Posts tagged ‘Abnehmen’

Zyklusveränderungen durchs Abnehmen

Anfang Oktober habe ich meine Zyklus-App angeguckt und einige Vergleiche vor und nach meiner Abnahme bezüglich meine Zykluslänge, Tag des Eisprunges und die Länge der zweiten Zyklushälfte gemacht. Ich habe 12 Zyklen vor meiner Abnahme mit 12 Zyklen nach meiner Abnahme von 25 kg verglichen, in der ich das erreichte Gewicht auch gehalten habe.

Links sieht man die Daten der 12 Zyklen vor meiner Abnahme, rechts danach:

zyklus-abnahme

 

 

Vor der Abnahme habe ich im Durchschnitt 104,8 kg gewogen, die Abweichung in den 12 Zyklen war nur 1,1 kg.

Nach meiner Abnahme wog ich in den 12 Zyklen im Durchschnitt 81,9 kg mit einer Abweichung von 1,3 kg.

Auffällig war, dass sich meine Zyklen deutlich verkürzt haben, der Eisprung kommt seitdem mehrere Tage früher. Die zweite Zyklushälfte wurde aber nur unwesentlich länger, kaum die Rede wert.

Die Zyklen DAVOR waren länger, 12 Zyklen haben 430 Tage gedauert, 29,3 Tage pro Zyklus im Durchschnitt.

Die Zyklen DANACH waren kürzer, 12 Zyklen haben 310 Tage gedauert, 26,7 Tage pro Zyklus im Durchschnitt.

Der Eisprung kam DAVOR am 18,5 Zyklustag, DANACH am 15,7 Zyklustag.

Ich weiss, dass sich der Zyklus verkürzt, wenn man sich den Wechseljahren nähert. Danach wird er unregelmäßig, mal länger, mal viel kürzer. Da ich 40 Jahre alt bin, weiss ich nicht, ob diese Veränderungen meinem Alter zu verdanken sind oder wirklich der Abnahme.

 

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Darmbakterien machen uns dick

Da ich Wissenschaftlerin bin, mag ich alles genau wissen und verfolge für mich interessante Themengebiete in der Forschung. Ich wollte hier im Blog dieses Hobby von mir integrieren, in dem ich über neuste Entdeckungen im Thema Übergewicht, länger und besser Leben und Fitness kurze Berichte schreibe. Natürlich mit dem Link zum Artikel. Vielleicht interessiert es auch andere Personen, die mein Blog besuchen.

Heute habe ich zum Beispiel über Darmbakterien gelesen, die uns in Verbindung mit der Ernährung dick oder dünn machen! Man würde zuerst denken, die Bakterien im Darm verursachen das Übergewicht, aber so ist es nicht, wir müssen doch auf die Ernährung achten, es gibt keine Ausreden 😉

by-sassi  / pixelio.de

by-sassi / pixelio.de

Forscher haben sterilen Mäusen (also ohne eigene Darmflora) die Darmbakterien von dicken und dünnen Zwillingspaaren verabreicht – so konnten sie den Einfluß der Genetik auf den Stoffwechsel ausschließen.

  • Die Mäuse wurden zuerst getrennt gehalten, aber gleich und zwar gesund ernährt. Die Mäuse mit der „dicken Darmflora“ wurden übergewichtig, die anderen Mäuse blieben schlank. (Hmmm… das würde für mich bedeuten, dass es Menschen gibt, die essen können, was sie wollen (ich meine gesundes Zeug), sie bleiben trotzdem dick oder dünn – wegen den Darmbakterien.)
  • Danach wurden die Mäuse zusammen gehalten und die dicken Mäuse wurden dabei mit der „schlanken Darmflora“ infiziert und haben an Gewicht verloren. (Dies sagt mir, dass ich öfters die Hände waschen sollte 😉 )
  • Dann kommt der Haken: die Mäuse haben beim Zusammenhalten nur abgenommen, wenn sie gesund ernährt wurden. Haben sie fettiges und ballaststoffarmes Futter bekommen, konnten sich die dünnmachenden Bakterien nicht bei ihnen heimisch werden und sie haben auch nicht abgenommen.

Also dickes Mäuschen, ernähre dich gesund und geselle dich zu dünnen Mäusen, dann wirst du auch hübsch und schlank 😉

Wolfgang Dirscherl  / pixelio.de

Wolfgang Dirscherl / pixelio.de

Quelle: wissenschaft.de

Calorie Cycling

 

In einem früheren Beitrag habe ich geschrieben, wie ich es geschafft habe, in den ersten zwei Monaten 10,6 kg abzunehmen. Bis jetzt habe ich 25 kg abgenommen, ich schreibe mal hier, wie es nach zwei Monaten weiterging.

In den gesagten ersten zwei Monaten habe ich hauptsächlich Walk at Home von Leslie Sansone gemacht, 6 Mal die Woche für 45-60 Minuten und etwa 1400-1500 Kcal gegessen. Wo Leslie alleine nicht mehr ausgereicht hat, habe ich mich mit Gewichtsmanschetten vollgehängt und wechselte vom walken zu joggen (alles im Zimmer an der Stelle). Am Ende dieser Periode habe ich mich im hiesigen Sportverein angemeldet und den Steppkurs (60 Minuten) mitgemacht. Es gab mehrere Monate, wo ich 2 kg pro Woche verloren habe. Zyklusabhängige Abnahme habe ich in dieser Phase nicht beobachtet, es ging schön runter, egal wann im Zyklus.

Für die nächsten 5 Kg musste ich viel mehr kämpfen – dafür habe ich ebenfalls 2 Monate gebraucht. Da ich das Walken schon zu leicht empfand, wechselte ich mein Sportprogramm. Den Steppkurs habe ich weitergemacht und ging auch zu einem anderen Kurs namens Ausdauer und Kraft – dieser war mit viel Hüpferei verbunden. Zu Hause fing ich an, neben Cardio auch Gewichtstraining zu machen. Ich schlss ein 6 Monate Abo bei Virtualgym ab, was ein virtuelles Fitnessclub ist. Hier werden jeden Tag neue Workouts angeboten, für Mitglieder umsonst, für Normalos für einen kleinen Betrag. Ich habe dort bestimmt 100 Workouts runtergeladen, später nur noch die, die fortgeschritten waren und mich forderten. Ich habe in diesen zwei Monaten genauso wie davor, 6 Mal die Woche eine Stunde Sport betrieben. Gegessen habe ich 1600-1700 Kcal am Tag. Eingestellt waren bei mir 1400-1500 Kcal, als ich aber nachgerechnet habe, kam raus, dass ich mehr zu mir nahm. Ich wunderte mich nämlich, dass sich meine Abnahme so verlangsamt hat. Bei der Ernährung habe ich damals darauf geachtet, dass ich KH unter 220 g bleibe und Proteine über 80 g am Tag esse. Ich spürte seltener und nicht so extrem Hunger, als ich ins Bett ging, wie in den ersten zwei Monaten. Ich habe auch noch eine zyklusabhängige Abnahme beobachtet: ich konnte gut abnehmen Mitte der ersten Zyklushälfte und Mitte der zweiten Zyklushälfte. Mein Gewicht stagnierte die Woche vor dem Eisprung und noch 1-2 Tage danach und um die Periode herum.

In der zweiten Hälfte dieser Phase geriet ich in eine Stillstand – die Kilos wollten einfach nicht runter, egal was ich gemacht habe. Ich habe die Kalorien reduziert, ich habe mein Sportpensum erhöht. Ich habe eine Weile doch mehr gegessen, ich habe meine Workouts abgewechselt, nichts hat geholfen. Ich ließ sogar die Waage von meinem Mann verstecken, weil es mich schon verrückt gemacht hat, Tag für Tag, Woche für Woche die selben Zahlen drauf zu sehen. Mein Körper hat sich daran gewöhnt, was er gekriegt hat und was er zu leisten hatte, die Polsterchen wollte er nicht hergeben. Die Waage habe ich übrigens paar Tage später beim Putzen unter dem Bett gefunden und holte sie wieder zurück. Sie konnte nichts für die Zahlen, ich musste selber was ausdenken.

In Zahlen sah es folgendermaßen aus:

In den ersten 13 Wochen: -13,8 kg (Durchschnitt: -1.0 kg pro Woche)
Dann 5 Wochen Stillstand: -0,8 kg (+0.2, -0.8, +0.1, -1.6, +1.3)
Warum auch immer in einer Woche: -2,6 kg
Dann 3 Wochen Stillstand: +0,4 kg (+0.3, -0.3, +0.4)

14 Wochen lang Abnahme – minus 16,3 kg
8 Wochen lang Stillstand – minus 0,4 kg

Das war zum Verrückt werden, wie mein Körper mich ausgetrickst hat! Und ich wusste nicht, was ich tun soll. Ich meine, einige Ideen hatte ich ja, ich habe auch gegoogelt, danach habe ich es auch probiert, genauso akkurat habe ich alles aufgeschrieben, wie davor und nein, nein, nein, die Kilos blieben!

Ich wog genau 90 kg.

 

Calorie Cycling, Wendie Plan

Der Körper soll nicht wissen, wieviel Essen er am Tag bekommt – das ist der Überraschungseffekt. Dann kann er auch nicht denken, dass er sich jetzt schon auf ein Gleichgewicht einstellen soll. Ich bin nämlich noch nicht soweit, ich möchte noch ein paar Kilos loswerden. DANACH würde ich mich freuen, wenn der Stillstand ganz ganz lange halten würde. Nicht nur 8 Wochen lang, sondern viele viele Jahre lang.

Mein Wochenkalorien-Durchschnitt lag etwa bei 1600-1700 kcal, wie ich nachgerechnet habe – sowohl in der Zeit der Abnahme, als auch in den Stillständen. Sport habe ich genauso betrieben, die Intensität habe ich angepasst. Eigentlich hätte ich weiter abnehmen sollen. Nach der letzten, 3 Wochen langen, Stillstandsphase hatte ich die Nase voll! Ich habe im Internet nach dem Thema gesucht und irgendwann an den Wendie-Plan, bzw. calorie cycling gestossen. Am nächsten Tag habe ich damit angefangen.

Calorie Cycling = Schaukeln der Kalorien

Was das bedeutet? An einem Tag mehr essen, am nächsten weniger, so abwechselnd, aber im Wochendurchschnitt immer noch genauso viel essen, wie vorher. Ich habe also meine Wochenkalorien aufgeteilt an „viel kcal“ und „wenig kcal“ Tage: 2000 und 1000 Kalorien abwechselnd. Sport habe ich nur an den Tagen gemacht, wo ich mehr gegessen habe (im Gegensatz zu früher, wo ich 6-7x die Woche trainiert habe).

Meine Kalorienzahlen waren:

Tag 1 – 1630 kcal (+25 Minuten Gymnastik)
Tag 2 – 1597 kcal (+65 Minuten Walk at Home)
Tag 3 – 1920 kcal (+45 Minuten Zirkeltraining)
Tag 4 – 1010 kcal
Tag 5 – 2162 kcal (+60 Minuten Zirkeltraining)
Tag 6 – 1075 kcal
Tag 7 – 2120 kcal (+45 Minuten Walk at Home)
—————————————————
Durchschnitt: 1644 kcal

Es war ganz gut durchzuhalten, bei den 2000 kcal Tagen kam ich dem Essen kaum hinterher. Ich wollte die Kalorien nicht mit ungesunden Sachen auffüllen, deswegen habe ich eher sowas gegessen, was ich mag, gesund ist, aber mehr Kalorien hat und ich es sonst deswegen nicht gegessen habe (zB Blumenkohl Auflauf mit Ebly und Hackfleisch).

Also nach 3 Wochen Stillstand, während dessen ich 400 Gramm sogar zugenommen habe, habe ich die erste Woche mit Calorie Cycling 2,3 kg abgenommen!

Auffallend war, dass ich auch nach den Tagen deutlich abgenommen habe, an denen ich 2000 Kcal und mehr gegessen habe. Nicht so während des Stillstandes, wo ich jeden Tag etwa gleich viel gegessen habe und mal zu, mal abnahm.

Einige hören mit CC wieder auf, sobald der Stoffwechsel wieder in Schwung kommt, andere machen weiter. Der Körper stellt sich nach 1-2 Wochen ein. Ich habe für mich entschieden, weiterzumachen, aber ich passte die Kalorienzahl besser an eine 7-Tage-Woche an. Ich aß die zweite Woche abwechselnd 1300+2000 kcal. Somit kam ich auf 1600 kcal im Wochendurchschnitt, genauso wie vorher. Die zweite Woche wurde auch belohnt, ich habe  1,3 kg abgenommen!

Von da an habe ich weitergemacht, wie vor CC, also jeden Tag etwas die selbe Kcal eingehalten. So habe ich pro Woche etwa ein halbes Kilo abgenommen, bis ich kurz vor der Op, im Oktober 2012, 83 kg erreicht habe. Diese restlichen Kilos habe ich schon mit weniger Aufmerksamkeit meinerseits verfolgt. Ich habe mich im Tischtennis-Verein angemeldet und ging 3x die Woche hin. Dafür hörte ich mit dem Stepp-Kurs auf und machte zu Hause kaum noch Sport, nur noch einmal am Wochenende etwas auf dem Hometrainer oder auf dem Laufband.

Jetzt Ende März 2013 wiege ich immer noch 83 kg, obwohl ich durch die Brustverkleinerung 2,5 kg verloren habe und seit 2 Monaten wieder Sport mache. Da ich mich nicht sehr anstrengen wollte, machte ich erstmal genauso weiter, wie ich aufgehört habe: 3x die Woche Tischtennis, sonst nichts. Vor etwa einem Monat habe ich mich entschlossen, weiter abzunehmen, mein Zielgewicht zu erreichen, was ich auch später halten möchte. Was mein Zielgewicht ist, war mir nicht ganz so klar, darüber habe ich hier geschrieben. Und vor allem möchte ich weiter abnehmen, weil ich meine neuen Brüste immer noch viel zu groß empfinde und über eine Größenkorrektur nachdenke. Dazu muss ich allerdings wissen, ob ich beim Zielgewicht eine zweite Op immer noch auf mich nehmen würde oder mit dieser Größe leben kann.

Da ich trotz 3 Wochen BeFit und Kcal-Aufschreiben immer noch nichts abgenommen habe, ist es wieder Zeit für Calorie Cycling.

 

 

Vom Bauch abnehmen

 

Seitdem meine Brüste wesentlich kleiner sind, sehe ich meinen Bauch… ich sehe, wie groß er ist. Bis jetzt ist es mir gar nicht aufgefallen.

Na gut, das wollte ich nur anmerken. Ich wusste schon früher, dass man nicht gezielt vom Bauch oder woanders abnehmen kann. Man kann also so viele Bauchmuskelübungen machen, wie man will, der Bauch wird deswegen nicht kleiner aussehen. Oder die Oberschenkel (Thema Nummer 2 bei mir).

Sogar können diese Körperpartien noch dicker erscheinen, wenn man sie extra trainiert!

Ich habe heute auf einer ungarischen Fitness-Seite über das Thema gelesen und das Licht ist endlich aufgegangen. Wieso ist es so?

Man trainiert den Oberschenkel/Bauch extra, um dort noch mehr abzunehmen. Damit stärkt man die Muskulatur an der Stelle, diese wird größer und da man Fett nicht gezielt loswerden kann, wird dieses Fett nach Außen geschoben – somit wird das Bein noch dicker, der Bauch noch größer.

Hat man dünne Beinchen und einen vergleichsweise großen Bauch, sollte man eher mehr Übungen für die Beine machen, um diese zu formen. Achtet man auf die Ernährung und nimmt man dabei ab, wird der Bauch auch noch kleiner. Sonst sollte man einfach darauf achten, dass man jede Muskelgruppe ausreichend trainiert und nicht eine im Übermaß.

Sonst sieht man am Ende so aus:

Motivation mot51

Babydraches erste Schritte

Es passierte im Jahr 2012

Mein Vorhaben:

Während ich Feuer spucke…
– habe ich keine Zeit zum Essen
– will oft Wasser trinken
– ist mir zu warm, ich schwitze
– Feuer zu spucken ist irgendwie auch ein Sport, oder?

Ich versuche schon seit zwei Jahren abzunehmen, der Klick kam aber einfach nicht. Diesmal eigentlich auch noch nicht sooo wirklich, das Klassentreffen war unsicher und in der fernen Zukunft benebelt und kaum zu sehen (am Ende fand es auch nicht statt, aber das wusste ich zu dem Zeitpunkt zum Glück nicht). Aber „Master Cleanse“ hat mir doch geholfen, auch wenn ich gegenüber einer „Limonade“ keine wirkliche Erwartungen hatte. Darüber später 😉

Warum ich zugenommen habe?
Einige Fehler habe ich gemacht, zusätzlich dazu, dass ich wenig Sport gemacht habe und zu viel und das falsche gegessen habe. Ich glaube, der Hauptgrund war, dass ich nicht mehr wusste, wieviel eine Portion ist. Es wurde mir erst wieder klar, als ich bei meinen Eltern zu Besuch war und gesehen habe, was sie auf ihrem Teller haben. Meine Mutter hat mir auch „etwas“ auf meinen Teller getan.. ich habe nur geschluckt: das soll mir reichen? Gesagt habe ich nichts. Ich wusste, ich esse zu viel. Außerdem habe ich zwischen den Hauptmahlzeiten ebenfalls eine ganze Mahlzeit verschlungen oder genascht. Meine Taktik war, mit „Master Cleanse“ erstmal die Zwischenmahlzeiten loszuwerden und danach die Portionen zu reduzieren.

Ich habe die scharfe Limo 2-3 Tage lang getrunken, immer zwischen den Hauptmahlzeiten, wenn ich Hunger gekriegt habe. Es hat super funktioniert, ich hätte es nicht im Traum gedacht! Kaum Erwartungen – 300 Prozent erfüllt! Sie war so scharf, dass ich an alles andere (hauptsächlich ans Feuerspucken), nur nicht ans Futtern denken konnte. Ich habe bis zum Mittagessen durchgehalten, hab nichts genascht. Genauso lief die Zeit nach dem Mittagessen ab, ich habe also an diesen Tagen nur 3 mal am Tag gegessen. Hier habe ich dann mit der Limo aufgehört und die 3 Mahlzeiten in den nächsten 2 Monaten eingehalten (mit wenigen Aussnahmen). Ich habe es verinnerlicht, ich habe mich daran gewöhnt, bzw. habe andere Taktiken eingeführt, um die hungrigen Stunden zu überbrücken.
Belohnung: minus 10,6 kg

Die nächste Aufgabe war, die Portionen zu reduzieren. Dazu habe ich einen Artikel gelesen, dass man zu einer Mahlzeit nicht mehr, als 250 gr essen sollte. Es ist nicht viel, teilweise konnte ich es auch nicht halten.

Was für Tipps gibt es dazu?
– kleineren Teller nehmen
– das Essen mit der Faust daneben fotografieren und das Foto danach auch mal angucken. Sonst hat man nur die schöne (oder weniger schöne) Fotosammlung und auch die Pfunde bleiben 😉 Erscheint die Menge zu viel, etwas vom Essen wegnehmen.
– Essen abwiegen – das mache ich jetzt nach einem Jahr erfolgreiches Abnehmen immer noch. Gemüse kann kommen, alles andere sollte nicht mehr als 250 Gramm wiegen.
– nach den Kindern die Reste NICHT aufessen – oder wenn du es machst, soll das deine Portion sein und lege dir keinen eigenen Teller auf den Tisch (schon wieder eigene Erfahrung)
– die Hälfte des Tellers mit Gemüse vollpacken, dann gibt es keinen Platz mehr für Nudeln und Soße
– guck dir an, wieviel eine schlanke Person zu Mittag auf dem Teller hat und iss das selbe (Ausser, wenn sie so eine Glückliche ist, die alles in sich reinstopfen kann, ohne zuzunehmen. Es gibt auch die Sorte, die einfach nur wenig ißt und deswegen nicht zunimmt.)
– hole dir Unterstützung und lasse dir das Essen von jemandem auf deinen Teller tun, der genauso will, dass du abnimmst (deine liebe Mama vielleicht?). Auch wenn du es im Moment nicht glaubst, er/sie will dir nur das Beste und will dich nicht verhungern lassen 😉
– beruhigt darfst du von Lebensmitteln essen, die pro 100 Gramm weniger als 100 Kcal haben, weniger darfst du von denen essen, die in 100 Gramm 100-300 Kcal haben und meide die Lebensmittel wie die Pest, die pro 100 Gramm mehr als 300 Kcal haben (Das Programm für morgen: Vorratsschrank und Kühlschrank ausmisten.)

Von diesen Tipps habe ich am Anfang nur einige gekannt, die anderen habe ich selber später dazugelernt. Was mir nicht geholfen hat, der kleinere Teller. Das beste war das Essen abwiegen – vorausgesetzt man hält sich daran, dass man keinen Nachschlag nimmt. Das andere: „Kinderreste“ nicht aufessen – wahrscheinlich weil ich es immer gemacht habe und mit dem Weglassen hat sich viel getan. Viel Gemüse auf den Teller packen kam erst mit dem Sport- und Ernährungsprogramm P90X, womit ich gerade bei 83 kg angefangen habe, darüber später.

Und damit kommen wir zum gehassten geliebten Sport.

 

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P90X Kenpo – mit diesem Programm habe ich aber nicht angefangen, es ist nichts für große Drachenbäuche. Hier wog ich nur noch 83 kg.

 

sport

KLICK

Es passierte im Februar 2011. Ich habe eine Email bekommen. Eine Kommilitonin hat sie mir geschickt, die immer den Abi-Klassentreffen organisiert. Ein Gruppenfoto war drin, wo alle zu sehen waren, die beim letzten Treffen dabei waren. Vor genau 20 Jahren haben wir die Abi zusammen gemacht und ich war nur beim ersten Treffen dabei, bevor ich nach Deutschland ausgewandert bin. Einige Männer haben sich schon etwas gehen lassen, aber die Frauen sahen alle schlank und rank aus, wie ich auch vor 20 Jahren. Nur eine Frau war genauso dick, wie ich. In der Email stand, dass wir uns im Sommer 2012 zum Grillen treffen werden. Oh mein Gott!! Ich würde so gerne hingehen, aber nicht soooo, wie ich aussehe… nach so vielen Jahren, wo sie mich nicht gesehen haben! Und nicht so, wie diese eine Frau auf dem Foto aussah! Ich, das beliebte Mädchen bin einfach nur auseinander gegangen, alt geworden, habe mich vernachlässigt 😦

KLICK

Ok, was machen die Promimütter? Was ist dieses Master Cleanse Getränk? Her damit! Schmeckt erfrischend… ich mache etwas falsch… mehr Cayennepfeffer reinkippen…

FEUER

… mein neues Leben als Drache fängt an

 

Über den Zyklus, Portionsgrößen und Promimütter

Es passierte genau vor einem Jahr, wo ich noch 107 kg gewogen habe

Heute seit 1,5 Jahren besitze ich ein Smartphone. Ich weiss gar nicht, wie ich bis dahin ohne es leben konnte! So viele tolle Apps, die mir helfen, den Alltag zu bewältigen! Am liebsten mag ich zum Beispiel OvuView, ein Zyklusprogramm, das nicht nur die Temperaturkurve und die Fruchtbarkeitsanzeichen auswerten kann, aber man kann zum Biespiel auch toll das Gewicht notieren. Ich kannte bis jetzt kein Programm, in dem ich meine zyklusabhängige Gewichtsveränderungen überhaupt wahrnehmen und dann mitverfolgen konnte. Jetzt merke ich, dass mein Gewicht die Woche vor dem Eisprung etwas hochgeht (1-1,5 kg), oder ich spätestens 3 Tage vor dem Zyklusende zunehme. Es ist eigentlich nur Wasser, das im Gewebe eingelagert wird – alles wegen Östrogene und Progesteron. Am leichtesten nehme ich in den ersten 10-11 Tagen des Zyklus und in der Woche nach dem Eisprung ab.

Seit den Schwangerschaften schleppte ich zusätzliche 16 kg an den Hüften mit mir rum und konnte sie nicht loswerden. Irgendwie war immer alles wichtiger, als Gemüse zu schnibbeln oder Sport zu treiben. Ich esse auch gerne, die falschen Sachen und kann nicht hungern. Ich musste es endlich in den Griff kriegen, so konnte es nicht weitergehen! Mit der Theorie hatte ich keine Probleme, nur mit der Ausführung. Das eigentliche Problem sah ich in der Portionsgröße (ich konnte nicht mehr richtig beurteilen, wie gross eine normale Portion ist – heute weiss ich schon, dass der Magen eine Faustgröße hat, eine Portion sollte nicht mehr als 250 Gramm wiegen) und darin, dass ich zwischendurch immer wieder was naschte.

Anderseits ließ mich mein 2,5 Jahre alter Sohn nicht zu sporteln. Er schreite zwischen meinen Füssen rum und wollte auf den Arm. Ich denke mal, er sah nicht oft genug, dass ich Sport gemacht habe, deswegen tolerierte er es nicht. Diese Theorie hat sich dann später bestätigt: ich habe trotz Schreierei immer wieder angefangen, Sport vor ihm zu machen. An den ersten Tagen heulte er noch schon nach 7 Minuten los, die zweite Woche ließ er es mir 10 Minuten lang machen und irgendwann kam die Zeit, wo ich das Workout zu Ende bringen konnte! Juhuuuu! Halb gewonnen!

Im Februar 2012 habe ich eine Seite angeguckt, es ging um Promis, die nach der Entbindung sehr schnell wieder fit und schlank wurden. Es hiess, sie haben ihre Ernährung umgestellt und den Personal Trainer angerufen. Hmmm.. Ernährung umstellen würde ich noch schaffen. Personal Trainer… das wird nichts, ausser wenn ich es ernst nehme und bevor die Familie morgens aufsteht, meine (halbe) Stunde Sport mache (dann wäre ich allerdings mein eigener personal trainer). Mit Aufstehen habe ich keine Probleme, nur ich hatte bis jetzt keine Lust empfunden, vor dem Frühstück zu schwitzen. Ein alter Freund hat mir geraten, Sport zu treiben, BEVOR ich etwas gegessen hätte, dann würden die Fettreserven sofort angegriffen und abgebaut. Unmöglich! Habe ich dann auch nicht gemacht.

Noch eine interessante Sache habe ich gefunden, worauf die Promimütter schwören: die „Master Cleanse“ Diät. Google hilft immer, hab nachgelesen: Man soll ein Getränk aus Wasser-Zitronensaft-Ahornsirup-Cayennepfeffer trinken, wenn man Hunger verspürt. 6 bis 12 mal am Tag. Spontan und begeistert habe ich die Mixtur zusammengestellt, ohne auf die Mengen zu achten, nur so wie ich es dachte. Hmmm.. es sieht gut aus, wie Limonade mit kleinen rötlichen Pünktchen. Hmmm.. es schmeckt sehr erfrischend! Was soll daran so schlimm sein, dass mir die Lust aufs Essen vergeht? Ich habe nochmal im Internet nachgelesen: …so viel Cayenne-Pfeffer nehmen, wie du im Getränk vertragen kannst! Ok, das könnte schon mal ein Punkt sein, den ich falsch gemacht habe. Aber gut, alles für den Absprung, den ich in den letzten Jahren einfach nicht geschafft habe, für den Klick, den ich zum Abnehmen brauche und der bis jetzt nicht kam: Ich werde dieses Getränk mixen und trinken, auch wenn ich dabei Feuer spucke! Ich will endlich abnehmen!

Wer selber probieren möchte, findet hier das Rezept und viele Tipps: http://themastercleanse.org

 

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Sommer 2011 mit meinem Sohn in Ungarn auf einem Spielplatz. Damals hat es noch nicht Klick gemacht, erst ein halbes Jahr später:

leonie

 

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