Posts tagged ‘Brustverkleinerung’

Gastbeitrag: Sarahs Geschichte

Ich habe die Geschichte von Sarah schon vor vielen Monaten bekommen. Ich war allerdings mit dem Alltag beschäftigt und habe mich nicht mehr im Blog gemeldet.

Ich freue mich aber immer sehr, wenn jemand schreibt, sich bedankt und ihre Geschichte mit mir und sogar mit euch teilt.

Liebe Sarah, ich danke Dir!

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Da ich diese Seite so hilfreich finde und froh war, sie schon vor meiner OP gefunden zu haben, möchte auch gerne meinen Erfahrungsbericht hier einstellen. Ich werde mich nicht groß mit OP- Details aufhalten, zumal ja scheinbar viel von Krankenhaus und Operateur abhängt, sondern mich auf die grundsätzlichen Unterschiede beschränken, die mir aufgefallen sind.

Hier erst einmal meine Daten. Alter: 54, Größe: 165 cm, Gewichte: 67 kg, BH-Größe vor OP: 85F. Nach OP: 85B (eventuell C), entfernt wurde am 18.12.14: 780 gr. von der rechten und 690 gr. von der linken Brust.

Donnerstag Morgen um 7 Uhr in die Klinik, anzeichnen um 8, auf Station um 9, OP um 10, um 4 wieder wach auf Station, Freitag ausruhen, Sonnabend Drainagen ziehen und Mittags mit dem Taxi nach Hause.

Ich habe mich gegen Ärztemarathon und Kampf gegen die Krankenkasse entschieden und bin direkt zum PC gegangen. Gefunden habe ich sie über die Arztsuche der „Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen“. Ich wollte unbedingt einen „richtigen“ plastischen Chirurgen mit Erfahrung bei Brustverkleinerungen, nicht nur einen weitergebildeten Zahnarzt, der sich Schönheitschirurg nennen darf. Gekostet hat mich die OP 6.500.– Euro. Darin enthalten waren neben OP und Nachsorge, zwei Nächte auf der Privatstation eines großen Hamburger Krankenhauses, ein Kompressions-BH, Silikongel zur Narbenpflege und eine Versicherung für ev. Nachkorrekturen. Weil ich die ganze Sache privat bezahlt habe, gab es keinen Krankschreibung für die Zeit nach der OP. Deshalb habe ich die günstig liegenden Feiertage und meinen Resturlaub zusammen gelegt und konnte mich nach der Operation am 18.12.14 drei Wochen lang zu Hause erholen. Da ich alleine lebe und keine Hilfe hatte, habe ich mich vor der OP gut vorbereitet. Vorräte eingekauft, wichtige Sachen oben aus den oberen Küchenschränken runter geholt, beim Friseur gewesen (ich hatte sehr lange Haare) etc., aber im Grunde genommen war das alles kaum nötig.

Bis auf Kreislaufprobleme hatte ich keine Schwierigkeiten, keine Schmerzen oder große Einschränkungen. Nach acht Tagen bin ich schon wieder Auto gefahren. Noch schneller konnte ich einkaufen, kochen, waschen und mich selber um alles kümmern. Natürlich habe ich es nicht übertrieben und alles langsam und mit Pausen dazwischen erledigt.
Ich habe schon nach einer guten Woche wieder auf der Seite schlafen können. Ein bisschen nach der richtigen Stellung muss ich immer suchen, aber dann geht es problemlos.

Meine erste Woche im Büro war zwar sehr anstrengend, das ist sie aber immer, da ich keine Vertretung habe und alle Arbeit liegen bleibt. Mein Rücken schmerzte, als ob die ganze Körperstatik durch die OP, bzw. die 1 ½ Kilo Brustgewebe weniger, verschoben ist. Immer muss ich mich daran erinnern, die Schulter runter zu nehmen und den Rücken gerade zu machen. Aber es ist so ein super Gefühl, aufrecht, mit schwingenden Armen und stolzem Brustbein über den langen Flur im Büro zu gehen. Früher habe ich mich zusammen gekrümmt geschlichen und dachte, alle glotzen mir nur auf meine wabbelnde Oberweite.

Ich hätte die OP viel früher machen sollen, hatte aber lange Jahre einen Partner, der es mochte, diese großen Fleischberge zu kneten und habe mich lieber weiter gequält, als ihm das „Vergnügen“ weg zu nehmen. Wie blöd man doch manchmal sein kann . . .

Meine Narben sehen ähnlich aus, wie die von Leonie, nur das sie nicht hoch gezogen bis unter die Achseln sind, sondern gerade weiter gehen bis auf Höhe der Achselhöhlen. Damit werden sie später problemlos von BH oder Bikini-Oberteil verdeckt. Mein Kompressions-BH ist von Marena. Er reicht bis dicht unter die Achseln und lässt sich mit je drei Hakenreihen sowohl an den Trägern als auch in der Brustmitte verstellen. Jetzt, nach vier Wochen, sind die Brüste so weit abgeschwollen, das ich den BH um eine Hakenreihe enger stellen kann. Damit bleibt hoffentlich der gute Kompressionseffekt noch weiter erhalten und hilft, die Narben schön zu machen. Ich wasche den BH alle paar Tage mit der Hand und legen ihn dann auf die Heizung. Dann kann ich ihn nach einer knappen Stunde schon wieder anziehen. Meine Narben sind auf der linken Seite gerade und glatt, wie mit dem Lineal gezogen und auf der rechten Seite mit Wellen und unschönen Wülsten. Die Brüste sind auch nicht ganz gleich groß geworden, aber das hatte ich auch nicht erwartet. Vorher waren sie auch nicht gleich groß und ich warte erst mal ab, wie es in einem halben Jahr aussieht. Ich hatte ja auch zwei Operateure. Ein Ehepaar; Sie betreibt die Privatpraxis und er ist Chef der plastischen Chirurgie in dem Krankenhaus, in dem ich operiert worden bin. Dadurch war die OP mit zwei Stunden recht kurz, aber die Brüste bzw. Narben tragen jetzt halt zwei unterschiedliche „Handschriften“.
Zur Zeit habe ich zwei nicht ganz trockene Stellen an der rechten Brust, genau da wo sich die Unterbrustnarbe mit der senkrechten trifft und dort, wo die senkrechte auf die Narbe um die Brustwarze herum trifft. Außerdem riecht es unangenehm aus meinem Dekolleté, schon gleich nach der OP war das so und erst jetzt, nach vier Wochen, wird es langsam weniger. Als ich das der Ärztin erzählt habe, hat sie mich angeguckt, als ob ich nicht alle Latten am Zaun habe.

Dank Leonies aufwendiger Recherche bezüglich Narbenpflege, werde ich den BH so lange wie möglich Tag und Nacht tragen. Zur Zeit creme ich morgens mit Panthenol-Salbe (Bepanthen) und abends mit Silikongel ein, habe mir aber gerade die Silikonpflaster bestellt. Ich möchte bald wieder zum Pilates gehen und hoffe, die Pflaster verhindern ein Auseinandergehen der Narben. Im April geht es dann wieder ins Kajak, meinem sportlichen Hobby und vielleicht finde ich ja auch noch Spaß am Joggen, jetzt, wo ich es endlich kann.

 

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Der letzte Tag vor der Op

Heute habe ich länger und sehr gut geschlafen, die Darminfektion scheint abgeklungen zu sein, jetzt nerven nur noch die Hämorrhoiden. Ich habe mich so auch etwas beruhigt, ich habe schon gedacht, die Op wird zu einem Disaster, wenn der Durchfall noch länger anhält 😉

Ich habe meinen Koffer gepackt und habe nochmal meine Liste überprüft. Huiii, noch ganz viele Sachen haben sowohl von der Liste, als auch aus dem Koffer gefehlt. Zum Beispiel habe ich im Beitrag gar nicht erwähnt, welche Dokumente wichtig sind! Die Liste hier im Blog habe ich ergänzt und anhand dieser habe ich eine kleine Liste mit den Sachen notiert, die ich noch im ganzen Haus zusammensammeln muss. Einige packe ich erst morgen früh ein (wie Hausschuhe und die Kissen), andere können gleich rein – das mache ich jetzt.

Die vorher Fotos hat mein Mann gerade geschossen (er versteht aber nicht, wieso ich mich jede Woche fotografiere, hehe 😀 – jeden Monat, nicht jede Woche) – es sind in einem auch die Fotos ein Jahr nach der Verkleinerung. Das hier sind die vorher Fotos noch aus meinem ersten Antrag.

Ein Jahr nach der Brustverkleinerung und gleichzeitig auch vorher Foto für die zweite BV

Ein Jahr nach der Brustverkleinerung und gleichzeitig auch vorher Foto für die zweite BV

Die Narben werden vollständig entfernt, die Brustwarzen kommen nur minimal höher. Das heisst aber, dass die Narben unten noch länger werden (wieder wird ein T-Schnitt gemacht). Ich habe für den Chirurgen noch notiert, welche ScarFx Silikonpflaster und Gels ich brauche, diese Liste kommt auch zu den Dokumenten, ich werde sie ihm geben, damit er sie mir verschreiben kann. Ich kann mit den Pflastern anfangen, wenn die Narben zu sind und die Nähte entfernt wurden, also etwa 2 Wochen nach der Op. Bis dahin muss ich sie aber noch bestellen. Ich glaube nicht, dass die Apotheke sie auf Lager hat, ich muss bestimmt mit einigen Tagen Lieferzeit rechnen.

2 Stück – Tricon Med Scar Fx Silikonpflaster 2,5 x 55 cm (PZN 2955045)

1 Stück – Scar Fx Silikonpflaster 7,5 cm Brustwarze (2 Stück) (PZN 6119966)

1 Stück – Scar Esthetique Narbengel (60 ml) (PZN 6119943)

http://www.triconmed.de

Jetzt also noch paar Sachen einpacken, noch einmal essen, bis heute Nacht darf ich auch trinken und dann muss ich nur noch auf den Morgen warten. Morgen früh muss ich noch den Pipibecher füllen und um 7:10 Uhr beim Chirurgen zum Anzeichnen erscheinen. Die Op geht geplant gegen 9 Uhr los. Ich glaube, ich hatte gestern sogar meinen Eisprung, was heisst, dass ich meine Tage nicht im KH bekommen werde, juhuuu! 🙂

Wir lesen uns nächste Woche!

Gastbeitrag Brustverkleinerung – Betty

Liebe Betty, ich danke Dir,

dass Du Deine Geschichte mit uns teilst! Es hilft sicherlich vielen Leserinnen!

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Meine OP war am 17.10.13. Auch ich hatte bereits als Teenager C-D. Meine beiden Kinder habe ich gestillt (in der leisen Hoffnung, dass dies auch zu einer Reduktion des Volumens führt…) und bin daraus mit einer dauerhaften E-F (85/90) hervorgegangen. In den rd. 13 Jahren danach haben meine Rückenprobleme dafür gesorgt, dass ich zeitweilig Dauergast bei meinem Orthäden war. Dieser und auch mein Gyn haben recht bald die Empfehlung ausgesprochen, dass ich mir die Brüste verkleinern lassen sollte; allein ich konnte mich nicht dazu entschließen. Nach einer Hysterektomie haben bei mir nicht nur schlagartig die Wechseljahre eingesetzt – ach ja, ich bin 53 Jahre alt – sondern meine Brust hat auch noch einmal an Volumen zugelegt. Zeletzt hatte ich 95 G. Ende Januar 2013 habe ich mich dazu durchringen können, mich bei einer Spezialistin wegen eines Gutachtens vorzustellen. Aufgrund dieses Gutachtens hat einer meiner zwei Kostenträger nach Vorlage eines Kostenvoranschlags die Übernahme der Kosten zugesichtert (der andere benötigte hierfür noch die ausführliche Stellungnahme meines Orthopäden).

Wie gesagt, ich wurde am 17.10. operiert. Mir wurde vor der OP deutlich gemacht, dass ich nicht damit rechnen dürfe ein C- oder sogar ein B-Körbchen zu bekommen. Die Brustwarze müsse eine zu große „Strecke“ versetzt werden was das Risiko von dauerhaften Empfindungsstörungen oder im schlimmsten Fall Nekrosen bzw. Absterben der Brustwarze bedeuten könne. Die OP hat beinahe 4 Stunden gedauert. Aus jeder Seite wurden 800 Gramm Gewebe entnommen. Ich wurde wach mit 4 Drainageschläuchen und einem Dekolté, das auf mich den Eindruck „D“ machte. Ich steckte nicht in einem Kompressions-BH, sondern meine Brust war abgepolstert und mit Bandagen gewickelt, die Nähte sind mit Steristrips abgedeckt. Es zeigte sich relativ schnell, dass hinsichtlich meiner BWen alles in Ordnung ist, alles fein durchblutet. So lange ich die Drainagen hatte, wurde ich weiterhin nur bandagiert. Die Drainagen wurden in 2 Etappen gezogen. Sobald die letzten entfernt waren, habe ich einen Sport-BH (Microfaser) angepasst bekommen, der an den Seiten und im Vorderbereich recht hoch geschnitten ist. Er hat übrigens die Größe 100 C und sitzt im BW-Bereich etwas luftig, um diese nicht einzuengen. Den Sport-BH soll ich 4 – 6 Wochen rund um die Uhr tragen. Ich wurde am gleichen Tag entlassen. Jetzt bin ich bereits seit einigen Tagen wieder Zuhause und war schon bei meinem Gyn wg. Arbeitsunfähigkeit usw. Der zierte sich ein wenig, die Steristrips zu wechseln und sagte mir, ich solle das im KH machen lassen, wo ich mich eine Woche nach der Entlassung wieder vorstellen soll. Heute morgen aber sahen die Strips so bäh aus, dass ich gleich direkt zum Wechseln ins KH fahre. Gestern sahen sie noch ganz OK aus, aber ich denke, dass die Nähte im Schlaf doch zu sehr belastet werden… Schmerzen habe ich nicht wirklich. Eher ein wundes Gefühl – als hätte ich mit meiner „natürlichen“ Oberweite sehr lange auf dem Bauch gelegen. Ich nehme aber vor dem Schlafengehen Novo?? Tropfen, um zu verhindern, dass ich bei jeder Bewegung wach werde.

Rückenschmerzen hatte ich seit der OP übrigens nicht mehr – trotz KH-Bett!

Ich beantworte gerne weitere Fragen zu meiner Vorgschichte oder zur OP.
Lieben Gruß von Betty

Bitte, wenn Du Fragen hast, schreib Betty einen Kommentar unten! 

Würdest Du mit Deiner Geschichte auch gerne helfen oder andere Meinungen dazu hören, schreibe mir eine Email!

 

 

Brustverkleinerung – Narben nach 10 Monaten

Ich bin heute genau 10 Monate alt, was die Brustverkleinerung angeht. Ein Jahr nach der Op (in zwei Monaten) bekomme ich die zweite Verkleinerung. Kurz davor werde ich noch eine Reihe über die Narbenentwicklung zeigen und genauso berichte ich weiter nach der zweiten Op.

Jetzt wollte ich vier Vergleichsreihen zeigen. Bei der Ersten sieht man den ganzen Körper und wie sich die Brustform mit der Zeit verändert hat: vorher, 1, 5 und 10 Monate nach der Op. Bottoming out – also das Gewebe senkte sich nach unten – dieser Teil ist zu groß und wird bei der nächsten Op deutlich verkleinert. Dafür ist oben in der Brust kaum was übrig und ich glaube auch nicht, dass man da noch was reinkriegt. Die Brustwarzen blieben fast an der selben Stelle.

Auf dem zweiten Foto zeige ich die Narbenentwicklung um die Brustwarze herum und die senkrechte Linie – seit dem fünften Monat hat sich hier nicht besonders viel getan. Vielleicht ist die Narbe jetzt ein Tick unauffälliger, heller. Dies sieht man aber eher auf dem Ganzkörperfoto.

Auf dem dritten Foto ist meine schlimmste Narbe an der Aussenseite der rechten Brust zu sehen. Diese Brust war größer, hier wurde 200 g mehr entnommen und die Brust blieb auch größer. Bis zum dritten Monat post Op sah diese Narbe auch noch gut aus, danach wurde sie wulstig. Ob es schon krankhaft ist – keine Ahnung. Der Chirurg hat sich dazu nicht geäussert. Ich befürchte, dass ich den Kompressionsbh zu kurz getragen habe (6 Wochen), bzw. er saß auch nicht fest genug (90 D/E) und das Gewicht der Brust an der Narbe gezogen haben konnte. Bei der zweiten Op werden die vorherigen Narben entfernt, ich fange also neu an. Ich werde um einen BH in Größe 85 B/C bitten – mit der Betonung auf 85, damit er fester ist und besser hält. Auf jeden Fall sieht man doch, dass diese Narbe nicht mehr so rot ist, wie vor 5 Monaten.

Die anderen Narben (zB. in der Unterbrustfalte) sehen genauso aus, wie 5 Monate nach der Op.

 

Laufen läuft immer besser

Vor meiner Brustverkleinerung mit viel oder weniger Übergewicht habe ich das Laufen nicht ausstehen können. Ich war sehr schlecht darin, die Brüste in Körbchengröße H bis K (je nachdem in welchem Lebensabschnitt) haben mich behindert. Ja stimmt, ich war eine „Behinderte“, was das Laufen anging. Kurze Sprints, ein paar Schritte, wie auf dem Volleyballplatz gingen ohne weiteres. Sobald ich aber richtig laufen musste, wurde mir nur noch übel (im Kopf, nicht im Magen).

Dieses Gefühl oder diese Einstellung hat sich erst nach der Brustverkleinerung geändert. Auch nicht über Nacht, aber es wurde Mal für Mal besser. Natürlich hat es auch etwas mit meiner Kondition zu tun, nicht nur mit den Brüsten oder mit meinem Gewicht. Bevor ich nach Ungarn flog, habe ich mir bei Runkeeper, wo ich meine Läufe tracke, ein Ziel gesetzt:

Ich will bis zur zweiten Brsutverkleinerung Anfang November 100 km gelaufen haben

Es war genau am 12. Juni 2013 und ich hatte für die Ausführung 4,5 Monate. Davon sind jetzt 2 Monate verstrichen, so dass ich im ersten Monat nur 8 km gelaufen bin. 8 x 4,5 = so komme ich nie und nimmer auf 100 km 😦 In Ungarn angekommen habe ich das Training mit dem Personal Trainer angefangen und beiläufig habe ich ihm erwähnt, dass ich so ein Ziel gesetzt habe. Er als Laufbegeisterter hat gleich ausgedacht, dass ich als Hausaufgabe jeden zweiten Tag abends nach dem killer Morgentraining / bei 40 Grad / anstatt Tischtennis zu spielen an diesem Ziel arbeiten werde – 4 km, 5 km, 6 km, 8 km, 10 km, um zwei kleine Teiche herumlaufen, zweimal um den Teich herumlaufen, etc. Hehe, mit meiner Vorgeschichte war es eine sehr lustige besorgniserregende und erschreckende Idee! 😀

Zumindest 6 Mal war ich im Juli wirklich laufen (zusätzlich zu den anderen 34 sportlichen Aktivitäten), dabei bin ich bis 8 km am Stück gekommen, ich habe mich in der Geschwindigkeit um Welten geschlagen. Nur als Vergleich: Ein Monat nachdem ich angefangen habe von 107 kg abzunehmen (vor knapp 1,5 Jahren, vor der Op), war ich das erste Mal draußen mit Runkeeper joggen. Ich hatte die Strecke damals mit einer Geschwindigkeit von 5,95 km/h hinter mich gebracht. Bevor ich nach Ungarn flog (vor 6 Wochen, 7 Monate nach der Op und 25 kg leichter als beim ersten Mal), schaffte ich 7,86 km/h und heute (nochmal 2 kg leichter) lief ich mit 8,68 km/h!! Letzteres werte ich mal auch als Test vor dem Personal Training und danach und verewige es auch hier:

Die selbe Laufstrecke (3 km) vor und nach dem Personal Training: Ich konnte meine Zeit um mehr als 2 Minuten verbessern.

Die selbe Laufstrecke (3 km) vor und nach dem Personal Training: Ich konnte meine Zeit um mehr als 2 Minuten verbessern.

Ich hätte nie in meinem vorherigen Leben gedacht, dass ich für so etwas fähig bin, nicht mal in der Zeit mit 17, wo ich am fittesten war und 10 Stunden Volleyballtraining pro Woche als Angreiferin absolviert habe (also zigmal hochspringen und schmettern musste)!

Das Laufen fiel mir immer leichter und das Wunder war geschehen: Ich fing an, das Laufen zu mögen! Jetzt, 2 Monate nach dem Start, habe ich 51 km hinter mir und wenn ich dran bleibe, werde ich den Rest in einem Monat schaffen und mir bleiben noch 1,5 Monate, um die Füße hochzulegen.

Ich habe das Lauftraining schon angefangen und werde über meine Fortschritte berichten. Einen Trainingsplan habe ich allerdings noch nicht konkretisiert, ich möchte mich erstmal ins Thema einlesen. Ich habe bei Runkeeper für meine Umgebung einige Laufstrecken erstellt: 3 km, 5 km, 6 km, 7 km und 10 km. Diese werde ich auch als Vergleich für den Fortschritt nehmen.

  • Ich möchte bis zur Op 10 km am Stück schaffen und bei jeder Strecke mehrmals meine eigene vorherige Zeit schlagen.
  • Ich möchte 3x die Woche drin oder draussen laufen und 15-20 km pro Woche schaffen.
  • Nach 2,5 Monaten werde ich meinen Körperfettanteil messen lassen, weil ich gespannt bin, wie das Laufen meine Körperzusammensetzung verändert.

Und los gehts!

Heute nach dem 3 km Lauf

Heute nach dem 3 km Lauf – ohne Schweiß kein Preis

Wonach suchst du? ;-)

Ich führe diesen Blog jetzt seit 4 Monaten und war neugierig, mit welchen Suchbegriffen Leute hierher finden. Es gibt vielleicht was Wichtiges, was ich dadurch noch beantworten kann, zum Beispiel im Bezug auf die Brustverkleinerung. Und es gibt solche, worüber sich man nur wundern oder lachen kann. Hier kommt eine kleine Zusammenfassung:

Die häufigsten fünf Suchbegriffe, die zu meinem Blog führen:

  1. Körperfettanteil
  2. Gigantomastie
  3. Brustverkleinerung
  4. Biggest loser vorher nachher
  5. Brustverkleinerung Narben

Im Zusammenhang mit einer Brustverkleinerung gab es noch unzählige Varianten, die meisten kamen also eigentlich durch diesen Begriff zu mir.

Nützliche Fragen, die ich beantworten kann:

  • Brustwarzen verkleinern

Man kann die Brustwarzen verkleinern lassen, ohne die Brust zu verändern. Dazu wird nur die überschüssige Haut von der Brustwarze „abgeschält“ und die Enden zusammengehäht. Dieses Video zeigt es sehr schön, die Brustwarze sieht bei einem Zwischenschritt aus, wie eine hübsche rosafarbene Blume. Nur um die BW herum entsteht eine feine Narbe. Wer mein Foto 7,5 Monate nach der Op anguckt, kann sehen, dass es nicht sehr auffällig ist. Ein ähnliches Video zeigt, wie zusätzlich invertierte Brsutwarzen korrigiert werden können. Die Op dauert 1,5 Stunden, die Fäden lösen sich selber auf, bzw. an der Oberfläche müssen sie nach 10-12 Tagen entfernt werden. Die Kosten sind abhängig von der Klinik, 800-2500 Euro. Wie ich es gelesen habe, werden die Brustwarzen auf 3-5 cm Durchmesser verkleinert. Ich habe mal meine gemessen, ich habe 4,5 cm und ich finde sie immer noch ein Tick zu groß. Ich würde das nächste Mal gerne auf 3,5 cm runtergehen.

[youtube http://youtu.be/Ayt0PcrBRdE]
  • Brust auf natürlicher Weise heben

Na ob es geht, da habe ich meine Zweifel. Man kann die Brustmuskulatur stärken, aber die weibliche Brust besteht aus weichem Gewebe, wenn es davon viel gibt, wird sie runtergehen. Vor allem glaube ich nicht daran, dass man schon hängende Brüste auf natürlicher Weise wieder höher kriegt. Ich habe eine Studie über das Tragen von BHs gelesen – von einem Mann ausgeführt und ausgewertet (wie komisch ist es?): ein BH entlastet die Brustmuskulatur und wirkt so, dass sich diese Muskeln, die nicht gebraucht werden, zurückbilden. Dadurch hängt die Brust schneller. Einige empfehlen deswegen bis zu einem Alter lieber keinen BH zu tragen und die Brustmuskulatur mit Gewichtsübungen zu stärken. Ab einem bestimmten Alter sollte allerdings der BH getragen werden. Die Diskussion geht dann darum, dass es nur für Frauen mit kleinen Brüsten gilt und wenn sie nicht so aktiv sind (hähh, sie brauchen dann überhaupt keinen BH, oder?). Mit einer größeren Brust ohne BH joggen zu gehen, scheint für die Betroffenen unmöglich zu sein. Ehrlich gesagt auch für mich. Jetzt mit 85E trage ich außerhalb des Hauses auch oft einen BH, zu Sport sogar extra stark haltenden Sport-BH.

Trotzdem soll hier ein Video stehen, wie wir unsere Brustmuskulatur stärken können… lustigerweise von einem Mann vorgeführt 😉

[youtube http://youtu.be/SnK5nWn1ibU]
  • Brustverkleinerung vorher-nachher Fotos

In Deutschland dürfen die Kliniken keine Vergleichfotos mehr veröffentlichen, der Arzt zeigt aber im Beratungsgespräch einige vorher-nachher Fotos. Wer im Internet Fotos sehen will, muss auf Englisch suchen (breast reduction, revision, breast lift, areola reduction). Auf dieser Seite war ich viel unterwegs, bevor ich die Op hatte.

  • Über die Arbeit vom MDK, worauf der Arzt achtet, Kosten

Eine Dissertation aus dem Jahr 2005 beschreibt sehr schön, wie widersprüchlich die Kostenübernahme für die Brustverkleinerung aussieht, worauf MDK-Ärzte bei der Beurteilung der Fälle achten. In Deutschland gibt es leider keine Leitlinien, jeder MDK-Arzt entscheidet subjektiv.

  • Brustgewicht Tabelle

Ich habe von mehreren Frauen gehört, die vom MDK-Arzt vorgeladen waren, dass der Arzt Unterbrustumfang und Brustumfang gemessen hat und dann in einer Tabelle abgelesen hat, was eine Brust wiegt. Diese Tabelle habe ich bis jetzt nicht gefunden. Alleine auf einer Internet-Seite habe ich einen Rechner gefunden, der das Gewicht anhand diesen Daten ausspuckt. Wie man sonst das Volumen misst, habe ich in einem früheren Beitrag detailliert beschrieben. In dieser Publikation kann man auf Englisch nachlesen, in der fünf Methoden überprüft wurden, dass man das Brustvolumen mit der Mammographie und mit der Wasserverdrängung am Genauesten bestimmen kann.

  • Wieviel trainieren The Biggest Loser am Tag?

6-8 Stunden, soweit ich es gelesen habe. Es gibt auch andere Formate im Fernseher, zum Beispiel von Chris Powell. Er empfiehlt 1500 Kcal (Frau) oder 2000 Kcal (Mann) pro Tag zu essen, 6x die Woche 2-4 Stunden Sport zu treiben, davon an zwei Tagen eine Stunde mit Hanteltraining, sonst Cardio – wenn man eine große Menge abzunehmen hat. Es ist allerdings sehr fraglich, ob es wirklich gesund sei, so viel so schnell abzunehmen. Danach habe ich eine Seite darüber gelesen, was hinter den Kulissen vor sich geht, was man zu Hause nie erfährt, sehr lehrreich!

  • Brüste in Ungarn davor danach

Am Besten lässt man die Brustverkleinerung oder Vergrößerung in Ungarn in Budapest machen. Einerseits haben die Ärzte in Budapest mehr Erfahrung, die Stadt ist besser zu erreichen und sie sprechen mit höherer Wahrscheinlichkeit Deutsch. Die Kosten sind natürlich höher in Budapest als in anderen Städten. Ich habe mal ein bisschen in den Foren recherchiert, welche Ärzte für eine Brustverkleinerung empfohlen werden und was die Op aktuell kostet:

Dr. Kelemen Péter oder Dr. Jósvay János – Szent Imre Krankenhaus – (sprechen Englisch) – 290.000 HUF (etwa 1.100 EUR)

Telefon: +36 30 8907911 (Jósvay Handy), +36 1 4648640 (Klinik Festnetz)

Email: plasztika@szentimrekorhaz.hu

Dr. Urszán Albert – Aesthetic Privatklinik – 600.000 – 650.000 Ft (etwa 2.000 – 2.200 EUR)

http://www.aesthetic.hu/de – lustigerweise schreiben sie auf der deutschen Seite 2.400 – 3.000 EUR, also für Ausländer arbeiten sie teurer. :-/

Jetzt wirklich???

Meine Schwester hat fette Titten – ok…

Biggest Loser Brüste – ich glaube, die hängen dann extrem

BH tragen als Mann – hmmm…

Er nennt mich Busen – tolle Beziehung

Tüten BH – was ist das denn?

Meine Brüste sind wie Pudding

Hehe 😀

Leonies Brüste

Leonie wie geht es dir heute

Brustverkleinerung: 7,5 Monate post Op – Kontrolltermin

Am 11. Juni 2013 kam der Tag, an dem ich beim plastischen Chirurgen einen Kontrolltermin hatte. Diese Kontrolle war normalerweise nicht eingeplant, ich hätte wegen der Brustverkleinerung nicht mehr kommen sollen. Ich habe den Termin ausgemacht, weil meine Neuen nach der ersten Op immer noch zu groß blieben und ich wissen wollte, wie wir sie kleiner kriegen könnten. Die erste Op wurde von der Krankenkasse bezahlt, was schon außergewöhnlich war, weil weder meine Frauenärztin, noch der Orthopäde oder der Hautarzt hatte eine Patientin, die die Kostenübernahme von der KK bekommen hätte – für sie alle war ich die Erste. Ich habe die Op mitgemacht, es wurde in 3,5 Stunden insgesamt 2,5 kg Gewebe entfernt und trotzdem blieben die Brüste doppelt so groß, wie sie hätten werden sollen.

Ich habe in den letzten 7 Monaten sehr viel gegrübelt, wie es weitergehen soll und was ich von der ganzen Situation halten soll. Ich wusste nur, dass ich nicht zufrieden bin – nicht mit der Form oder Aussehen, sondern alleine mit der Größe. Da muss was getan werden. Mein Arzt hat mich im Glauben in die Op gehen lassen, dass ich mit einer Körbchengröße B/C aufwachen werde und ich hatte und habe jetzt immer noch Größe E.

Ich wollte wissen, wieso er nicht genug weggenomen hat. Ob er nur eigenhändig nach eigenem Kopf gehandelt hat oder einen medizinischen Grund hatte. Wenn ersteres, dann hat er völlig ignoriert, worum ich ihn mehrfach gebeten habe: Ich will nicht, dass die Größe zu mir passt, ich will kleine Brüste haben. Er hat mir damals sogar gesagt, er hätte es verstanden. Vor der Op hat er mir nicht gesagt, dass es nicht möglich wäre, so viel Gewebe wegzunehmen, ohne die Komplikationswahrscheinlichkeit zu erhöhen oder die Ästhetik zu gefährden. Mich interessiert nicht, was andere darüber denken, welche Brustgröße ihrer Meinung nach zu mir passt, keiner muss mit meinen Brüsten leben – ausser mir. Also habe ich erwartet, dass meine Wünsche erhört werden. Wurden sie nicht.

Was demnächst passieren wird, darüber werde ich ausführlich schreiben, wenn alles abgeklärt ist. Was ich jetzt notieren kann, ist:

  • Das Gespräch mit dem Arzt war freundlich, kooperativ, er hat bedauert, dass ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden bin, ich habe bedauert, dass er nicht genug weggenomen hat. Ich war eine halbe Stunde drin, wir konnten alles besprechen, ich wurde nicht gehetzt, ich konnte ausreden. Wie geht es jetzt weiter? Weil so können die Brsüte nicht bleiben.
  • Eine Kostenübernahme für die Folge-Op wird bei der KK beantragt, dafür schreibe ich einen Antrag und der Chirurg ein Attest. Im Attest steht, dass es medizinisch nicht möglich war, bei meiner extremen Ausgangslage so hohes Resektionsvolumen zu entfernen, dass wir auf Größe B gekommen wären, deswegen kann das beantragte und geehmigte Ziel nur durch eine zweite Op erreicht werden. 500 g Gewebe könnte noch pro Seite entfernt werden.
  • Ich habe mit der Sachbearbeiterin bei meiner Krankenkasse telefoniert, ihr die Situation geschildert. Sie meinte, dass es auf anderen Gebieten öfters vorkommt, dass das Ziel nur durch mehrere Eingriffe erreicht werden kann, sie denkt, bei mir würde es auch klar gehen – das Problem war hier nur, dass ich das im ersten Antrag nicht erwähnt habe (wie auch, ich wusste es selber nicht). Deswegen soll ich das Attest, ein Schreiben und ein Foto von der aktuellen Lage schicken, sie guckt alles durch, vergleicht meinen Fall mit ähnlichen Fällen und meldet sich. Zuletzt hat sie meine Akte eine Woche nach der Abgabe bekommen und sich sofort beim Lesen entschieden, mich angerufen und Bescheid gesagt. Diesmal kommt das Attest direkt vom Chirurgen, er braucht mindestens eine Woche, ich hoffe also auf eine Antwort Ende Juni – Anfang Juli 2013.

So weit sind wir jetzt, heute habe ich das Schreiben verschickt und warte nun auf die Antwort der Krankenkasse.

 

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