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Brustverkleinerung 2 – Antrag, Attest und Bescheid

Im Juni 2013 war es soweit, ich hatte einen Kontrolltermin bei meinem Chirurgen, der die erste Brustverkleinerung durchgeführt hat. 7,5 Monate sind seitdem vergangen und meine Brüste sind durchs Abschwellen kaum kleiner geworden. An der Form änderte sich viel, die Brüste waren am Anfang breit, nach 7 Monaten haben sie etwas von der Breite verloren, sie senkten sich dafür, unten hingen sie durch, wurden runder. Normalerweise sieht es dann schön aus, wenn nicht mehr viel Gewebe vorhanden ist. Meine waren aber immer noch ziemlich groß (85 E) und ich glaube, man nennt es in diesem Fall „bottoming out“.

Mein Chirurg fand sie natürlich schön und meinte, sie sind zwar größer als bei anderen Frauen, aber sie würden immer noch zu mir passen. Ich wollte aber viel viel kleinere Brüste haben und ich wusste nicht, wieso er sie nicht so klein gemacht hat, wie wir es im Vorfeld besprochen haben. Ob er sich nur nach eigenem Kopf entschieden hat oder einen medizinischen Grund dafür hatte – wie das Risiko dass die Blutversorgung der Brustwazen in Gefahr wäre, oder andere Risiken eher auftreten würden. Unser Gespräch hielt ziemlich lange, ich habe ihn immer wieder nach dem Grund gefragt, bis wir dabei blieben, dass die Krankenkasse auch wissen muss, dass die vorher besprochene Größe (85 B/c) nur in zwei Schritten erfolgen kann, weil es wegen der extremen Ausgangslage nicht möglich war, so viel Gewebe zu entfernen, dass das Ergebnis nicht gefährdet wird – im medizinischen und ästhetischen Sinne.

Na dann schreiben wir einen neuen Antrag und ein neues Attest und beantragen wir die erneute Kostenübernahme. Im plastischen Chirurgie Forum haben wir meinen Fall schon länger diskutiert und eine nette zukünftig Verkleinerte kam darauf, dass ich keinen neuen Antrag abgeben sollte, sondern einen Folgeantrag. Dem Chirurgen habe ich es auch so vorgeschlagen und genauso haben wir es auch gemacht. Die zweite Op sollte eine Fortsetzung, ein zweiter Schritt nach der ersten Op sein, mit der wir das beantragte und genehmigte Endziel erreichen können. Ich habe sogar meine Sachbearbeiterin nach dem Kontrolltermin angerufen und ihr die Sachlage so geschildert. Sie hat einzig nur beanstandet, dass wir beim ersten Antrag und Attest einen möglichen zweiten Schritt nicht erwähnt haben. Aber schnell sagte sie auch, dass es bei anderen Eingriffen oft vorkommt, dass das Ziel in einem Schritt nicht erreicht werden kann, sie hatte so einen Fall zwar bei einer Brustverkleinerung noch nie. Aber sie denkt, es geht in Ordnung. Ich soll doch ein Schreiben mit einem Foto von meiner aktuellen Lage und das Attest vom Chirurgen hinschicken.

Das hier war mein Folgeantrag:

antrag2-2013

 

Und das hier war das beigefügte Foto (nicht geschwärzt) von der aktuellen Lage.

 

 

Und das hier das Attest von meinem Chirurgen:

attest2-2013

 

 

 

 

Das Attest vom Chirurgen wurde mir gleichzeitig zugeschickt und ich habe es etwa 2 Wochen nach unserem Termin bekommen. Die Zusage von meiner Sachbearbeiterin kam ein paar Tage später. Da steht auch extra drin, dass es sich um einen Zweiteingriff handelt:

bescheid2-2013

 

 

 

Am nächsten Tag bin ich mit den Kindern nach Ungarn geflogen, habe mich aber bei meinem Chirurgen gemeldet und ihn um einen Op-Termin am 4. November 2013 gebeten. So bleiben mir noch bis dahin fast genau 2 Monate. In dieser Zeit wollte ich noch nachlesen, was so eine Revision mit sich bringt, ist sie riskanter, verheilt es besser, was könnte passieren, was beim ersten Eingriff nicht so im Vordergrund stand. Wie wird die Op durchgeführt.

 

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Bescheid der TKK über die Kostenübernahme der Brustverkleinerung

 

Zwei Tage danach, dass ich bei der TKK die restlichen 3 Atteste (Frauenärztin, plastischer Chirurg und Hautarzt) nachgereicht habe und ein Tag bevor die TKK das Attest vom Orthopäden bekommen hätte, wurde ich von der Krankenkasse angerufen. Ich war gerade einkaufen und habe gerade die Sachen ins Haus getragen. Ich ging trotzdem ans Telefon, ich wusste zwar nicht, wer anruft. Ich habe erstmal nur zugehört, die Sachbearbeiterin hat angefangen zu erzählen, dass sie mir einen Brief geschickt hat, den ich nicht beachten sollte. Sie konnte ihn nicht mehr aufhalten, aber was drin steht, gilt nicht mehr. Ich hatte nicht mal Zeit, darüber nachzudenken, was es bedeuten soll, sie fuhr schon fort. Sie hat erst nur ein Schreiben vom medizinischen Zentrum bekommen (?? das hat mir nichts gesagt, war es vielleicht doch vom PC??), gerade hat sie aber meine ganzen Unterlagen bekommen und es ist so umfangreich, mit vielen Fotos…. Da habe ich die Frau unterbrochen und ihr gesagt, dass ich 2 Tage vorher noch 3 Atteste abgegeben habe und morgen soll noch ein Attest per Fax kommen. Ich dachte, sie vermisste diese und wollte sie sie einfordern. Kommt ja auch mal vor. Vor allem, ich habe ja den Antrag schon eine Woche vorher abgegeben und sie hätte sie erst heute bekommen? Deswegen klärte ich sie auf, dass die Atteste auch schon bei der TKK sind.

Sie antwortete mir sofort, dass ich jetzt nichts mehr schicken soll, mein Antrag wurde bewilligt!

Der Antrag ist so ausführlich und die Fotos sprechen deutlich für sich, die TKK kann in meinem Fall nicht anderes tun, nur bezahlen. Sie ruft mich an, weil sie in einem Brief fehlende Unterlagen eingefordert und mich zum medizinischen Dienst überwiesen hat, aber gerade hat sie meine ganzen Unterlagen bekommen, konnte aber den Brief nicht mehr aufhalten, ich soll ihn nicht beachten. Sie schickt aber die Bewilligung gleich hinterher, ich soll bitte die für den plastischen Chirurgen in der Praxis abgeben, die schickt sie mir im selben Umschlag.

Ich wusste gar nicht, wie ich mich freuen soll. Sofort habe ich allen Bescheid gesagt, die davon wissen sollten: Mann, Freundinen, PC-Forum. Meine Hände haben gezittert 😀 Die KK hat sich sehr schnell entschieden, praktisch sofort, nachdem die Sachbearbeiterin meine Unterlagen in die Hand gekriegt hat. Den Antrag habe ich 8 Tage davor abgegeben, die 3 Atteste 2 Tage vorher nachgereicht. Alles ging ein wenig durcheinander, deswegen würde ich das nächste Mal alles zusammen abgeben und nicht nacheinander. Eine Woche hin oder her ist eh egal. Da sich die Krankenkasse so schnell entschieden hat, die Kosten zu übernehmen, hatte ich bis zum geplanten Op-Termin noch sehr viel Zeit, genau 3 Monate. Der Termin war auf Mitte Januar 2013 gesetzt und das war nicht ganz optimal. Am liebsten hätte ich einen Termin im November gehabt, nachdem wir unser letztes Tischtennis-Spiel mit der Mannschaft gespielt haben und die Winterpause anfing. Ich wusste, dass ich nach der Op 2-3 Monate Pause halten muss und im Januar fing die Rückrunde schon an, ich hätte nicht spielen können. Nach kurzer Überlegung habe ich meinen Mann gefragt, was er dazu sagen würde, wenn ich versuchen würde, meinen Op-Termin auf November zu verlegen. Könnte er dort 2 Wochen Urlaub nehmen? Er schrieb mir von der Arbeit zurück, er könnte, ich soll es versuchen. Hätte ich den Termin im November, könnte ich dann Silvester mit den Kindern alleine nach Ungarn zu meinen Eltern fliegen? Wäre ich da schon fit genug? Könnte ich die Koffer hinterherziehen, vom Band runterheben? Alles müsste geplant werden. Ich habe in mein Zykluskalender geguckt: wann werde ich das nächste Mal meine Tage kriegen? Ich brauche einen Termin unmittelbar nach meiner Periode, damit ich bis zur nächsten genug Pause habe. Ich weiss ja nicht, wie beweglich ich nach der Op sein werde.

Ich habe in der Praxis vom plastischen Chirurgen angerufen und die Lage geschildert. Ich bat um einen Termin im November, möglichst um den 15. November herum. Da hätte ich meine Tage schon hinter mir und die 6 Wochen bis zum Flug würden auch ausreichen, um wieder fit zu werden. Hmmm.. es gab ein Problem, es gab keine Termine frei. Die Frau nannte mir den 8. November – war nicht gut, genau dort hätte ich meine Tage bekommen sollen. Wie wäre es dann mit dem 1. November? Theoretisch gut, aber wie lange muss ich im Krankenhaus bleiben? Nicht dass ich dort meine Tage bekommen, bevor ich heimgelassen werde. Ich habe nachgeguckt, könnte passen. Dann soll es der 1. November sein!

Plötzlich hatte ich nur noch 13 Tage bis zur Op und nicht 3 Monate!

Ich wurde nervös und konnte mich in diesen 13 Tagen kaum bis gar nicht beruhigen. Ich hatte Angst, es war ein großer Schritt in meinem Leben, wie meine Hochzeit und die Geburt meiner Kinder, der große Tag und das Ergebnis sollte perfekt werden. Ich hatte Angst, dass die Brüste nach der Op imer noch zu groß bleiben und ich keine zweite Chance mehr habe.. darüber habe ich oft gelesen. Kaum eine schreibt aber darüber, dass die Brüste viel zu klein wurden. Ich hatte aber keine Angst vor der Narkose, dass ich nicht mehr aufwache oder vor den Schmerzen. Und genauso kam es dann: meine Brüste blieben nach der Op immer noch zu groß und jetzt kämpfe ich um eine zweite Chance.

 

Das Schreiben von der Krankenkasse, welche Angaben sie in einem Antrag für die Kostenübernahme benötigen:

krankenkasse-angaben

 

Bescheid von der TKK über die Bewilligung der Brustverkleinerung:

bescheid-tkk

 

 

Brustverkleinerung – Attest vom plastischen Chirurgen

 

Mit dem Attest vom plastischen Chirurgen (PC) hatte ich nur Probleme. Nicht damit, was drin stand, sondern wann ich ihn bekommen habe. Bzw das ist so auch nicht ganz richtig. Im Attest stand mein aktuelles Gewicht drin, was ich gebraucht hätte und der Arzt hat das entfernbare Volumen ziemlich unterschätzt. Er schrieb 900-1000 g pro Seite, es wurden 1150 und 1350 g und die Brüste sind 3 BH-Größen zu groß geblieben, was etwa noch zusätzliche 600 g bedeuten würde. Er hätte 1700-1800 g pro Seite entfernen sollen.

Ich war Ende September 2012 zum Beratungsgespräch beim PC. Er hat mir gesagt, dass der Attest in den nächsten 7-10 Tagen an die Krankenkasse, an mich und an meine überweisende Frauenärztin geschickt wird. Ah ja, wer zum Beratungsgespräch ins Krankenhaus geht, braucht eine ambulante Überweisung vom Frauenarzt (nicht vom Hausarzt) und wer zur Op geht, der braucht eine neue, diesmal stationäre Überweisung, ebenfalls vom Frauenarzt, auch wenn die Termine im selben Quartal sind.

Der Attest kam und kam nicht, schon zwei Wochen waren vergangen, ich wollte ihn mit meinem Antrag bei der KK abgeben. Deswegen habe ich in der Praxis angerufen und nachgefragt. Die Arzthelferin meinte, sie hätten ihn schon verschickt, fertig ist er schon. Na gut, dann warte ich auf die Post, wird schon kommen.

In den nächsten zwei Tagen (Tag 14-15) war der Attest immer noch nicht im Briefkasten. Ich habe in der Praxis wieder angerufen. Ich bestand darauf, dass sie mir sagen, wann er verschickt wurde. Die Frau hat im Computer nachgeguckt: er war am Tag 8 schon fertig, ausgedruckt wurde er am Tag 13, als ich deswegen das erste Mal angerufen habe und verschickt wurde der Brief angeblich am Tag 14. Es war ein Freitag, also wartete ich dann weiter, der Brief musste spätestens bis Montag angekommen sein – das wäre Tag 18.

In der Zwischenzeit habe ich den Attest vom Hautarzt und von der Frauenärztin bekommen, bei denen ich nach dem Beratungsgespräch war. Ärgerlich!

Am Tag 18, Montag kam der Attest vom PC immer noch nicht an, deswegen bin ich hingefahren und ihn selber abgeholt. Die Sprechstundenhilfe hat immer noch behauptet, dass er verschickt wurde, sie konnte aber nicht sagen, wann. Ja, dann glaube ich es auch. Komisch dass weder die KK, noch meine Frauenärztin ihn erhalten haben. Ich habe mich bei der KK diesbezüglich erkundigt. Der Attest hat wenigstens nichts gekostet. Da ich immer hingehalten und aufgehalten wurde, war mein Vertrauen ziemlich angeknabbert. Als ich die Adresszeile des Attestes angeguckt habe, habe ich gesehen, dass da eine ganz andere Stadt stand, als wo unsere Zentrale war! Haben sie dann den Attest da hingeschickt?

Am nächsten Tag (Tag 19) hatte ich den Termin beim Orthopäden und habe bei der KK den Antrag mit den 3 Attesten abgegeben. Bei der KK wurde mir gesagt, sie hätten den Attest nicht erhalten. Immer wenn etwas ankommt oder abgegeben wird, wird es eingescannt und ist bald im Computer zu sehen, auch wenn es in eine ganz andere Filiale geschickt wird. Hmm.. also wurde der Attest von der Praxis doch nicht verschickt! Sehr ärgerlich!

Zwei Tage nachdem ich den Antrag bei der KK abgegeben habe (Tag 21 nach dem Beratungsgespräch), kam ein Anruf. Ich bin gerade vom Einkaufen heimgekommen, alle Türe auf, ich noch in Jacke und Schuhe. Ich wusste nicht, wer anruft. Es stellte sich heraus, dass es die Sachbearbeiterin von der Krankenkasse war. Sie wollte mir Bescheid sagen, dass mein Antrag bewillig wurde! Am nächsten Tag hatte ich es auch schriftlich im Briefkasten und der PC hat diesen Brief auch bekommen (Tag 22). Darüber schreibe ich noch später. 😀

29 Tage nach dem Beratungsgespräch und eine Woche nach dem Bescheid habe ich überraschenderweise den Attest vom PC mit der Post bekommen. Die Praxis hat ihn paar Tage danach verschickt, dass sie schon wussten, die OP wurde bewilligt und 1,5 Wochen danach, dass ich den Attest persönlich abgeholt habe! Das soll man verstehen?!

Mein Vertrauen war da schon ruiniert. Wenn sie das nicht hinkriegen, wie werde ich dann behandelt? Der Arzt hatte aber einen guten Ruf, habe ich auch von woanders gehört. Aber in diesen paar Wochen war ich schon soweit, dass ich auch nach anderen Kliniken gegoogelt habe. Warum ich nicht gewechselt habe? Ich wollte die Op so schnell, wie möglich und wollte nicht noch ein halbes Jahr warten, bis ich beim neuen PC einen Beratungsgespräch habe und einen Termin für die Op kriege. Meine Op war auf Mitte Januar geplant, da sich die KK aber so schnell entschied, konnte ich meinen Termin Mitte Oktober auf den 1. November vorverlegen.

attest-pc

 

 

 

Brustverkleinerung – Attest vom Orthopäden

 

Ich (falle mit der Tür ins Haus): Ich plane eine Brustverkleinerung und wollte Sie fragen, ob Sie mir wegen den Rückenschmerzen ein Attest für die Krankenkasse schreiben würden.
Orthopäde (nach langem Überlegen, wahrscheinlich vor Überraschung wegen der absurden Idee): ………….. das bringt nichts! Ich kann Ihnen ein Attest schreiben, aber die Krankenkasse wird bestimmt nicht bezahlen. Nicht mal bei meiner Schwiegertochter hat die Krankenkasse bezahlt…… (da hat er aufgehört zu reden, wahrscheinlich ist ihm eingefallen, dass er da lieber was nicht erzählen sollte??) Die einzige Möglichkeit wäre, wenn Sie mit psychischer Belastung argumentieren würden.

Bei ihm hat noch niemand eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse erhalten. Er hat mehrmals betont, dass es keinen Sinn macht, einen Antrag zu schreiben. Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll bei so einer Antwort. Genau wie meine Frauenärztin – ich denke mir schon, wieso ihre Patientinnen nie eine Kostenübernahme bekommen haben! Aber gut, ich halte die Klappe, der Orthopäde war wieder der Typ Arzt, der denkt, er wäre Gott. Er muss es besser wissen, ich klärte ihn über die Psychoschiene nicht auf. Er hat mich noch untersucht und zum Röntgen der Brustwirbel geschickt, was ich am nächsten Morgen erledigt habe, da es natürlich schon zu spät war und die Abteilung zu hatte. Am nächsten Tag bin ich also zu ihm ohne Termin zurück. Er hat die Röntgenaufnahmen angeguckt und gesagt, dass schon Veränderungen zu sehen sind, aber ob es der Krankenkasse reicht, das bezweifelt er. Und betonte wieder, dass die KK eh nicht zahlen wird. Danach hat er das Attest diktiert, ich kann es in paar Tagen abholen, bzw. es wird von ihnen auch an die Krankenkasse gefaxt. Immerhin ging es relativ schnell, auf den Termin musste ich auch nur 2,5 Wochen und nicht Monate warten.

Der Tag des Orthopäden-Termins war übrigens eine reine Katastrophe, die Vorfälle wollten kein Ende nehmen:

Der Termin war Nachmittag in einer anderen Stadt Richtung Norden. Vorher musste ich aber meine Kinder zu Omi fahren (Richtung Süden) und danach wollte ich noch meinen Antrag bei der Krankenkasse persönlich abgeben (warum, erzähle ich später, immerhin in der Stadt Richtung Norden, wo der Orthopäde seine Praxis hatte). Die Zeit war knapp, ich musste mich beeilen, tschüß Omi, tschüß Kinder.

Nur leider war die Ausfahrt auf der Autobahn, die ich hätte nehmen müssen, gesperrt, ich musste weiter fahren. Es gab keine weitere Ausfahrt, die Autobahn ging vor dem nächsten Kaff zu Ende, also habe ich dort gewendet und schnell zurück. Zum Glück war die Ausfahrt auf dieser Seite frei, ich konnte runterfahren.

Bis zur Krankenkasse war es nicht weit… kurz vor dem Gebäude wieder eine Baustelle. Betrifft mich nicht, die Spur zurück ist gesperrt (hmmm.. hätte ich merken sollen).

Bei der KK musste ich nicht lange warten, alles sah gut aus, ich habe den Antrag mit den Attesten abgegeben, die ich schon hatte. Ich fuhr zurück auf die Autobahn… nur leider war bei der Baustelle von vorhin meine Spur gesperrt. Da habe ich schon geflucht, gewendet, Umweg gefahren.

Ich kam vor der Orthopäden-Praxis rechtzeitig an, nur sie sind vor einiger Zeit woanders umgezogen. Da habe ich noch lauter und länger und saftiger geflucht. Schnell habe ich die Telefonnummer an der Tür angerufen und die Sprechstundenhilfe die Sache erklärt. Sie sagte mir die neue Adresse, die ich ins Navi eingetippt habe.. war leicht genervt, Termindruck eben.

Ähmm.. das Krankenhaus, wo der Orthopäde jetzt arbeitet, ist aus der Stadt raus, ganz am anderen Ende… auf einem kleineren Berg >>> scheiß Navi!!  (*%&$§*** geflucht auf Deutsch und auf Ungarisch) Es zeigt mir ein Mist an, die Straße ist oben, ich muss um den Berg herum hochfahren. Aber gut, ich kam mit einer halben Stunde Verspätung schon an, musste aber lange warten, bis ich zum Arzt reinkam. Es reichte aus, dass die Röntgenabteilung nicht mehr auf hatte und ich am nächsten Morgen wieder hinfahren durfte. Beim Kassenautomat merkte ich auch noch, dass ich zu wenig Bargeld bei mir hatte, die Person hinter mir hat mir was „geliehen“.

Mehr geht nicht mehr, oder? Sonst habe ich nie so ein Pech, wahrscheinlich sammele ich paar Jahrzehnte und dann kommt an einem Nachmittag alles zusammen.

Die Fahrt am nächsten Morgen klappte wenigstens schon ohne Navi und ohne Vorfälle. 😉

Kostenpunkt: 15 Euro im Voraus (unverschämt und happig)

Im Attest „durchaus zu befürworten“ ist schlecht, sehr schlecht. Aber egal, weil die Krankenkasse schon zugesagt hat, bevor das Attest zugefaxt wurde 😛

Attest-orthopäde

 

 

Brustverkleinerung – Attest vom Hautarzt

 

Bei meinem Hautarzt gibt es immer einen Termin kurzfristig.. nur diesmal leider nicht. Aber es ging immer noch schneller, als beim Orthopäden. Beim Hautarzt war ich nicht so oft, er war aber sehr verständnisvoll (wie immer) und hat mir sofort gesagt, dass er mir selbstverständlich ein Attest für die Krankenkasse ausstellt. Ich musste mich noch ausziehen und er hat mich angeguckt. Da ich schon mal dort war, hat er auch gleich die Muttermale überprüft. Zwei Tage später war sein Attest im Briefkasten. Dies geschieh Mitte Oktober 2012.

Kostenpunkt: 8 Euro

attest-haut

 

 

Brustverkleinerung – Attest von der Frauenärztin

Eine Woche nach dem Beratungsgespräch beim plastischen Chirurgen (PC) hatte ich einen Termin bei meiner Frauenärztin (FÄ). Es war Anfang Oktober 2012. Wir haben vor paar Jahren schon über eine Verkleinerung geredet, sie hat mir aber keine Hoffnungen gemacht, dass die Kosten durch die Krankenkasse übernommen werden. Sie meinte diesmal auch, dass sie schon vielen Frauen ein Attest ausgestellt hat, aber kein Antrag wurde bis jetzt durch die Krankenkasse genehmigt. Dann hat sie angefangen mir zu schildern, was sie in ihr Attest reinschreiben wollte und der erste Punkt war die psychische Belastung. Olalla!! Nicht doch! Ich wusste sofort, wieso bis jetzt keine Patientin von ihr eine Kostenübernahme erhalten hat! Da habe ich sie sofort unterbrochen und meine Forums-Erfahrungen erzählt: die Psychoschiene zieht nicht, sie sollte ganz wegbleiben, sonst werde ich zum Psychologen geschickt, anstatt eine Brustverkleinerung zu bekommen. Sie hat es verstanden und ein tolles Attest geschrieben, das ich 6 Tage später abholen konnte. Unser Termin dauerte nur eine Viertel Stunde, ich wurde nicht vermessen oder gewogen, wir haben nur geredet. Sie hatte volles Verständnis für mein Problem. Sie hat mich zuletzt mit 100 kg gesehen und hat mich mit 17 kg weniger kaum wiedererkannt.

Kostenfaktor: 18,50 Euro (happig)

Bei den Attesten ist es wichtig, dass „aus medizinischen Gründen“ und „dringend erforderlich oder notwendig“ drin steht. Es reicht nicht, wenn es „empfehlenswert“ ist.

 

Attest-FA

Brustverkleinerung – Beratungsgespräch

Zwei Tage nachdem ich beim Orthopäden war und von ihm das erste Attest für die Brustverkleinerung bekommen habe, hatte ich das Beratungsgespräch beim plastischen Chirurgen in einem naheliegenden Krankenhaus. Den operierenden Arzt hat mir vor paar Jahren meine Frauenärztin empfohlen. Ich habe sie damals darauf angesprochen, was sie über eine Verkleinerung hält. Sie meinte damals, dass sie aktuell eine Patientin hat, die schon seit Jahren mit der Krankenkasse um die Kostenübernahme kämpft und sie hat nicht mal Übergewicht. Damals wog ich noch über 100 kg und wusste nicht wirklich, wie ich abnehmen soll. So beschäftigte mich die Op auch nicht weiter. Ich habe mich noch daran erinnert, welches Krankenhaus sie damals erwähnt hat. Ich habe also gegoogelt und den Arzt auch bald gefunden. Ich habe dort sofort angerufen und knapp 3 Wochen später einen Termin für ein Gespräch bekommen. Meine Frauenärztin meinte damals auch noch, die Chancen für eine Kostenübernahme stehen sehr schlecht, die Krankenkassen wollen nicht mehr bezahlen.

Bevor ich zum Beratungsgespräch gefahren bin, habe ich noch bei meiner Krankenkasse (Techniker KK) angerufen, weil ich nachfragen wollte, was ich alles in den Antrag auf Kostenübernahme schreiben und welche Atteste ich am Besten einholen soll. Es war schon nach 17 Uhr und bei der Hotline wusste mir die Frau nicht zu helfen, ich soll bitte am nächsten Tag wieder anrufen. So habe ich auch gemacht. Ich fand es etwas erschreckend, dass alles über das Gespräch vom Vorabend im Computer stand und der Mitarbeiter sofort wusste, warum ich anrufe. Anonym mal was zu fragen, war nicht möglich. Am Telefon war natürlich ein Mann dran, damit es für mich auch noch richtig peinlich ist. Ich telefoniere eh nicht gerne, da Deutsch nicht meine Muttersprache ist und ich nicht immer weiß, wie ich mich ausdrücken soll. Ich habe kurz geschildert, was ich machen möchte, er hat mir zusammengefasst, was ich brauche:

Im Antrag sollten folgende Fakten drin stehen:

– wer ist der operierende Arzt

– Größe, Gewicht, BH Größe

– Fotos von vorne und von der Seite

– Brustgewicht, Beschaffenheit (eher mit Drüsen oder mit Fett)

– entfernbares Volumen pro Brust

Ich habe auch eine Telefonnummer bekommen, wo ich anrufen und fragen kann, an wen ich den Antrag adressieren und schicken soll. Als ich dort angerufen habe, meldete sich eine Frau in einem ganz anderen Bundesland, bei der Zentrale, wo wir hingehören. Dort habe ich einen Namen bekommen, allerdings schickte ich später den Antrag doch nicht zu ihr, sondern ich bin zu unserer Filiale gefahren und habe den Antrag persönlich abgegeben.

Und nun zum Beratungsgespräch Ende September:

Im Wartezimmer musste ich trotz Termin 3/4 Stunden warten, unser Gespräch hat danach eine halbe Stunde gedauert. Der plastische Chirurg (abgekürzt PC) hat meine Vorgeschichte in den PC eingetippt, er hat mich vermessen (die Entfernung Brustwarzen zum Schlüsselbein, Taille, Hüfte). Die Brust wurde nicht gewogen, er hat geschätzt, dass etwa 900-1000 Gram pro Seite entfernt werden könnten, so würde ich auf ein kleines C kommen. Dass er die Brust nicht hochgehoben und mich dabei auf der Waage gewogen hat, hat mir zu Denken gegeben, da ich das Ergebnis hätte in den Antrag schreiben sollen. Als ich ihm erzählt habe, was ich aus dem PC-Forum schon wusste, dass die Ärzte beim medizinischen Dienst (MDK) die Brüste auf dieser Weise wiegen, hat er nur mit den Augen gerollt und gemeint, das ist unmöglich. Das Gewicht der Brüste hängt davon ab, wie hoch man hebt.

Hmmm… das ist ein Problem, was soll ich dann machen? Eine Lösung haben wir dann zu Hause mit meinem Mann gefunden. Ich habe mich auf die Waage gestellt, mein Mann hat mir die Brüste hochgehoben. Fünf mal gemacht, fünf verschiedene Ergebnisse bekommen. Das Gewicht zu bestimmen bleibt doch ein Problem. Was soll ich jetzt in den Attest schreiben? Diese Methode ist absolut unakkurat. Abhängig davon, wie hoch er die Brüste hochgehoben hat, kamen Werte pro Brust zwischen 2000 und 3000 Gramm raus. Was ich nicht weiss, sagt mir Google. Es dauerte ein wenig, bis ich auf Seiten gestoßen bin, auf denen ich das geschätzte Gewicht der Brüste anhand der Unterbrust- und der Brustumfang online ausrechnen konnte.  Wie ich es erfahren habe, einige Ärzte vom medizinischen Dienst haben auch so eine Tabelle, in der sie anhand dieser Daten das ungefähre Gewicht berechnen und die Brüste nicht auf der Waage durch Hochheben messen. Auf Deutsch kann ich dazu die Büstenhalter Brafitter Seite empfehlen. Eigentlich reichen diese genannten zwei Werte (UBU und BU), man klickt unten auf „BH-Größe ermitteln“ und auf der nächsten Seite steht, was man wissen wollte. Wie man den Brustumfang bei stark hängenden Brüsten misst, ist erklärt, allerdings habe ich es nicht so gemacht, sondern einfach so gemessen, wie sie ohne BH waren. Meine Brüste waren aber auch keine Hautlappen, sondern voll mit Drüsengewebe, deswegen weiß ich nicht, ob diese Methode auch bei flachen und stark hängenden Brüsten funktioniert oder man dort wirklich der Beschreibung folgen sollte. Was ich bekam, hat so auch etwa gestimmt, ausser dass es nicht beachtet wurde, dass Drüsengewebe schwerer und kompakter ist als Fettgewebe. Eine Brust aus überwiegend Fettgewebe wiegt weniger, als die selbe Brust aus überwiegend Drüsengewebe. Bei 116 und 85 cm kam bei mir ein Gewicht von 1850 g raus und die BH Größe 85 J. Ich trug zur Zeit 80 I, was aber ziemlich knapp war, ich hätte bestimmt 80 K gebraucht, nur sowas habe ich nirgendwo mehr bekommen. Ich fand eine BH-Marke (Anita Jana 5427) mit breiten Trägern (3 cm), die sehr bequem waren, allerdings gingen sie nur bis Körbchengröße I. Davon hatte ich mehrere Stücke. Zum Sport trug ich eine andere Marke, wo mir 85 I passte: Ulla Sport und Entlastungs BH Serie Kate (Trägerbreite 3,8 cm). Diese BHs kosten nicht mehr 12-20 Euro, wie ich sie mir jetzt kaufe, sondern 60-90 Euro pro Stück! Sie müssen eine Menge aushalten und trotzdem musste ich noch einen engen Sportsoberteil anziehen und die Brüste beim Sport oft festhalten. Jumping Jacks gingen überhaupt nicht, heute ist es ganz anders!!! Wie Tag und Nacht, wie Himmel und Hölle! Ich hätte vor einem halben Jahr BeFit nicht Tag für Tag  meistern können. Was bin ich froh, dass ich die OP machen ließ!

Aber zurück zum Beratungsgespräch: Der PC hat mir geraten, auf mein Wunschgewicht zu kommen, bevor ich operiert werde. Ich wog in seiner Praxis 83 kg, genau wie heute, ein halbes Jahr später. Ich habe ihn gebeten, mich offiziell zu wiegen, weil ich meine Gewichtsabnahme festhalten und dokumentieren wollte, so dass die KK es auch erkennt. Und das ging nur durch ärztliche Untersuchungen. Ich wurde seit meiner ersten Schwangerschaft mehrmals offiziell gewogen, nur das aktuelle Gewicht fehlte, nachdem ich 25 kg abgenommen habe. Der PC hat mich also gewogen, später stellte sich aber heraus, dass er es nicht in sein Attest reingeschrieben hat, wie ich es gebraucht hätte. Ich hatte den Wert in meinem Antrag trotzdem. Was man noch über den Zusammenhang zwischen Übergewicht und Kostenübernahme hört: je mehr Übergewicht, umso wahrscheinlicher ist eine Ablehnung. Es gibt Ausnahmen, vor allem wenn man gesundheitlich so mitgenommen ist, dass eine weitere Abnahme mit den großen Brüsten nicht zumutbar ist. Aber allgemein kann man die Nummer 30 als magische Grenze erwähnen, und zwar beim BMI. Darüber hinaus hat man Adipositas, darunter Übergewicht. Die Krankenkassen wollen ein BMI unter 30,0 haben, wenn nicht, schreiben sie häufig, man solle vorher etwas abnehmen, danach stimmen sie der Kostenübernahme zu. Mit 83 kg hatte ich ein BMI von 30,1 gehabt. Bis ich den Antrag abgegeben habe, musste ich noch ein halbes Kilo abnehmen. Es ist lächerlich, aber wahr: Wenn man wegen etwas abnehmen MUSS, GEHT ES EINFACH NICHT RUNTER! So war es bei mir auch, trotzdem habe ich in den Antrag 82 kg reingeschrieben und wurde mit 82,8 kg operiert. Zum Glück wurde mein Gewicht nie überprüft, da ich nicht zum MDK gehen musste, ich glaube allerdings auch nicht, dass 300 Gramm an der Kostenübernahme etwas geändert hätte. Meine Ausgangslage war so extrem, dass die KK hätte nicht ablehnen können.

Der PC meinte, er schreibt mir ein Attest für die Krankenkasse, den ich etwa in 7-10 Tagen mit der Post bekommen werde (ein Exemplar bekommt meine Frauenärztin und eins die Krankenkasse). Die Brüste wurden von zwei Seiten fotografiert. Ich habe in den Antrag aber meine eigenen Fotos beigefügt. Das ist der nächste wichtige Punkt bei dem Antrag. Bei den Fotos muss man darauf achten, dass auch die Ellenbogen zu sehen sind, weil die Krankenkasse und der MDK-Arzt bei der Beurteilung darauf achten, wie weit die Brüste runterhängen (auch abhängig davon, wie alt die Frau ist). Mit 40 Jahren bis zum Ellenbogen ist es fast normal. Ich habe 7 Fotos gemacht: von vorne, von beiden Seiten (alles nackig, wie Gott mich verstellte), angezogen in einem engen Oberteil von vorne (um die Proportionen zu zeigen) und von den beiden Schultern mit Schnürfurchen, die durch den breiten BH-Träger auf der Haut rot geleuchtet haben. Den Träger habe ich mit einem Massband zusammen fotografiert, das zeigte, dass der Träger 3 cm breit war. Viele MDK-Ärzte lehnen ab und sagen, die Frau soll vernünftige BHs mit breiten Trägern tragen, dann werden die Schulter auch nicht so aussehen. Deswegen war so ein Foto wichtig.

antrag foto


Der PC hat mir noch erklärt, wie die OP ablaufen würde, ich habe auch ein Infoblatt bekommen, auf dem Foto hat er alles markiert, was ich wissen musste. Ein sogenannter T-Schnitt soll gemacht werden und die Brustwarzen werden an einem Gewebestiel nach oben versetzt. Es wird eine Verkleinerung mit Straffung. Beim T-Schnitt entstehen die meisten Narben: in der Unterbrustfalte, um die Brustwarze herum und zwischen den beiden eine senkrechte Linie. Beim i-Schnitt entfällt die Narbe in der Unterbrustfalte, dafür kann man weniger Volumen wegnehmen. Es gibt noch eine narbensparende Technik, bei der nur um die Brustwarze herum geschnitten wird (natürlich kann man dadurch noch weniger wegnehmen):

verkleinerung techniken Quelle

Da ich die OP auch hätte machen lassen, wenn die KK die Kosten nicht übernimmt, haben wir auch schon einen Termin für die OP ausgemacht: in 3,5 Monaten. Der PC meinte, im November wäre schon alles voll und ich hätte im Dezember nicht gekonnt, weil ich Anfang Januar plante, ins Ausland zu fliegen und bis dahin hätte ich mich von der OP noch nicht erholen können. Deswegen sollte der Termin dann Mitte Januar 2013 sein. Bis dahin sagt die Krankenkasse sicherlich Bescheid, ob sie die Kosten übernehmen oder nicht – so war der Plan.

Von der Brustgröße nach der OP haben wir nicht viel geredet. Ich habe erwähnt, dass ich möglichst kleine Brüste haben möchte (B eben), er meinte ein kleines C würde rauskommen, aber ich soll ihm meine Vorstellungen am OP-Tag beim Anzeichnen genau schildern und wir gucken. Es soll auf jeden Fall ein T-Schnitt werden und die Brustwarzen werden nicht abgetrennt. Sie kommen an einem Stiel 15 cm höher (also auf 22 cm Höhe – auf die Höhe der Unterbrustfalte). Anzeichnen fängt um 7:10 an, OP ist irgendwann nach 8 Uhr, etwa 4-5 Tage nach der OP darf ich wieder heim.

Als Selbstzahler müsste ich etwa 4000 Euro bezahlen, plus 200 Euro für den BH. Folgekostenversicherung wurde nicht erwähnt, ich habe auch vergessen danach zu fragen.
Da die KK die Kosten dann übernahm, habe ich sogar zwei Kompressions-BHs bekommen und musste für sie einen Eigenanteil von nur 20 Euro bezahlen (von 400 Euro!!). Folgekostenversicherung brauchte ich so auch nicht. Die OP wurde dann auch nicht im Januar 2013 gemacht, sondern schon im November 2012 – dazu später mehr.

Ich hatte mit dem Attest vom PC Probleme, dass ich den Vertrauen in die Praxis zunehmend verloren habe und der Arzt war auch nicht so sympathisch, wie ich es gerne gehabt hätte. Er war nett, er hat erklärt, aber ich hatte damals schon das Gefühl, dass er meine Wünsche nicht ernst nimmt. Beim zweiten Gespräch und bei der 6 Wochen Kontrolle nach der OP merkte ich auch, dass er nicht viel darauf gibt, was ich gerne hätte oder was ich empfinde. Viele Ärzte spielen den Gott – das Gefühl hatte ich bei ihm auch. Nachdem die KK bestätigt hat, dass sie die Kosten übernehmen und ich immer wieder mit dem Attest Ärger hatte, wollte ich auch noch woanders ein Beratungsgespräch haben. Ich hätte es wirklich tun sollen, es ist aber dann doch nicht so gekommen.

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