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9 Monate nach der zweiten Brustverkleinerung

Die Zeit vergeht wie im Flug, ich bin heute 9 Monate nach der zweiten Brustverkleinerung (4.11.2013). Zum Glück war die Op früh genug und so kann ich gleich den ersten Sommer schon ohne Kompression-BH genießen. Die Narben dürfen zwar noch nicht in die Sonne, aber man kann schon etwas anderes auch anziehen, als die Badeanzüge mit breiten Trägern. Ich habe im Frühling doch noch nach Badeanzügen gesucht, die ich dann im Sommer anziehen kann – es hat in meinem Kopf noch nicht Klick gemacht, dass es gar nicht mehr nötig ist nach dem selben Stil zu suchen, als früher. Das erste Mal in meinem Leben kann ich diesen Sommer Bandeau-Tankini und Bikini anziehen! Das Bikini muss an den Seiten zwar immer noch hoch genug sein, aber ich habe solche gefunden. Komischerweise hatte ich mich da drin so gefühlt, als hätte ich gar nichts an und musste öfters überprüfen, ob alles noch sitzt. Trotzdem liebe ich diese Freiheit, dass ich nicht in einen fast geschlossenen Badeanzug eingeengt bin! Genauso habe ich auch mehrere Bandeau-Kleider mit Spaghettiträger gekauft. Der Stoff knittert nicht, es sind meine Lieblingsteile (Bonprix, alle schon ausverkauft):

 

Sommerkleider

 

 

Mit meiner Größe (85B) bin ich sehr zufrieden, ich habe absolut gar keine Rückenschmerzen mehr, ich kann mich optimal bewegen, Sport machen, nichts hüpft und wackelt. Mit meinem Gewicht will es momentan nicht runtergehen, ich dackele immer noch zwischen 88 und 89 kg. In paar Tagen fliege ich für 4 Wochen nach Ungarn und habe wieder Termine mit dem personal Trainer vom letzten Jahr. Mal schauen, ob es dann besser klappt. Wenn ich im September zurückkomme, werde ich meinen Körperfettanteil messen lassen und mit dem Wert Anfang des Sommers vergleichen. Seitdem mache ich 1-2x die Woche Kettlebell-Training, gehe 2x Laufen und spiele Tischtennis. In Ungarn ist jetzt geplant, dass ich 2x die Woche mit dem Trainer Tennis spiele, einmal machen wir Krafttraining. An 2 Tagen werde ich laufen gehen und abends spiele ich mit meinem Vater Tischtennis in der Garage.

Und was machen meine Narben? Zuletzt habe ich 6 Monate Fotos gepostet, jetzt habe ich 6 und 9 Monate untereinander verglichen. Hier sind die Brüste von vorne und die zwei seitlichen Narben zu sehen. Ehrlich gesagt, sehe ich nicht sehr viel Unterschied. In dieser Zeit habe ich nicht mehr eingecremt und keinen Kompression-BH mehr getragen, ganz normal gelebt.

6+9-mo-post-bv2-sum

 

An der rechten Brustwarze hatte ich nach der Op eine Durchblutungsstörung, die Haut wurde dunkel und ist auch abgegangen, neue Haut wurde gebildet. Etwa 7.5 Monate nach der Op kam noch ein Faden raus und hat ein kleines Loch geschlagen, an der Stelle ist der rote Punkt zu sehen. So sieht also die Entwicklung der Narben bis heute aus, ganz unten die Fotos von heute. An der linken Seite gab es auch ein kleines Loch unter der BW, man sieht dort heute noch die weiße Narbe. Ob sich da noch was tun wird, werden wir sehen.

1-9-bw

 

 

Und damit verabschiede ich mich erstmal in den Urlaub und melde mich wieder im September.

Für alle, die mich lesen, wünsche ich ebenfalls schöne sonnige Tage und Wochen, wo immer ihr euch gerade aufhält und ausruht! 🙂

 

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6 Monate nach der zweiten Brustverkleinerung

2wo-6mo-post-op2

2 Wochen bis 6 Monate nach der zweiten Brustverkleinerung

Zwischen dem 5. und 6. Monat post Op ging es ein bisschen durcheinander mit der Narbenpflege. Meine Mutter war zwei Wochen lang bei uns zu Besuch und ich konnte in dieser Zeit keine Silikonpflaster benutzen (die Reinigung und das Trocknen war problematisch, da wir nicht in unserem Zimmer geschlafen haben). Dafür habe ich alle Narben mit der Fixierfolie dauerhaft beklebt. In der restlichen Zeit des Monats habe ich keine Folie oder Silikonpflaster benutzt, sondern zweimal am Tag mit Dermatix Silikongel die Narben einmassiert. In der Nacht schlafe ich weiterhin in dem Anita Kompressions-BH, tagsüber trage ich weiterhin Sport-BHs. 2-3 Mal kam es vor, dass ich für paar Stunden keinen BH anhatte.

Meine Narben sind wieder etwas heller geworden. An den Seiten (vor allem rechts) sieht es nicht sehr schön aus, doch breit geworden und wieder ist diese Narbe nach dem dritten Monat auseinander gegangen. Zwar nicht so sehr, wie nach der ersten Op, aber doch hätte ich mir dünnere Narben gewünscht. Das passierte trotz dass ich die Narben mit Fixierfolie abgeklebt habe, damit keine Zugkräfte entstehen. Es hat vielleicht etwas geholfen, aber die Genetik hat sich doch durchgesetzt. Alles klar, ich habe also getan, was in meiner Macht stand – für soviel hat es gereicht. Zufrieden bin ich damit trotzdem und die Narben behindern mich in keiner Weise in irgendetwas.

Dadurch, dass ich jetzt seit zwei Wochen strickt auf meine Ernährung achte, alles in der Kalorienzähler App eintrage (im Durchschnitt esse ich 1700 Kcal am Tag) und 3-4x die Woche Tischtennis spiele, nehme ich endlich ab und nicht zu! 😀 Bis jetzt sind 2,5 kg runter, bis zu meinem Vor-OP2-Gewicht habe ich noch 5 kg vor mir. Reinzukommen ist bekanntlich sehr schwer, wenn man schon drin ist (und nicht hungert), läuft es fast von alleine. Ich bin dadurch motiviert und habe das Ziel vor Augen, in der ersten Etappe mein Vor-OP2-Gewicht zu erreichen.

 

Vor-OP2-Gewicht: 84 kg (1 kg Brustgewebe wurde danach entfernt, also eigentlich 83 kg)

Höchstgewicht nach OP2: 90,7 kg (unglaublich, Ende Sommer kämpfte ich noch gerade mit der 80 kg-Marke)

6 Monate post-OP2-Gewicht: 88,3 kg

Erste Etappe: unter 83 kg

Zweite Etappe: unter 78 kg (mein Tiefstgewicht nach OP1)

Endziel: 19 kg Fett loszuwerden, was ich durch Körperfettmessung überprüfen werde und nicht durch ein bestimmtes Körpergewicht definiere. Mein Zielgewicht hängt davon ab, ob ich in der Zeit Muskelmasse auf- oder abbaue, bzw. halte.

Es wird empfohlen, vor einer Brustverkleinerung das Zielgewicht zu erreichen und mit den neuen Brüsten nicht mehr viel zuzunehmen oder abzunehmen. Die Rede ist von maximal 5 kg in beide Richtungen, sonst leidet das Gewebe darunter und die Brüste hängen schneller. Ich habe es vor der ersten und zweiten Op nicht geschafft, auf mein Wunschgewicht zu kommen und seit der zweiten OP ging mein Gewicht auch schon 7,7 kg höher. Wer mag, kann auf die Auswirkungen auf der Vergleichsfotoreihe achten. Ich hoffe, dass ich dieses Jahr die restlichen 15-20 kg noch abnehmen kann (es wären 3 kg/Monat) und durch dieses Selbstexperiment die Frage beantworten werde: Wie verändern sich meine neuen Brüste, wenn ich nach der Brust-OP viel abnehme?

Vorweg gesagt, für mich ist es nicht wichtig, wie sie sich verändern werden. Sie werden auf keinen Fall so hängen, wie die Originalbrüste vor OP1. Niemand sieht sie (außer natürlich die, die hier lesen und die Fotos angucken werden) oder interessiert sich dafür, wie sie sind und für mich sind sie einfach nur praktisch klein und haben eigentlich keine Bedeutung (wieviel Frau ich durch die Brüste bin, was für Kleider ich anziehen kann). Was für mich wichtig ist, dass ich fit werde, noch lange aktiv und gesund bleibe, konkret: wie lange ich zB. noch Tischtennis spielen und dabei besser werden kann. Und dazu muss ich abnehmen.

Wenn sich die Brüste also durch minus 20 kg verändern, dann bitte schön.

 

 

3 Monate nach der zweiten Brustverkleinerung

Ich habe mich lange nicht mehr mit einem Beitrag gemeldet. Ich habe vor 2 Wochen angefangen, wieder zum Tischtennis Training zu gehen, hatte 3 Spiele in der Zeit und war ziemlich kaputt und müde. Da ich sonst kaum was gemacht habe, gab es auch nichts, worüber ich hätte berichten können.

Ich habe die Narben in den letzten 4 Wochen fleißig abgeklebt. An den Seiten mit Fixierfolie, die etwa 5-7 Tage am Stück drauf war. Danach habe ich sie von oben nach unten an der Narbe entlang abgezogen, 24-36 Stunden die Narbe frei gelassen und danach vor dem nächsten Training wieder abgeklebt. Für die Nacht habe ich im letzten Monat konsequent mit dem Silikonpflaster abgeklebt (nur dort, wo keine Folie drauf war) und seit zwei Wochen klebe ich die untere lange Narbe ebenfalls mit Silikon ab (nur wo keine Folie ist). Das mache ich aus dem Grund, weil ich wegen der Folie zwei Stückchen Silikonpflaster nicht benutzt habe und ich wollte diese nicht im Schrank verstauben lassen. Wenn kein Silikon auf der Narbe ist, creme ich die Narben (wo keine Folie ist) mit Dermatix Gel einmal am Tag ein, massiere die Narben damit solange, bis alles trocken ist und der Silikon-Film entsteht. Es ist allerdings kein trockenes Gefühl, dieser Film rutscht irgendwie ein wenig. Die Narben unter der Folie massiere ich ebenfalls jeden Morgen (durch die Folie).

Ich benutze jetzt das ScarFx Silikonpflaster seit etwa 2 Monaten für 12 Stunden pro Tag. Sie sind jetzt nicht mehr so klebrig, wie am Anfang, aber sie halten noch, bis ich den BH anziehe. Ich merke aber, dass sie am oberen Ende unter der Achselhöhle immer runterklappen, sie werden aber vom BH dann noch gehalten. Ich denke mal, ich kann sie nochmal 4 Wochen verwenden, danach muss ich die neue Packungen aufmachen. Mit den Pflastern um die Brustwarzen herum und von dort nach unten habe ich keine Probleme, die sind auch nicht so lang und liegen in einem Bereich, wo die Armbewegungen sie nicht ablösen. Sie werden sicherlich länger halten. Mit den seitlichen Pflastern habe ich auch nur Probleme, wenn ich gerade keine Fixierfolie auf den Narben habe (wie heute wegen den Fotos), und ich die Pflaster anstatt der Folie aufklebe. Es kommt also nicht oft vor, aber es ist mir in diesem Monat schon aufgefallen.

Die neue Packungen Silikonpflaster hat mir der Chirurg nochmal verschrieben und ich habe sie gleich in der Apotheke geholt. Wenn ich diese auch 3 Monate lang verwenden kann, komme ich bis zum 7. Monat post Op. Ich habe geplant, so lange, wie möglich die Pflaster anzuwenden, eventuell bis zu einem Jahr (nur nachts). Ich werde also das dritte Set selber kaufen.

Für die Nacht ziehe ich immer den Anita KompressionsBh an. Tagsüber trug ich in diesem Monat Sport-BHs, Tank-Tops, die meine lange Narbe bedecken.

Ich habe diese Woche mit Hanteltraining angefangen. Kein vorgegebenes Video, sondern nur so einige Übungen, nicht zu viel nach oben strecken. Und ich habe es vor, ab sofort aufs Laufband zu gehen. Regelmäßig (3x pro Woche) in einem lockeren Tempo halbe Stunde durchlaufen. Ich berichte am 4. März, wie es sich für die Brüste angefühlt hat. Bei einem TT-Training haben wir Seilspringen gemacht – dies habe ich nach etwa 500 Sprüngen schon deutlich in einer Brust gespürt und habe aufgehört.

Eigentlich tun die Brüste nicht mehr weh. Ab und zu gibt es hier und da einen Druck oder die Narben ziehen und jucken. Die Nähte haben sich jetzt nicht mehr gemeldet, keine weiteren Löcher sind entstanden. Die Krusten sind alle ab.

Jetzt ändert sich nicht mehr so schnell etwas an den Brüsten, wie am Anfang, deswegen mache ich Fotos immer nur am vierten Tag des Monats, wie auch heute. Jetzt habe ich die zweite Op seit 3 Monaten hinter mir. Nach der ersten Op fingen die seitlichen Narben um diese Zeit an, breiter zu werden. Damals habe ich nichts dagegen unternommen, keine Silikonpflaster, kein Dermatix, keine Fixierfolie, keine Massage. Diesmal probiere ich diese erwähnten Techniken der Narbenpflege. Trotzdem sehe ich einige Veränderungen an meinen Narben. Ich hatte diesmal viele Probleme mit herausstechenden Fäden, Löchern, Durchblutungsstörungen. So sehen die Narben allgemein schlechter aus, als nach der ersten Op. Unten und an den Seiten fangen sie jetzt an, herauszustehen. Sowas habe ich zuletzt erst später beobachtet. Dafür finde ich, dass die Narben jetzt unten dünner sind und nicht so auseinander sind, wie 3 Monate nach der ersten Op. Soweit ich weiß, diese Erhebung der Narbe kann man mit der langfristigen Anwendung des Silikonpflasters wieder verbessern. An der Breite könnte man nichts mehr ändern.

Die Narben sind jetzt noch ziemlich rot, wenn man sie mit Blitz fotografiert. Es ist nicht so dramatisch ohne Blitz. Die seitlichen hypertrophen vom letzten Mal, die mich am meisten interessieren, waren 5 Monate nach der ersten Op immer noch lila. Von der Breite her verschlechterten sie sich zwischen dem 3. und 5. Monat deutlich und hauptsächlich nur in dieser Zeitspanne. Ich habe für die Nacht keinen BH mehr angezogen und tagsüber kam es auch öfters vor, dass ich keinen anhatte. Zwischen dem 5. und 10. Monat habe ich damals keine Fotos von den einzelnen Narben in Detail gemacht. Bis zum 10. Monat sind die seitlichen Narben unwesentlich breiter geworden, ihre Farbe ist heller geworden aber sie standen noch heraus. Mal schauen, wie sie sich jetzt weiterentwickeln. Monat 3 ist der Anfang, von jetzt an wird es interessant sein, ob die Silikonpflaster und die Fixierfolien etwas helfen werden.

 

Und jetzt folgen die Fotos 

1-2-3 Monate nach der zweiten Op: frontales Gesamtbild, seitliche Narben, untere Narben

Vergleichsbilder der 1. und 2. OP nach 3 Monaten: frontales Gesamtbild, seitliche Narbe rechts, links; untere Narbe rechts, links; Brustwarzen

 

 

2 Monate nach der zweiten Brustverkleinerung

8 Wochen und 5 Tage post Op

Heute genau vor 2 Monaten hatte ich die zweite Brustverkleinerung, bei der insgesamt 1 kg Brustgewebe entnommen wurden. Ich ging damit von 85 E auf 85 B. Ich hatte in der rechten Brustwarze eine Durchblutungsstörung, die 5 Wochen gebraucht hat, zu heilen. Heute sind die Narben überall zu, wie ich es auf den Fotos aber sehe, ich habe noch 1-2 kritische Stellen, wo noch eine kleine Kruste drauf ist und die Umgebung gerötet ist. Mal schauen, ob da ein Faden rauskommt oder was passiert. Nächste Woche habe ich die erste Nachkontrolle bei meinem Chirurgen. Ich bin gespannt, was er sagt. Ich finde, dass die Narben ganz gut aussehen. An den Seiten sind sie auch nicht mehr breiter geworden, wie vor einem Monat, als sie anfingen, auseinander zu gehen.

Momentan verwende ich für die Nacht immer die ScarFx Silikonpflaster und tagsüber creme und massiere ich die Narben mit Dermatix Silikongel ein. Ich werde aber bald anfangen Tischtennis zu spielen und dann werde ich die seitlichen Narben wieder mit Fixierfolie abkleben, damit die Narben wegen den Scherkräften nicht auseinander gezogen werden. Die Narben werde ich durch die Folie weiterhin massieren können. Ich habe jetzt von Opsite eine sterile Fixierfolie gekauft, die laut Packungsbeilage bis zu 14 Tagen auf der Narbe bleiben darf und soll, man kann sie auch auf offene Stellen kleben, dabei muss man aber die Wunde täglich beobachten. Das ist für mich ideal. 10 große 15 x 20 cm Stücke haben knapp 50 Euro gekostet und da ich sie schneide, werden sie mir mehrere Monate lang reichen. Opsite Flexigrid – ich klebe sie nur auf die langen Narben seitlich, wo sie nach der ersten Op breit geworden sind. Auf den anderen Narben benutze ich weiterhin in der Nacht Silikonfolie und tagsüber Silikongel.

Ich habe mit dem Training für den Unterkörper angefangen und ich walke auch regelmäßig. Übungen für den Oberkörper sollte man erst nach 3 Monaten machen.

Und jetzt einige Fotos über die Narbenentwicklung:

1 - 2 Monate post Op2

1 – 2 Monate post Op2

1 - 2 Monate post Op2

1 – 2 Monate post Op2

1 - 2 Monate post Op2 rechts

1 – 2 Monate post Op2
rechts

1 - 2 Monate post Op2 links

1 – 2 Monate post Op2
links

1 - 2 Monate post Op2 rechts

1 – 2 Monate post Op2
rechts

1 - 2 Monate post Op2 links

1 – 2 Monate post Op2
links

1 - 2 Monate post Op2 rechts

1 – 2 Monate post Op2
rechts

1 - 2 Monate post Op2 links

1 – 2 Monate post Op2
links

Nach der ersten Op habe ich keine 2-Monatsfotos gemacht, weil ich gerade in Ungarn war. 3 und 5 Monate post Op habe ich wieder richtige Narbenfotos, wo man sieht, dass sich die seitlichen Narben auseinander gezogen sind. Damals habe ich 7 Wochen post Op angefangen, Sport zu treiben (auch Tischtennis). Jetzt versuche ich also was gegen die Zugkräfte zu tun und in 1 und 3 Monaten gucke ich, was es gebracht hat. Dann habe ich erst einen Vergleich. Bis jetzt bin ich zufrieden mit den Narben, ich habe allerdings noch nichts gemacht, was sie breit gemacht hätte. Sport und Tischtennis kommt ja erst, es wird also wirklich erst in 3 Monaten interessant sein, ob die Fixierfolie was geholfen hat.

7 Wochen nach der zweiten Brustverkleinerung

7 Wochen nach der zweiten Brustverkleinerung

Bis jetzt ist es mit der Narbenheilung anders gekommen, wie ich es mir so vorgestellt habe. Wenn eine Baustelle vorbei ist, kommt die nächste. Ich habe momentan 3 nässende Stellen, zwei davon abgeklebt, auf die dritte habe ich jetzt sterile Kompresse draufgetan. Vor 2 Tagen war auf der letzteren Stelle noch eine kleine Kruste. Wie und wann sie abgesprungen ist, habe ich nicht bemerkt. Ich dachte vielleicht wurde sie vom Silikonpflaster runtergerissen, auf dem Pflaster klebte heute früh aber nichts.

Baustellen an der rechten Brust nach 7 Wochen – hier hatte ich die Durchblutungsstörung, die nach 4 Wochen verheilt war. 2 Wochen später entstand hier doch wieder eine offene Stelle, die ich mit Comfeel abgeklebt habe. Nach 7 Wochen fiel eine kleine Kruste ab – neue nässende Stelle.

An der linken Brust hatte ich letzte Woche auch Probleme, eine runde offene Stelle an einer Narbe ist entstanden, wahrscheinlich durch einen Faden, der den Weg nach draußen gesucht hatte. Hier habe ich darüber mehr geschrieben.

Nach der ersten Brustverkleinerung sahen meine Narben schöner aus, es gab keine offene Stellen, keine Krusten. Alles war verheilt und ich habe schon Tischtennis gespielt. Und jetzt habe ich wieder mit dem „Sport“ aufgehört (einmal Bauch, einmal Beine, Walking).

Frontalansicht Vergleich – 7 Wochen nach der ersten und nach der zweiten Brustverkleinerung. Zuletzt sah alles super aus, jetzt bin ich überall beklebt, habe Krusten und rote Stellen.

Ich kann wieder auf der Seite schlafen, das habe ich aber dann wieder gelassen, weil mir im Dekoltee die Narbenenden 3 Tage lang ziemlich weh getan haben. Ich habe dort nichts extra getan, es war dann irgendwann wieder weg. Ich weiss aber nicht wovon, vielleicht wurden die Narben von der Schwerkraft zu sehr gezogen, oder wieder die Fäden. Ah, ich weiss nicht. Auf jeden Fall gefällt mir das alles nicht. Abwarten und schonen – was anderes kann ich nicht machen.

Etwas später am Tag habe ich mal meine Narben am Dekoletee näher angeguckt – da stehen jetzt zwei Fadenenden heraus! Sie haben sich den Weg freigebohrt! 

In diesem Sinne ist morgen Heiligabend, ich nehme mir nichts großes vor, Garnelenspieße in Bacon auf Tomaten, gefüllte Paprika und eine vanillige Sahnetorte mit roter Grütze – das wird es bei uns zum Essen geben. Am ersten Feiertag essen wir bei meiner Schwiegermutter und am zweiten Tag mache ich im Backofen Rosmarinkartoffeln, dazu Fleisch-Gemüse-Spieße und Fisch.

 

 

3 Wochen nach der zweiten Brustverkleinerung

21 Tage nach der Op

Meine Eltern sind wieder abgereist und mein Mann hilft mir jetzt zwei Wochen lang. Da er aber nicht kocht, die Wäsche macht, oder sonst was, das in der Haushalt anfällt, bin ich doch dran. Vormittags waren wir auch oft spazieren, entweder nur so um die Häuser 30-50 Minuten lang, oder shoppen. Bis früh Nachmittag war ich dann jeden Tag fix und fertig und musste mich hinlegen. Mein Mann half mir eher nachmittags mit den Kindern, so konnte ich 1-2 Stunden schlafen und meist den ganzen Nachmittag und Abend entspannen – er beschäftigte währnddessen die Kinder (7 und 4J). Irgendwie war es mir auch oft schwindelig, so schaltete ich am Wochenende einen Gang runter, habe nichts gekocht und nichts weiter gemacht. Meine Schwiegermutter hatte an einem Tag die Kinder und hat uns viel zum Essen mitgegeben.

Ich musste diese Woche oft meinen Mann daran erinnern, dass er mit Umarmungen vorsichtiger sein soll, da ich an den Seiten lange Narben habe, an die er oft rankommt. Beim Fahren, bzw gefahren werden habe ich mit den Kurven ein ähnliches Problem: ich werde an die Seite gedrückt und somit eine seitliche Narbe zum Sitz – entweder rechts oder links. Die Schlaglöcher muss ich nicht erwähnen. Gestern bin ich dann das erste Mal selber gefahren – unsere Damenmannschaft hatte ihr letztes Spiel. Da es ein Heimspiel war, wollte ich unbedingt zugucken. Danach haben wir Sekt getrunken, einiges besprochen und die Vorrunde abgeschlossen. Eine Mannschaftskameradin meinte sofort, als sie mich gesehen hat, ja, die Brüste sind klein, umso größer sieht jetzt der Bauch aus 😉 Sie hat völlig recht, Problemzone Nr 1 ist ab sofort der Bauch. In Planung habe ich genommen, ihn bis zu meinem 41. Geburtstag Ende Mai weitesgehend loszuwerden. Im Februar geht es los mit meinem Sportprogramm, bis dahin achte ich auf die Ernährung.

Das Fahren an sich war gut, wenn die Strasse geradeaus verlief. Bei uns ist auch überall 30-er Zone, ich musste auch nicht scharf bremsen. Nur die Kurven waren nicht angenehm, auch wenn ich sie sehr langsam eingenommen habe. Muss ich nicht jeden Tag haben. Ich habe gerade nachgeguckt, nach der ersten Op bin ich 14 Tage post Op in der Stadt gefahren, jetzt 20 Tage danach.

Diese Woche hatte ich wieder Kontrolle beim Arzt wegen der Durchblutungsstörung der rechten Brustwarze. Das Pflaster wurde darauf gewechselt und der Arzt meinte, ich kann ab sofort mit dem Silikonpflaster und Silikongel anfangen, da alle Wunden zu sind (natürlich ausser der rechten Brustwarze) und ich kaum Krusten habe. So habe ich die ScarFX Pflaster gereinigt und mit der Anwendung angefangen, worüber ich auch Videos gezeigt habe. Ich komme mit beiden sehr gut klar. Ich habe zwei Tuben Contractubex an Eurapon zurückgeschickt und habe als Umtausch um eine 60 ml Tube Dermatix Silikongel dort gebeten. Beim ersten Mal hatte ich die Pflaster 5 Stunden lang an, beim zweiten Mal 9 Stunden. Eigentlich hätte ich nur um 2 Stunden erhöhen sollen, ich war zu dem Zeitpunkt aber nicht zu Hause (war beim TT-Spiel), deswegen ist es später geworden. Man muss sich daran gewöhnen. Nach 9 Stunden wollte ich sie wirklich nur noch runter haben.

Jeden Abend lasse ich auch etwas Luft auf die Narben, indem ich den KompressionsBH ausziehe und oben ohne vor dem Fernseher liege – eine Serie gucke ich so, etwa 45-50 Minuten (danke für den Tipp, liebe A.!). In den letzten Tagen spüre ich die unteren Narben deutlicher, sie ziehen. Das Stechen in der Brust hat aufgehört, im Gewebe tut nichts wirklich weh, manchmal spüre ich doch etwas Unangenehmes in der rechten Brust mit der Durchblutungsstörung. Die Haut von den Brüsten pellt ab, aber weit nicht so schlimm, wie nach der ersten Op, obwohl ich es damals erst 5 Wochen post Op notiert habe. Es kann also sein, dass es jetzt erst der Anfang ist.

Ich schlafe weiterhin auf dem Rücken, bzw. auch mal halb seitlich, aber noch nicht auf der Seite. Nach der ersten Op habe ich 25 Tage später schon normal auf den Seiten schlafen können.

Ab sofort dusche ich normal jeden Tag, ich lasse aber so wenig Wasser auf die Narben, wie möglich. Ich habe ein eigenes Handtuch für die Brüste, für unten und für die Haare, ich wechsele sie jede Woche.

Fotos habe ich natürlich auch:

7-14-21 Tage post Op von vorne. Die Narben sehen immer schöner aus, finde ich 🙂

14-21 Tage post Op Seiten. Ich glaube, die Schwellung um meine Körpermitte, um den Brustkorb herum geht langsam ab. Der Abdruck des KompressionsBHs ist viel schwächer jetzt.

15-21 Tage post Op Brustwarze mit Durchblutungsstörung. ACHTUNG! Offene Wunde zu sehen! Heilte schön in 6 Tagen, wie ich finde.

Pflaster gewechselt, Contractubex Gel aufgetragen

15 Tage nach der zweiten Brustverkleinerung

Heute habe ich ein Video gemacht und zeige wie die Brustwarze nach der Durchblutungsstörung unter dem Pflaster aussieht. Überall habe ich auch die Narben mit Contractubex Gel eingeschmiert.

ACHTUNG!

Das Video zeigt frische Operationsnarben und offene Wunden!

Nur angucken, wenn du sowas erträgst!

Hier geht es zum Video

 

 

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