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Fazit von Zuhause – 7 Tage post Op

Vier Tage nach der Op durfte ich nach Hause fahren. Heute bin ich 7 Tage post Op und wollte über die Geschehnisse der ersten Woche Bilanz ziehen.

Beide Male durfte ich 4 Tage nach der Op heim, nachdem die Drainagen gezogen wurden.

Bei der Op wurden links 415, rechts 617 g Gewebe entfernt und somit wurden die zwei Seiten in der Größe ausgeglichen.

In den zwei OPs verlor ich also insgesamt links 1550 g und rechts 1950 g an den Brüsten. Schon Wahnsinn, oder? Sobald ich darf, werde ich mal probieren, 3.5 kg Pasta mit mir auf den Armen rumzutragen! Oder noch besser: Probier es mal zu Hause selber 😉

400 g  Grössenunterschied zwischen den Brüsten bedeutete etwa 2 Körbengrössen. Sowas fällt bei einer J/K Brust nicht so auf, wie es bei einer B und D Körbchen auffällt. Mein Mann hat es zum Beispiel nicht gesehen, ich habe es natürlich an den BHs gemerkt.

Im KH habe ich in den paar Tagen noch zusätzlich 500 g abgenommen. Bei der ersten Op waren es 700 g.

KompressionsBHs habe ich 2 Tage nach der Op bekommen. Bei der ersten BV 1 Tag post Op. Beide Male eins in Schwarz und eins in Weiß. Größe 85B/C diesmal und 90D/E bei der ersten Verkleinerung.

Die Drainagen haben links 120 ml und rechts 210 ml Wundflüssigkeit gefördert. Nach der ersten Op waren es links 170 ml, rechts 160 ml.

Blutdruck war am niedrigsten 90 zu 60 am Morgen der Entlassung. Zuletzt 100 zu 60 an mehreren Tagen.

Ich habe diesmal keine Schmerzmittel genommen, zuletzt einen zum Schlafen wegen Kopfschmerzen. Beide Male hatte ich Kopfschmerzen. Rückenschmerzen hatte ich nur nach der zweiten Op. Nur nach der zweiten Op habe ich mich erbrochen. Nur nach der ersten Op wurde ich ohnmächtig.

Ich wurde 2 Tage vor dem Eisprung operiert, wegen den Umständen hat sich allerdings mein Eisprung im Vergleich zu den vorherigen Monaten um 4 Tage nach hinten verschoben. Die erste Op wurde 4 Tage nach dem Eisprung durchgeführt. Dort kam meine Periode mit zwei Tagen Verspätung.

Die rechte Brustwarze spüre ich schon die erste Woche, die linke nicht, genauso war es auch nach der ersten Op. Diesmal macht aber vielleicht die rechte BW probleme, ihre Farbe ist dunkler – Durchblutungsstörung (hoffentlich entwickelt daraus keine Nekrose).

Beide Male habe ich das erste mal 2 Tage post Op die Haare gewaschen.

Mein Kreislauf war etwa 24 Stunden nach der Op wieder in Ordnung und ich konnte alleine rumlaufen, ohne umzukippen. Nach der ersten Op war mir allerdings in den 4 Tagen im Krankenhaus die ganze Zeit schwindelig.

Die Steristrips von den Narben musste ich 5 Tage post Op selber abziehen (nur unten). Die waren auch ganz schön versifft, so kriege ich zumindest keine Infektion davon. Um die Brustwarzen herum stehen die Nähte raus und kleben am Pflaster, da wage ich mich nicht ran, das soll dann wirklich die Ärztin machen. Nach der ersten Op wurden die Strips beim Fädenziehen von der Ärztin abgemacht.

Die Fäden werden diesmal nach 10 Tagen gezogen, nach der ersten Op wurden sie nach 8 Tagen entfernt.

Bei den größeren post-Op-Brüsten nach der ersten Op zogen die Narben unten viel mehr, wenn ich aufgestanden bin, als jetzt bei den kleinen Brüsten.

Und jetzt zu den Fotos:

Unter den Steristrips sieht die Narbe sehr schön aus. Die Stips sind blutig und versifft mit wundflüßigkeit, einfach nur eklig.

Vorher-Nachher Vergleich: oben vor und 7 Tage nach der ersten Op, unten vor und 7 Tage nach der zweiten Op

Die zwei Brustwarzen, die rechte hat einen dunklen Fleck, Durchblutungsstörung. Ich mache ab und zu mal Wärmeflasche drauf, die soll die Blutgefäße erweitern und die Blutversorgung verbessern. Ob es hilft, bleibt abzuwarten. Ich glaube, Donnerstag beim Fädenziehen werde ich darüber mehr erfahren.

Mein Mann hat das Rezept für die ScarFx Pflaster und fürs Silikongel in der Apotheke abgegeben. Natürlich mussten sie die Sachen beim Großhändler erfragen und der sagte, in ganz Deutschland sind sie nicht lieferbar. Heute hat die Apotheke angerufen, dass sie die Pflaster direkt beim Hersteller bestellen konnten und er schickt mir auch Proben vom Silikongel – dies wird nämlich nicht von der KK bezahlt und kostet eine 60 ml Flasche 89 Euro. Ich kann erstmal probieren und wenn ich damit zurecht komme, selber bestellen. Und stimmt, als ich bei der TKK angerufen habe, habe ich nur namentlich nach ScarFx Silikonpflaster, aber nicht nach dem Gel gefragt. Es ist laut der Apotheke tatsächlich so, dass die TKK die Kosten fürs Pflaster übernimmt und ich bekomme sie diese Woche, wenn sie mit der Post ankommen – ich muss sie dann in der Apo abholen. Ob bis Donnerstag, das ist unsicher. Donnerstag kommen die Fäden raus und wenn alle Narben zu sind, könnte ich schon mit den Pflastern anfangen. Gestern abend gab es noch eine Stelle unten, die genässt hat.

Die Brüste brennen seit 1-2 Tagen, als hätte ich Muskelkater drin, sie tun aber nicht weh. Ich könnte auch duschen, wenn ich wollte, ich möchte aber noch nicht, ich mache meinen Oberkörper mit einem Lappen immer sauber.

Wie ich mein Gesamtbild im Spiegel jeden morgen angucke, sehe ich, dass es stimmig ist, die Brüste passen genau zu mir, sie sind nicht zu klein und ich empfinde sie auch nicht zu groß. Sie sind genau richtig 🙂 Ich habe immer noch Sanduhrfigur (mit Speck). Ich lege mich oft hin, so ist es wegen den Nähten am bequemsten. Morgens stehe ich allerdings früh auf, weil ich einfach nicht so lange auf dem Rücken liegen kann. Dann döse ich halt tagsüber ein-zwei Stunden und gehe spät Abends ins Bett. Spazieren war ich fast jeden Tag, seitdem ich zu Hause bin. Eine kleine Runde kann ich drehen, danach bin ich aber müde und lege mich auf meine Schaukel-Liege, die ich von der Oma meines Mannes geerbt habe. Fuessteil und Rückenlehne kann man verstellen, schaukelt schön und ich habe meine Ruhe (haha, eigentlich gar nicht, weil meine Kinder mich immer belagern).

liege

Im Bett polstere ich mich mit Kissen aus. Unter den Knien liegt mein Stillkissen, rechts und links an den Seiten ein 80×40-er Kissen. Sie verhindern, dass ich mich auf die Seite drehe. Momentan schläft mein Mann nicht mit im Bett, damit ich genug Platz habe. Da ich nicht so lange auf dem Rücken liegen kann, drehe ich ab und zu mal meinen Unterkörper etwas auf die Seite, die Knie kippen dabei auch auf die Seite, während ich immer noch auf dem Rücken liege. Das seitliche Kissen ziehe ich ran und liege mit dem Po halb drauf. Das entlastet schon mal ein wenig.

Das nächste mal melde ich mich Donnerstag und erzähle, wie es beim Fädenziehen war, was die Ärztin oder der Chirurg zu der dunklen Brustwarze sagt und was die Pflaster machen. 🙂

 

 

Personal Training – Monatsbilanz

Jpeg

Der Juli 2013 war für mich ein absolut intensiv-aktiver Monat. Ich habe 14x Tischtennis gespielt, 15x mit einem Personal Trainer trainiert, 6x Joggen gewesen, 4x alleine trainiert und 1x Tennis gespielt. Ich wage es gar nicht zusammenrechnen, grob geschätzt waren es etwa 50 Stunden. In 31 Tagen eigentlich gar nicht so viel, etwa 1,5 Stunden pro Tag. Was den Unterschied zu früher ausmacht, ist die Intensität der Workouts. Im Juli habe ich Gas gegeben, Blut geschwitzt, paarmal wegen der Anstrengung fast gekotzt.

 

 

Jpeg

Ich habe viel über mich gelernt, vor allem, dass ich für viel mehr fähig bin, dass ich alles schaffe, wenn mein Kopf auch mitmacht. Ich war dann auch gespannt, ob die Waage oder das Massband mein Engagement wiederspiegelt.

termine

Mein Trainingsplan für Juli 2013 im Aktivurlaub

Tja, was soll ich sagen. Ich hatte zuletzt in Deutschland 81,5 kg bevor ich flog und als ich aus Ungarn wieder kam, zeigte die sch**** Waage 80,1 kg. In einem Monat also nur 1,4 kg Abnahme!

Massband Ergebnisse: Brüste und Waden blieben, Bizeps-Bauch-Hüfte und vor allem Oberschenkel schrumpften. Super, wenigstens etwas! Auch wenn jetzt die Brüste ein Tick größer aussehen. Aber zum Glück habe ich es nicht mehr so lange bis zur zweiten Brustverkleinerung (Termin steht schon)!

Oben vor der Peronal Training, unten nach der PT. Ich sehe eindeutig eine positive Veränderung, meine Armmuskeln sind definierter. Am Bizeps habe ich 1 cm am Umfang verloren.

Oben vor dem Peronal Training, unten nach dem PT. Ich sehe eindeutig eine positive Veränderung, meine Armmuskeln sind definierter. Am Bizeps habe ich 1 cm am Umfang verloren.

Kaliper – Messung der Fettschichten unter der Haut: Trizeps, Bauch oben und unten, Hüfte, Oberschenkel innen und aussen, Knie innen – überall habe ich mehrere Millimeter verloren (von insgesamt 141 mm auf 112 mm = minus 29 mm), also Fettschichten verschwanden!

Ich wollte es aber genau wissen und ging ins Fitness-Studio, um erneut meinen Körperfettanteil messen zu lassen. Ich war vor knapp 3 Monaten schon einmal, mit diesen Werten konnte ich vergleichen. Die Werte haben mich sehr überrascht und mich darin bestärkt, dass ich meine Waage zu Hause verbanne!

  • Ich wiege jetzt nur 600 Gramm weniger, als ich im Mai wog
  • Mein Körperfettanteil verringerte sich jedoch um 2,1 % (von 34,6 % auf 32,5 %)
  • Ich verlor 2 kg Fettmasse
  • Ich lagere jetzt 1 kg mehr Wasser, als in Mai
  • Ich habe 1,4 kg Muskelmasse aufgebaut

Huiii, das sind jetzt aber wirklich tolle Neuigkeiten und große Veränderungen unter der Oberfläche! Mit diesen kann ich jetzt auch zufrieden geben und ich kann auch akzeptieren, dass meine Waage davon nichts verriet, sondern mich immer nur ärgerte. Ich habe da jetzt wieder keine Vergleichswerte – ob 1,4 kg Muskelaufbau viel ist oder nicht, für mich scheint es viel zu sein.

Jpeg Personal Training

Laut der Körperfettanalyse müsste ich noch 10 kg reines Fett loswerden, um auf 23 % Körperfettanteil zu kommen – es würde heissen, 70 kg Körpergewicht als Ziel, vorausgesetzt ich baue keine zusätzliche Muskelmasse auf. (Würde ich beim Abnehmen der 10 kg Fettmasse 5 kg Muskelmasse aufbauen, könnte mein Zielgewicht 75 kg werden.) Mit 70 kg hätte ich immer noch 16 kg Fett drauf.

Ich weiss, dass diese Messung nicht unbedingt akkurat ist, aber eine Tendenz in die eine oder andere Richtung kann man schon ablesen, wenn man sich alle paar Monate messen lässt.

Jpeg Jpeg

Vor der Personal Training und danach

Vor dem Personal Training und danach

Mein Plan für die nächsten 3 Monate

Am 4. November 2013 habe ich die zweite Brustverkleinerung. Bis dahin habe ich also noch 2,5 Monate. In dieser Zeit werde ich diesmal ausschliesslich ausdauertraining machen, also Tischtennis spielen und Laufen gehen. Beides 3x die Woche, bzw beim Laufen versuche ich, 20 km pro Woche zu leisten. Ich habe schon so oft gelesen, dass man beim Laufen Muskelmasse abbaut (und natürlich Fett), dass ich es einfach mal testen will. Kurz vor der Op werde ich meinen Körperfettanteil wieder messen lassen und mit den Werten von Mai und August 2013 vergleichen.

Personal Training – Vierte Woche Bilanz

In dieser Woche habe ich mit meinem Vater 6x Tischtennis gespielt! 😀
Mit dem Trainer habe ich 3x Unterkörper und 3x Obrkörper trainiert und einmal haben wir eine Stunde lang Tennis gespielt. Es waren insgesamt 17 Stunden voll mit Anstrengung und Schweiss. Ich glaube, diese Woche habe ich alles getan, was den Sport anging, alles was ich konnte, habe ich gegeben. Auf die Ernährung habe ich geachtet.

Und wie wurde es auf der Waage belohnt: ich habe 800 Gramm zugenommen! Ich habe es satt, in solchen Fällen mit Ausreden zu kommen, bzw. ich habe immer die selbe Ausrede: meine Hormone und mein Zyklus. In der aktuellen Phase nehme ich immer zu, egal was ich mache. Ich bin also schon wieder über 80 kg. :-/

Und trotzdem bin ich mit meiner Leistung in diesem Monat und in dieser Woche sehr zufrieden! Beim abschliessenden Fitness-Test habe ich all meine vorherigen ergebnisse verbessern können und ich schaffe es, am Stück 8 km zu laufen – das erste Mal in meinem Leben!

Personal Training – Tag 15, abschließender Fitness Test

Heute früh ab 7 Uhr hatten wir das letzte Training im Wald. Den selben Fitness Test haben wir durchgeführt, wie am ersten Trainingstag vor knapp einem Monat. Seitdem hatten wir zusammen 14 Treffen, ich habe das selbe noch 4x alleine trainiert.

Der Test bestand aus diesen 5 Übungen auf Zeit:

5x Hügellauf auf Zeit:
Vorher – Ruhepuls 117, Puls nach Hügellauf 173, die 5 Runden geschafft in 6:24 Minuten
Nachher – Ruhepuls 90, Puls nach Hügellauf 168, geschafft in 5:16 Minuten

Situps in 30 Sekunden auf der Schrägebank: vorher 8,  nachher 11

Liegestützen in 30 Sekunden (auf Knien): vorher 13, nachher 21

Kniebeugen in 30 Sekunden: vorher 22, nachher 27

Pull-ups in 60 Grad Winkel, Füße auf dem Boden, ohne Zeit, soviel ich schaffe: vorher 20, nachher 71

Pull-ups frei an der Stange: vorher 0, nachher etwas besser 0 (ich konnte mich zwar nicht ganz hochziehen, aber bis 90 Grad und dort einige Sekunden gehalten)

Ich habe mich super entwickelt, bei jeder Übung habe ich mehr geschafft, als vorher. Wir haben noch Fotos gemacht. Sobald ich sie bekomme und ich noch meine Vergleichswerte (cm,  kg, Körperfettanteil, vorher–nachher Fotos) habe, schreibe ich darüber eine Bilanz. Ich bin super zufrieden, dieser Monat war hart, die viel Arbeit und Schweiß hat sich aber ausgezahlt! Ich habe einige Kilos verloren, viel stärker und straffer geworden, ich habe geschafft, 8 km zu laufen und habe entdeckt, dass ich trotz Sehnenriss noch Tennis spielen kann. Ich habe gelernt, dass ich viel mehr schaffe, und dass ich nicht länger, sondern intensiver trainieren sollte.

Ich habe noch gestern einige alten Fotos ausgewählt, die ich mit nach Deutschland nehmen will. Ich fand eins, auf dem ich etwa 13 Jahre alt bin und Tischtennis spiele. 🙂

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Leonie mit 13 beim Tischtennis

Ich habe viele Fotos gefunden, wovon ich mit gutem Gewissen sagen kann, dass ich viel schlechter aussah, als heute. Und das Ziel, wie ich mit 17 aussah, scheint gar nicht mehr so unmöglich zu sein. Ok, dass ich nicht weniger Falten haben werde, oder mehr Haare, ich werde nicht mal so schlank, mein Bauch bleibt auch so, wie ein Bauch nach zwei fetten Schwangerschaften nach einer Abnahme zurückbleibt, aber so fitt zu sein, wie mit 17 (in meiner Volleyball–Bestzeit)  kann ich es noch schaffen! Nach diesem Monat mit dem Personal Trainer bin ich positiv überrascht und eingestellt!

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Mit meinem Vater als 17 jährige Volleyball–Spielerin

Personal Training – dritte Woche – Bilanz

Die dritte Woche verlief für mich ohne Trainer und auch noch zum Teil im Urlaub. Sonntag habe ich noch im Wald alleine trainiert. Zuerst war ich 6 km joggen, 48 Minuten (7,43 km/h) – ich hätte es auch noch weiter geschafft. So eine lange Strecke hatte ich ohne Pause noch nie, ich werde echt jeden Tag besser und stärker, die Grenze meiner Ausdauer wird immer weiter ausgeschoben. Langsam schaffe ich locker 10 km, danach ein Halbmarathon. Der Nachbar von meinen Eltern geht auch regelmäßig in den Wald Joggen, läuft weiter bis zum kleinen Teich, das er umläuft, so schafft er 8–9 km. Dieses Ziel habe ich für mich für die vierte Woche gesetzt. Angeblich soll es aber jeden Tag regnen, mal schauen, ob es noch hier klappt.

Ich bin auf die nächsten Monate sehr gespannt, wohin ich mich noch entwickelte und bedauere nur, dass ich im November wieder operiert werde. 2 Monate Pause werfen mich wieder aus der Bahn und ich kann im Frühjahr wieder von vorne anfangen 😦 Ich war zuletzt vor 20–25 Jahren im Gymnasium so fit, wie heute! Und ich sehe meine Grenzen nach oben noch nicht.

Nach dem Joggen hatte ich paar Übungen für den Oberkörper und den Bauch, insgesamt eine halbe Stunde. Diesmal war ich alleine, aber nachher habe ich die Kinder geschnappt und auf dem weg zum Spielplatz haben wir bei den Geräten wieder angehalten und meine Tochter hat von mir ein paar Fotos geschossen.

Übung für den Rücken, wobei man sich mit breit gesteckten Armen festhält und sich zum Bett zieht. Davon mache ich 5x 20 Wiederholungen:
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Übung für die Brustmuskulatur, 5x 20 Wiederholungen. Man macht eigentlich Liegestützen beim „Stehen“. Diese Übung mache ich immer abwechselnd mit der vorherigen.
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Übung für den unteren Rücken, wobei man beide gestreckte Beine hochhebt. 5x 20 Wiederholungen.
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Übung für den Bizeps. Mit den Händen nahe aneinander greifen, sich zur Stange ziehen. Davon schaffe ich nur 5x 16 Wiederholungen und es geht bei mir total auf die Unterarme. Diese Übung mache ich abwechselnd mit der vorherigen.
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Man braucht wirklich nicht viel Ausrüstung, nicht mal frei zugängliche Youtube Videos, die ich in den letzten Monaten verlinkt habe. Nur alleine wäre ich nie darauf gekommen, wovon ich wieviel machen sollte. Auf dem Sportplatz gibt es bei den Geräten Schilder mit möglichen Übungen, was hilft. Ich finde das Training jedoch viel motivierender mit jemandem zusammen, als alleine. Mit einem Trainer, mit einer Freundin auf einem ähnlichen Fitness Level. In Deutschland gibt es in der Nähe keinen Sportplatz, deswegen werde ich zu den Youtube Videos zurückkehren und fange im August mit einem 2 Monate Plan von Fitness Blender an.

Zwischen Montag und Freitag waren wir in einem Wellness Hotel auf eine Stunde Fahrt von meiner Heimatstadt. Hier gab es zum Glück einen Fitness Raum, wo ich mit meiner Mutter jeden morgen trainiert habe. Leider war das Essen nicht sehr optimal für Abnehmwillige. Wir hatten Frühstück und Abendessen und mittags haben wir im Freibad gegessen. Ich habe versucht viel Fleisch und Gemüse zu essen, morgens möglichst kein Brot, lieber Rührei und Magerquark mit etwas Früchtejoghurt draufgekleckert. Gemüse gab es allerdings kaum bis gar nicht, deswegen hatte ich meist Gurkensalat und Krautsalat als Beilage. Morgens um 7 Uhr habe ich die Schlüssel zum Fitness Raum geholt, die erste Stunde gehörte mir und meiner Mutter, nie haben wir jemanden anderen dort gesehen. Es gab 4 Cardiogeräte, die wir auch fleißig benutzt haben. Zusätzlich gab es noch eine Bank für den Bauch und eine Mutifunktions–Krafttrainingsmaschiene, die für mich (kein Gym–Mensch) viel zu kompliziert aussah. Mit dem Laufband und Rudermaschiene war ich bestens bedient und ich war auch auf dem Stepper. Die Rudermaschiene fand ich ausgesprochen interessant und nützlich, wäre für zu Hause auch eine Überlegung wert für die Anschaffung.

Auf der Rudermaschiene:
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Tischtennis konnten wir im Hotel leider nicht spielen. Einmal zwei Stunden haben wir aber gespielt, bevor wir in den Urlaub aufgebrochen sind und nochmal als wir vom Urlaub wieder nach Hause gekommen sind. Während des Urlaubs kam die Email über ein Tischtennis Saisonvorbereitungslehrgang, das von unserem Trainer organisiert und gehalten wird, am ersten Wochenende, an dem ich wieder in Deutschland bin. Ich habe mich angemeldet und freue mich auf das 10 Stunden Training innerhalb von 3 Tagen 😀

Im Hotel an 3 Tagen hatte ich folgendes gemacht:
* 45 Minuten rudern im Intervall
* 2,5 km joggen (21 Minuten) im Intervall
* 2 km joggen (16 Minuten) im Intervall
* 15 Minuten Stepper im Intervall
* 30 Minuten rudern im Intervall

Intervall heißt für mich hier, dass ich entweder ein Programm ausgewählt habe, in dem das Schwierigkeitsgrad nach einem bestimmten Plan verändert wurde oder ich habe es manuell verändert.

Am Wochenende, wieder zu Hause angekommen hatte ich noch zwei Trainingseinheiten alleine. Am ersten Tag bin ich ins Stadion gelaufen, dort bin ich alle Treppen (8 Stück mit je 21 Stufen) fünfmal bestiegen, lief dabei meine x Runden und lief dann wieder heim. Es waren 8,1 km und ich war nach 80 Minuten fertig (7,04 km/h) . Es war wieder ein persönliches Rekord, so viel bin ich noch nie in meinem Leben gelaufen! Weder am Stück, noch mit Pausen. Je stärker ich bin und je mehr Ausdauer ich habe, umso mehr Spaß macht mir das Laufen. Ich habe das Joggen wegen den großen Brüsten, auch ohne Übergewicht immer gehasst und bewegte mich immer wie eine Schnecke. Der Unterschied zu heute ist überwältigend!

Am nächsten Tag fiel mir das Laufen sehr schwer, deswegen lief ich nur 2,6 km (7,06 km/h) und machte danach Übungen für den Oberkörper und den Bauch. 45 Minuten haben mir diesmal gereicht, vor allem es war um halb 8 in der früh schon viel zu heiß.

Abgenommen habe in dieser Woche genau 1 kg in der Zeit im Zyklus, wo ich immer leichter abnehme.

Ich habe hier nur noch eine Woche, 6x Training mit dem Personal Trainer, danach fliege ich mit den Kindern wieder nach Hause zu meinem Mann, der von meiner Enthusiasmus hin und weg ist und sich bisschen schon infizieren ließ. 😉

Personal Training – zweite Woche – Bilanz

Die zweite Woche mit dem Personal Trainer bestand aus 4 Trainingseinheiten ala eine Stunde (bzw 70–80 Minuten), einmal lief ich zusätzlich eine 5 km Strecke (40 Minuten) und einmal war ich alleine auf dem Sportplatz und führte alleine einige Übungen für den Unterkörper aus (45 Minuten). Einmal 2 Stunden Tischtennis war auch noch drin.

Eigentlich war ich gar nicht alleine auf dem Sportplatz, meine beiden Kindern waren dabei. Mein fast 4 Jahre alter Sohn lief mit mir zusammen 3 von 4 Runden und meine Tochter mache mit mir abwechselnd jumping Jacks und Seilspringen. Ich hatte 5x 100 Sprünge und 5x 10 Kniebeuge – Kniebeuge – auseinander – zusammen – auseinander – zusammen springen – Kniebeuge – Kniebeuge – hochspringen gemacht. Es ist wirklich eine killer Übung, kann ich nur empfehlen (ich werde es später auf einem Video zeigen). Danach kamen noch 5x 30 Ausfallschritte. Meine Kinder haben auf mich gewartet, mit Steinen gespielt, danach gingen wir zusammen rüber auf den Spielplatz.

Auf die Ernährung habe ich weiterhin geachtet, habe etwa genauso gegessen, wie davor. Im Zyklus war ich dort, wo ich immer zunehme (die Woche vor dem Eisprung) und Hämorrhoiden haben mein Leben schwer gemacht.

Alles in einem habe ich diese Woche 200 g zugenommen. Ich vermute mal, dass die 1,8 kg Abnahme der ersten Woche doch auch viel Wasser sein musste, wovon jetzt etwas wieder drauf kam. Dies bestätigt mich nur darin, dass es reicht, wenn ich mich einmal im Zyklus, zum Beispiel immer am 8.Zyklustag wiege. Es geht jetzt eh nicht mehr so schnell nach 28 kg Abnahme und dieses hin und her macht nur die Nerven fertig 😉

Personal Training – erste Woche – Bilanz

Ich habe die Stunden mit dem Personal Trainer in Ungarn vor einer Woche angefangen und traf den Trainer in dieser Zeit 5 mal für eine Stunde. Wir hatten 3x Oberkörper und 2x Unterkörper trainiert. Daneben habe ich noch zweimal 2 Stunden Tischtennis gespielt und einmal war ich 4 km joggen.

Meine Ernährung halte ich einfach, jeden morgen esse ich Joghurt oder Quark mit sauren Kirschen und Haferfleks. Mein Mittagessen variiert, was meine Mutter kocht, das esse ich, oder ich mache mir einen Salat. Meist besteht mein Mittagessen aus Fleisch, Salat, Gemüse oder aus einer Suppe. Abends esse ich nur noch Obst, meist so viel Wassermelone, was mich satt macht. Zwischendurch gibt es zwei Tassen Kaffee und eine Art Quarkstäbchen mit dunkler Schokolade für 100 kcal, eine ungarische Spezialität. Brot hatte ich jetzt schon seit 4–5 Tagen nicht mehr.

So habe ich in der ersten Woche mit dem Trainer 1,8 kg abgenommen, insgesamt 2 kg, seitdem ich in Ungarn bin! Damit bin ich mehr als zufrieden und gehe heute motiviert joggen, diesmal möchte ich die 5 km Marke knacken. Heute habe ich Trainingspause… und auch Muskelkater in den Armen, diesmal jedoch weniger, als am Anfang. Es wird immer besser, wie ich mich daran gewöhne. Morgen abend geht es mit dem Training weiter, davor treffe ich noch eine andere Freundin mit Tochter.

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