), danach absolvieren sie an einem anderen Tag 5 Minuten lang verschiedene Kettlebell-Übungen. Dabei werden die Herzfrequenz, der Sauerstoffwert des Blutes (VO2max) und der Laktatwert bestimmt. Diese Werte dienen als Vergleich für die eigentliche Untersuchung. An einem dritten Tag führten dann die Probanden ein 20 minütiges Kettlebell Workout in Tabata-Stil (15 sec ON – 15 sec OFF) durch, wobei sie eine bestimmte Anzahl an Wiederholungen schaffen sollten. Die Herzfrequenz wurde durchgehend beobachtet und nach dem Workout erfolgte noch eine Laktatmessung. Bei der Analyse der Daten kam raus, dass man im Durchschnitt im aeroben Bereich13,6 Kcal und im anaeroben Bereich 6,6 Kcal pro Minute durch Kettlebell-Übungen verbrennt, also etwa 272 Kcal in 20 Minuten! Das ist so viel auf eine Minute berechnet, wie man bei einem 16 km/h Lauf verbrennen würde!! Das Kettlebell Training ist ja auch eine Ganzkörperbeschäftigung und in so einem schnellen Intervallformat sehr anstrengend. Die Probanden arbeiteten im Durchschnitt bei 93% der max HF.
  • In dieser Kettlebell-Veröffentlichung werden auch die Kettlebell-Übungen vorgestellt und es wird empfohlen, eher mit leichteren Gewichten zu arbeiten. Für Frauen 4-7 kg Kettlebell (ich habe ein 6 kg Kettlebell), für Männer 7-12 kg. 2-3 Mal die Woche sollten die 8 Übungen in der beschriebenen Reihenfolge durchgeführt werden. Wird man mit der Zeit stärker, sollte man zuerst zusätzliche Runden ranhängen und die 15 Sekunden lange Pausen verkürzen und erst danach zu einem größeren Gewicht wechseln.
  • Im Vergleich zum traditionellen Gewichtstraining ist das Kettlebell-Training intensiver, in weniger Zeit entwickelt man sich mehr und verliert auch noch Gewicht.
  • In einer anderen Arbeit bestimmt Porcari den Kalorienverbrauch beim Kreisen mit dem Hula-Hoop-Reifen. 7 Kcal pro Minute wird dabei verbrannt und die Herzfrequenz erhöht sich so sehr, wie beim Cardio Kickboxing (8,1 Kcal/min) oder beim Boot Camp (7,5 Kcal/min) – man würde es gar nicht glauben, oder?
  • Ich habe hier auch schon über Tony Horton’s P90X geschrieben, ich habe das Programm auch selber angefangen, nur nicht zu Ende gemacht. Es gibt bei Youtube unzählige Videos darüber, wie toll und ripped man nach den 90 Tagen aussieht und dort muss man nicht mal aufhören, man kann das Ganze 2-3 Mal hintereinander absolvieren. Die Theorie dahinter ist, dass man die Workouts abwechselt, so kann sich der Körper nicht anpassen, der Reiz ist immer neu und so ist das Training effektiver. Bis jetzt wurde aber wissenschaftlich nie geprüft, welche Intensität und Energieverbrauch P90X für den Körper bedeutet. J. Porcari sagt uns nach seiner Studie, ob P90X wirklich was bringt: 16 fitte Probanden nahmen an der Studie teil, die mit dem Programm (oder mit Zirkertraining) vertraut waren. Wie bei den vorherigen Studien, wurde hier auch zuerst eine Leistungsanalyse durchgeführt, dabei max HF und Vo2max bestimmt. Von den Workouts wurden 4 representative für die Studie ausgewählt: Plyometrics, Legs&Back, Shoulder&Chest&Biceps, CardioX. Von diesen verbrauchten die Probanden die meisten Kalorien beim Plyometrics (14,7 Kcal/min) und arbeiteten bei 85% der max HF. Die Herzfrequenz lag bei Legs&Back am höchsten. P90X ist so gut vergleichbar mit dem Joggen/Laufen, was den Kalorienverbrauch angeht.
  • Gerüchte kursieren im Internet, dass man durch P90X 1000 Kcal pro Stunde verbrennen kann – so ist es aber nicht. Wenn man durch P90X seine Bauchmuskeln (oder andere Muskelgruppen) sehen will, muss man auch auf die Ernährung achten und die Fettdepots über die Muskeln abnehmen.

Viele der Studien von J. Porcari wurden von ACE finanziert und auf ihrer HomePage kann man noch viele interessante Sachen, Trainingspläne, Rezepte, Studien lesen.

Es gibt etwa 100 Personen, die vom Beruf Kalorienjäger sind. James Levine benutzt zB eine „magische Unterwäsche„, die den Kalorienverbrauch bei nicht sportlichen Aktivitäten (NEAT = nonexercise activity thermogenesis) messen kann – solange man sie trägt. Seiner Arbeiten nach unterscheidet NEAT dünne Personen von dicken. Dünne Menschen verbrauchen 350 Kalorien mehr pro Tag, nur durch täglichen nicht sportlichen Aktivitäten. Und was macht Lewin? Er schmeißt seinen Bürostuhl raus und stellt ein Laufband auf. Während er arbeitet, spaziert er darauf und verbrennt dabei am Tag 800 Kcal mehr als würde er sitzten. Seine Mitarbeiter müssen auch mitmachen 😉

In diesem Interview (ebenfalls auf dem Laufband) redet er über seine Erfahrungen (englisch).

Quelle: TheScientist

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