Posts tagged ‘Narbenentwicklung’

9 Monate nach der zweiten Brustverkleinerung

Die Zeit vergeht wie im Flug, ich bin heute 9 Monate nach der zweiten Brustverkleinerung (4.11.2013). Zum Glück war die Op früh genug und so kann ich gleich den ersten Sommer schon ohne Kompression-BH genießen. Die Narben dürfen zwar noch nicht in die Sonne, aber man kann schon etwas anderes auch anziehen, als die Badeanzüge mit breiten Trägern. Ich habe im Frühling doch noch nach Badeanzügen gesucht, die ich dann im Sommer anziehen kann – es hat in meinem Kopf noch nicht Klick gemacht, dass es gar nicht mehr nötig ist nach dem selben Stil zu suchen, als früher. Das erste Mal in meinem Leben kann ich diesen Sommer Bandeau-Tankini und Bikini anziehen! Das Bikini muss an den Seiten zwar immer noch hoch genug sein, aber ich habe solche gefunden. Komischerweise hatte ich mich da drin so gefühlt, als hätte ich gar nichts an und musste öfters überprüfen, ob alles noch sitzt. Trotzdem liebe ich diese Freiheit, dass ich nicht in einen fast geschlossenen Badeanzug eingeengt bin! Genauso habe ich auch mehrere Bandeau-Kleider mit Spaghettiträger gekauft. Der Stoff knittert nicht, es sind meine Lieblingsteile (Bonprix, alle schon ausverkauft):

 

Sommerkleider

 

 

Mit meiner Größe (85B) bin ich sehr zufrieden, ich habe absolut gar keine Rückenschmerzen mehr, ich kann mich optimal bewegen, Sport machen, nichts hüpft und wackelt. Mit meinem Gewicht will es momentan nicht runtergehen, ich dackele immer noch zwischen 88 und 89 kg. In paar Tagen fliege ich für 4 Wochen nach Ungarn und habe wieder Termine mit dem personal Trainer vom letzten Jahr. Mal schauen, ob es dann besser klappt. Wenn ich im September zurückkomme, werde ich meinen Körperfettanteil messen lassen und mit dem Wert Anfang des Sommers vergleichen. Seitdem mache ich 1-2x die Woche Kettlebell-Training, gehe 2x Laufen und spiele Tischtennis. In Ungarn ist jetzt geplant, dass ich 2x die Woche mit dem Trainer Tennis spiele, einmal machen wir Krafttraining. An 2 Tagen werde ich laufen gehen und abends spiele ich mit meinem Vater Tischtennis in der Garage.

Und was machen meine Narben? Zuletzt habe ich 6 Monate Fotos gepostet, jetzt habe ich 6 und 9 Monate untereinander verglichen. Hier sind die Brüste von vorne und die zwei seitlichen Narben zu sehen. Ehrlich gesagt, sehe ich nicht sehr viel Unterschied. In dieser Zeit habe ich nicht mehr eingecremt und keinen Kompression-BH mehr getragen, ganz normal gelebt.

6+9-mo-post-bv2-sum

 

An der rechten Brustwarze hatte ich nach der Op eine Durchblutungsstörung, die Haut wurde dunkel und ist auch abgegangen, neue Haut wurde gebildet. Etwa 7.5 Monate nach der Op kam noch ein Faden raus und hat ein kleines Loch geschlagen, an der Stelle ist der rote Punkt zu sehen. So sieht also die Entwicklung der Narben bis heute aus, ganz unten die Fotos von heute. An der linken Seite gab es auch ein kleines Loch unter der BW, man sieht dort heute noch die weiße Narbe. Ob sich da noch was tun wird, werden wir sehen.

1-9-bw

 

 

Und damit verabschiede ich mich erstmal in den Urlaub und melde mich wieder im September.

Für alle, die mich lesen, wünsche ich ebenfalls schöne sonnige Tage und Wochen, wo immer ihr euch gerade aufhält und ausruht! 🙂

 

6 Monate nach der zweiten Brustverkleinerung

2wo-6mo-post-op2

2 Wochen bis 6 Monate nach der zweiten Brustverkleinerung

Zwischen dem 5. und 6. Monat post Op ging es ein bisschen durcheinander mit der Narbenpflege. Meine Mutter war zwei Wochen lang bei uns zu Besuch und ich konnte in dieser Zeit keine Silikonpflaster benutzen (die Reinigung und das Trocknen war problematisch, da wir nicht in unserem Zimmer geschlafen haben). Dafür habe ich alle Narben mit der Fixierfolie dauerhaft beklebt. In der restlichen Zeit des Monats habe ich keine Folie oder Silikonpflaster benutzt, sondern zweimal am Tag mit Dermatix Silikongel die Narben einmassiert. In der Nacht schlafe ich weiterhin in dem Anita Kompressions-BH, tagsüber trage ich weiterhin Sport-BHs. 2-3 Mal kam es vor, dass ich für paar Stunden keinen BH anhatte.

Meine Narben sind wieder etwas heller geworden. An den Seiten (vor allem rechts) sieht es nicht sehr schön aus, doch breit geworden und wieder ist diese Narbe nach dem dritten Monat auseinander gegangen. Zwar nicht so sehr, wie nach der ersten Op, aber doch hätte ich mir dünnere Narben gewünscht. Das passierte trotz dass ich die Narben mit Fixierfolie abgeklebt habe, damit keine Zugkräfte entstehen. Es hat vielleicht etwas geholfen, aber die Genetik hat sich doch durchgesetzt. Alles klar, ich habe also getan, was in meiner Macht stand – für soviel hat es gereicht. Zufrieden bin ich damit trotzdem und die Narben behindern mich in keiner Weise in irgendetwas.

Dadurch, dass ich jetzt seit zwei Wochen strickt auf meine Ernährung achte, alles in der Kalorienzähler App eintrage (im Durchschnitt esse ich 1700 Kcal am Tag) und 3-4x die Woche Tischtennis spiele, nehme ich endlich ab und nicht zu! 😀 Bis jetzt sind 2,5 kg runter, bis zu meinem Vor-OP2-Gewicht habe ich noch 5 kg vor mir. Reinzukommen ist bekanntlich sehr schwer, wenn man schon drin ist (und nicht hungert), läuft es fast von alleine. Ich bin dadurch motiviert und habe das Ziel vor Augen, in der ersten Etappe mein Vor-OP2-Gewicht zu erreichen.

 

Vor-OP2-Gewicht: 84 kg (1 kg Brustgewebe wurde danach entfernt, also eigentlich 83 kg)

Höchstgewicht nach OP2: 90,7 kg (unglaublich, Ende Sommer kämpfte ich noch gerade mit der 80 kg-Marke)

6 Monate post-OP2-Gewicht: 88,3 kg

Erste Etappe: unter 83 kg

Zweite Etappe: unter 78 kg (mein Tiefstgewicht nach OP1)

Endziel: 19 kg Fett loszuwerden, was ich durch Körperfettmessung überprüfen werde und nicht durch ein bestimmtes Körpergewicht definiere. Mein Zielgewicht hängt davon ab, ob ich in der Zeit Muskelmasse auf- oder abbaue, bzw. halte.

Es wird empfohlen, vor einer Brustverkleinerung das Zielgewicht zu erreichen und mit den neuen Brüsten nicht mehr viel zuzunehmen oder abzunehmen. Die Rede ist von maximal 5 kg in beide Richtungen, sonst leidet das Gewebe darunter und die Brüste hängen schneller. Ich habe es vor der ersten und zweiten Op nicht geschafft, auf mein Wunschgewicht zu kommen und seit der zweiten OP ging mein Gewicht auch schon 7,7 kg höher. Wer mag, kann auf die Auswirkungen auf der Vergleichsfotoreihe achten. Ich hoffe, dass ich dieses Jahr die restlichen 15-20 kg noch abnehmen kann (es wären 3 kg/Monat) und durch dieses Selbstexperiment die Frage beantworten werde: Wie verändern sich meine neuen Brüste, wenn ich nach der Brust-OP viel abnehme?

Vorweg gesagt, für mich ist es nicht wichtig, wie sie sich verändern werden. Sie werden auf keinen Fall so hängen, wie die Originalbrüste vor OP1. Niemand sieht sie (außer natürlich die, die hier lesen und die Fotos angucken werden) oder interessiert sich dafür, wie sie sind und für mich sind sie einfach nur praktisch klein und haben eigentlich keine Bedeutung (wieviel Frau ich durch die Brüste bin, was für Kleider ich anziehen kann). Was für mich wichtig ist, dass ich fit werde, noch lange aktiv und gesund bleibe, konkret: wie lange ich zB. noch Tischtennis spielen und dabei besser werden kann. Und dazu muss ich abnehmen.

Wenn sich die Brüste also durch minus 20 kg verändern, dann bitte schön.

 

 

3 Monate nach der zweiten Brustverkleinerung

Ich habe mich lange nicht mehr mit einem Beitrag gemeldet. Ich habe vor 2 Wochen angefangen, wieder zum Tischtennis Training zu gehen, hatte 3 Spiele in der Zeit und war ziemlich kaputt und müde. Da ich sonst kaum was gemacht habe, gab es auch nichts, worüber ich hätte berichten können.

Ich habe die Narben in den letzten 4 Wochen fleißig abgeklebt. An den Seiten mit Fixierfolie, die etwa 5-7 Tage am Stück drauf war. Danach habe ich sie von oben nach unten an der Narbe entlang abgezogen, 24-36 Stunden die Narbe frei gelassen und danach vor dem nächsten Training wieder abgeklebt. Für die Nacht habe ich im letzten Monat konsequent mit dem Silikonpflaster abgeklebt (nur dort, wo keine Folie drauf war) und seit zwei Wochen klebe ich die untere lange Narbe ebenfalls mit Silikon ab (nur wo keine Folie ist). Das mache ich aus dem Grund, weil ich wegen der Folie zwei Stückchen Silikonpflaster nicht benutzt habe und ich wollte diese nicht im Schrank verstauben lassen. Wenn kein Silikon auf der Narbe ist, creme ich die Narben (wo keine Folie ist) mit Dermatix Gel einmal am Tag ein, massiere die Narben damit solange, bis alles trocken ist und der Silikon-Film entsteht. Es ist allerdings kein trockenes Gefühl, dieser Film rutscht irgendwie ein wenig. Die Narben unter der Folie massiere ich ebenfalls jeden Morgen (durch die Folie).

Ich benutze jetzt das ScarFx Silikonpflaster seit etwa 2 Monaten für 12 Stunden pro Tag. Sie sind jetzt nicht mehr so klebrig, wie am Anfang, aber sie halten noch, bis ich den BH anziehe. Ich merke aber, dass sie am oberen Ende unter der Achselhöhle immer runterklappen, sie werden aber vom BH dann noch gehalten. Ich denke mal, ich kann sie nochmal 4 Wochen verwenden, danach muss ich die neue Packungen aufmachen. Mit den Pflastern um die Brustwarzen herum und von dort nach unten habe ich keine Probleme, die sind auch nicht so lang und liegen in einem Bereich, wo die Armbewegungen sie nicht ablösen. Sie werden sicherlich länger halten. Mit den seitlichen Pflastern habe ich auch nur Probleme, wenn ich gerade keine Fixierfolie auf den Narben habe (wie heute wegen den Fotos), und ich die Pflaster anstatt der Folie aufklebe. Es kommt also nicht oft vor, aber es ist mir in diesem Monat schon aufgefallen.

Die neue Packungen Silikonpflaster hat mir der Chirurg nochmal verschrieben und ich habe sie gleich in der Apotheke geholt. Wenn ich diese auch 3 Monate lang verwenden kann, komme ich bis zum 7. Monat post Op. Ich habe geplant, so lange, wie möglich die Pflaster anzuwenden, eventuell bis zu einem Jahr (nur nachts). Ich werde also das dritte Set selber kaufen.

Für die Nacht ziehe ich immer den Anita KompressionsBh an. Tagsüber trug ich in diesem Monat Sport-BHs, Tank-Tops, die meine lange Narbe bedecken.

Ich habe diese Woche mit Hanteltraining angefangen. Kein vorgegebenes Video, sondern nur so einige Übungen, nicht zu viel nach oben strecken. Und ich habe es vor, ab sofort aufs Laufband zu gehen. Regelmäßig (3x pro Woche) in einem lockeren Tempo halbe Stunde durchlaufen. Ich berichte am 4. März, wie es sich für die Brüste angefühlt hat. Bei einem TT-Training haben wir Seilspringen gemacht – dies habe ich nach etwa 500 Sprüngen schon deutlich in einer Brust gespürt und habe aufgehört.

Eigentlich tun die Brüste nicht mehr weh. Ab und zu gibt es hier und da einen Druck oder die Narben ziehen und jucken. Die Nähte haben sich jetzt nicht mehr gemeldet, keine weiteren Löcher sind entstanden. Die Krusten sind alle ab.

Jetzt ändert sich nicht mehr so schnell etwas an den Brüsten, wie am Anfang, deswegen mache ich Fotos immer nur am vierten Tag des Monats, wie auch heute. Jetzt habe ich die zweite Op seit 3 Monaten hinter mir. Nach der ersten Op fingen die seitlichen Narben um diese Zeit an, breiter zu werden. Damals habe ich nichts dagegen unternommen, keine Silikonpflaster, kein Dermatix, keine Fixierfolie, keine Massage. Diesmal probiere ich diese erwähnten Techniken der Narbenpflege. Trotzdem sehe ich einige Veränderungen an meinen Narben. Ich hatte diesmal viele Probleme mit herausstechenden Fäden, Löchern, Durchblutungsstörungen. So sehen die Narben allgemein schlechter aus, als nach der ersten Op. Unten und an den Seiten fangen sie jetzt an, herauszustehen. Sowas habe ich zuletzt erst später beobachtet. Dafür finde ich, dass die Narben jetzt unten dünner sind und nicht so auseinander sind, wie 3 Monate nach der ersten Op. Soweit ich weiß, diese Erhebung der Narbe kann man mit der langfristigen Anwendung des Silikonpflasters wieder verbessern. An der Breite könnte man nichts mehr ändern.

Die Narben sind jetzt noch ziemlich rot, wenn man sie mit Blitz fotografiert. Es ist nicht so dramatisch ohne Blitz. Die seitlichen hypertrophen vom letzten Mal, die mich am meisten interessieren, waren 5 Monate nach der ersten Op immer noch lila. Von der Breite her verschlechterten sie sich zwischen dem 3. und 5. Monat deutlich und hauptsächlich nur in dieser Zeitspanne. Ich habe für die Nacht keinen BH mehr angezogen und tagsüber kam es auch öfters vor, dass ich keinen anhatte. Zwischen dem 5. und 10. Monat habe ich damals keine Fotos von den einzelnen Narben in Detail gemacht. Bis zum 10. Monat sind die seitlichen Narben unwesentlich breiter geworden, ihre Farbe ist heller geworden aber sie standen noch heraus. Mal schauen, wie sie sich jetzt weiterentwickeln. Monat 3 ist der Anfang, von jetzt an wird es interessant sein, ob die Silikonpflaster und die Fixierfolien etwas helfen werden.

 

Und jetzt folgen die Fotos 

1-2-3 Monate nach der zweiten Op: frontales Gesamtbild, seitliche Narben, untere Narben

Vergleichsbilder der 1. und 2. OP nach 3 Monaten: frontales Gesamtbild, seitliche Narbe rechts, links; untere Narbe rechts, links; Brustwarzen

 

 

2 Monate nach der zweiten Brustverkleinerung

8 Wochen und 5 Tage post Op

Heute genau vor 2 Monaten hatte ich die zweite Brustverkleinerung, bei der insgesamt 1 kg Brustgewebe entnommen wurden. Ich ging damit von 85 E auf 85 B. Ich hatte in der rechten Brustwarze eine Durchblutungsstörung, die 5 Wochen gebraucht hat, zu heilen. Heute sind die Narben überall zu, wie ich es auf den Fotos aber sehe, ich habe noch 1-2 kritische Stellen, wo noch eine kleine Kruste drauf ist und die Umgebung gerötet ist. Mal schauen, ob da ein Faden rauskommt oder was passiert. Nächste Woche habe ich die erste Nachkontrolle bei meinem Chirurgen. Ich bin gespannt, was er sagt. Ich finde, dass die Narben ganz gut aussehen. An den Seiten sind sie auch nicht mehr breiter geworden, wie vor einem Monat, als sie anfingen, auseinander zu gehen.

Momentan verwende ich für die Nacht immer die ScarFx Silikonpflaster und tagsüber creme und massiere ich die Narben mit Dermatix Silikongel ein. Ich werde aber bald anfangen Tischtennis zu spielen und dann werde ich die seitlichen Narben wieder mit Fixierfolie abkleben, damit die Narben wegen den Scherkräften nicht auseinander gezogen werden. Die Narben werde ich durch die Folie weiterhin massieren können. Ich habe jetzt von Opsite eine sterile Fixierfolie gekauft, die laut Packungsbeilage bis zu 14 Tagen auf der Narbe bleiben darf und soll, man kann sie auch auf offene Stellen kleben, dabei muss man aber die Wunde täglich beobachten. Das ist für mich ideal. 10 große 15 x 20 cm Stücke haben knapp 50 Euro gekostet und da ich sie schneide, werden sie mir mehrere Monate lang reichen. Opsite Flexigrid – ich klebe sie nur auf die langen Narben seitlich, wo sie nach der ersten Op breit geworden sind. Auf den anderen Narben benutze ich weiterhin in der Nacht Silikonfolie und tagsüber Silikongel.

Ich habe mit dem Training für den Unterkörper angefangen und ich walke auch regelmäßig. Übungen für den Oberkörper sollte man erst nach 3 Monaten machen.

Und jetzt einige Fotos über die Narbenentwicklung:

1 - 2 Monate post Op2

1 – 2 Monate post Op2

1 - 2 Monate post Op2

1 – 2 Monate post Op2

1 - 2 Monate post Op2 rechts

1 – 2 Monate post Op2
rechts

1 - 2 Monate post Op2 links

1 – 2 Monate post Op2
links

1 - 2 Monate post Op2 rechts

1 – 2 Monate post Op2
rechts

1 - 2 Monate post Op2 links

1 – 2 Monate post Op2
links

1 - 2 Monate post Op2 rechts

1 – 2 Monate post Op2
rechts

1 - 2 Monate post Op2 links

1 – 2 Monate post Op2
links

Nach der ersten Op habe ich keine 2-Monatsfotos gemacht, weil ich gerade in Ungarn war. 3 und 5 Monate post Op habe ich wieder richtige Narbenfotos, wo man sieht, dass sich die seitlichen Narben auseinander gezogen sind. Damals habe ich 7 Wochen post Op angefangen, Sport zu treiben (auch Tischtennis). Jetzt versuche ich also was gegen die Zugkräfte zu tun und in 1 und 3 Monaten gucke ich, was es gebracht hat. Dann habe ich erst einen Vergleich. Bis jetzt bin ich zufrieden mit den Narben, ich habe allerdings noch nichts gemacht, was sie breit gemacht hätte. Sport und Tischtennis kommt ja erst, es wird also wirklich erst in 3 Monaten interessant sein, ob die Fixierfolie was geholfen hat.

7 Wochen nach der zweiten Brustverkleinerung

7 Wochen nach der zweiten Brustverkleinerung

Bis jetzt ist es mit der Narbenheilung anders gekommen, wie ich es mir so vorgestellt habe. Wenn eine Baustelle vorbei ist, kommt die nächste. Ich habe momentan 3 nässende Stellen, zwei davon abgeklebt, auf die dritte habe ich jetzt sterile Kompresse draufgetan. Vor 2 Tagen war auf der letzteren Stelle noch eine kleine Kruste. Wie und wann sie abgesprungen ist, habe ich nicht bemerkt. Ich dachte vielleicht wurde sie vom Silikonpflaster runtergerissen, auf dem Pflaster klebte heute früh aber nichts.

Baustellen an der rechten Brust nach 7 Wochen – hier hatte ich die Durchblutungsstörung, die nach 4 Wochen verheilt war. 2 Wochen später entstand hier doch wieder eine offene Stelle, die ich mit Comfeel abgeklebt habe. Nach 7 Wochen fiel eine kleine Kruste ab – neue nässende Stelle.

An der linken Brust hatte ich letzte Woche auch Probleme, eine runde offene Stelle an einer Narbe ist entstanden, wahrscheinlich durch einen Faden, der den Weg nach draußen gesucht hatte. Hier habe ich darüber mehr geschrieben.

Nach der ersten Brustverkleinerung sahen meine Narben schöner aus, es gab keine offene Stellen, keine Krusten. Alles war verheilt und ich habe schon Tischtennis gespielt. Und jetzt habe ich wieder mit dem „Sport“ aufgehört (einmal Bauch, einmal Beine, Walking).

Frontalansicht Vergleich – 7 Wochen nach der ersten und nach der zweiten Brustverkleinerung. Zuletzt sah alles super aus, jetzt bin ich überall beklebt, habe Krusten und rote Stellen.

Ich kann wieder auf der Seite schlafen, das habe ich aber dann wieder gelassen, weil mir im Dekoltee die Narbenenden 3 Tage lang ziemlich weh getan haben. Ich habe dort nichts extra getan, es war dann irgendwann wieder weg. Ich weiss aber nicht wovon, vielleicht wurden die Narben von der Schwerkraft zu sehr gezogen, oder wieder die Fäden. Ah, ich weiss nicht. Auf jeden Fall gefällt mir das alles nicht. Abwarten und schonen – was anderes kann ich nicht machen.

Etwas später am Tag habe ich mal meine Narben am Dekoletee näher angeguckt – da stehen jetzt zwei Fadenenden heraus! Sie haben sich den Weg freigebohrt! 

In diesem Sinne ist morgen Heiligabend, ich nehme mir nichts großes vor, Garnelenspieße in Bacon auf Tomaten, gefüllte Paprika und eine vanillige Sahnetorte mit roter Grütze – das wird es bei uns zum Essen geben. Am ersten Feiertag essen wir bei meiner Schwiegermutter und am zweiten Tag mache ich im Backofen Rosmarinkartoffeln, dazu Fleisch-Gemüse-Spieße und Fisch.

 

 

Loch in der Brust

6 Wochen und 3 Tage nach der zweiten Brustverkleinerung

Na gut, so dramatisch ist es jetzt nicht, ich wollte es aber hier zeigen, und meine Vermutungen äußern, wie es passieren konnte, dass in einer Narbe innerhalb von paar Tagen ein etwas größeres Loch entwickeln konnte.

Ich kann nur empfehlen, auch wenn man die Narbe mit einer Fixierfolie abklebt, sie morgens und abends auf Veränderungen abzuchecken!

Es geht hier darum:

loch

 

 

Mit dem Pfeil habe ich die Stelle markiert, wo sich das Loch entwickelt hat. Die Nummern zeigen, wieviele Wochen und Tage seit der Op vergangen sind, also 1+3 bedeutet Tag 10 post Op, also eine Woche war schon vorbei und das Foto wurde 3 Tage später gemacht. 5+0 heisst 5 Wochen post Op (genau so, wie man bei Schwangeren rechnet).

Da war schon immer eine kleine rote Stelle, wahrscheinlich wegen einem Faden, der sich doch nicht auflösen wollte und vielleicht den Weg nach draussen offen gehalten hat. Als ich dann die Brustwarze zwischen 5+0 – 5+5 mit der unsterilen Opsite Fixierfolie abgeklebt habe, hat sich die Stelle entzündet, der Punkt auf dem Foto 5+6 ist schon größer und rot. Ich habe es nicht bemerkt. Ich habe die Bw 6+0 wieder abgeklebt. Am abend 6+1 habe ich schon gesehen, dass ich an der Stelle unter der Folie einen kleinen hellen Dreieck habe. Ich hatte sowas an anderer Stelle im T-Kreuz schon mal unter dem Silikonpflaster, das aber von alleine wegging. Deswegen unternahm ich nichts. Ich habe aber nicht daran gedacht, dass das Silikonpflaster nur einen halben Tag drauf war, ich konnte die Stelle säubern und legte danach nichts drauf, bis alles vorbei war. Diese Opsite Folie war aber schon seit einem Tag auf der Narbe.

Am nächsten Abend (6+2, also nach 48 Stunden) war die helle Stelle schon deutlich größer und ich entschied mich dazu, die Fixierfolie abzumachen und nachzugucken, was los ist. Ursprünglich wollte ich sie wieder 5 Tage lang auf der Narbe lassen. Als ich die Folie abgezogen habe, hat diese Eiter mit aus dem Loch gezogen. Ich vermute mal, dass es Eiter war, es war hellgelb mit etwas Blut und eher dickflüßig, es war keine Wundflüßigkeit. Ich habe das Loch mit Wasser und einer sterilen Kompresse gereinigt, es hat auch bisschen geblutet, Eiter kam aber nicht nach. Für die Nacht habe ich eine neue sterile Kompresse draufgelegt und heute früh (6+3) habe ich das Loch fotografiert. Ich finde, es sieht einigermaßen gut aus, es eitert nicht, blutet ein ganz wenig. Die sterile Kompresse wechsele ich mehrmals am Tag. Ich beobachte mal, wie es sich verändert und wenn es heute Abend schlimmer aussieht, kontaktiere ich meinen Chirurgen. Erstmal lege ich keine Folie für längere Zeit auf, auch nicht woanders, sondern bleibe beim Silikonpflaster für 12 Stunden (nicht aber auf das Loch) und beim Dermatix Gel. Mal schauen, wie es weitergeht. Die Fixierfolie kommt dann erst wieder drauf, wenn sich alles beruhigt hat.

Ich vermute mal, dass die unsterile Fixierfolie die Flüssigkeit nicht abfliessen liess, die Bakterien konnten sich dort vermehren und so kam es zum Eitern. Die weiße Flüssigkeitsansammlung habe ich nicht fotografiert, es sah aber so aus, wie die „Soße“, die aus einem ausgedrückten Mitesser/Pickel rauskommt.

 

 

Aufklärungsbogen zur Brustverkleinerung, Pigmentverlust

Diesen Aufklärungsbogen habe ich 2 Wochen vor der Brustverkleinerung beim Vorgespräch bekommen. Dazu gehörte noch ein Fragebogen, das ich über bekannte Krankheiten, Vorgeschichte ausfüllen und abgeben musste.

Aufklaerungsbogen1 Aufklaerungsbogen2Aufklaerungsbogen3Aufklaerungsbogen4

Zusätzlich zu diesem Bogen hat mir der Chirurg auch die möglichen häufigsten Komplikationen erklärt. Bei einem zweiten Eingriff auf der Brust steigt das Risiko auf Blutversorgungsprobleme der Brustwarzen, die Pigmentierung kann daran leiden (Pigmentverlust) und die Empfindlichkeit kann auch beeinträchtigt sein. Als er mir die Pigmentierung erwähnt hat, ist mir eingefallen, dass ich nach der ersten BV damit schon Probleme hatte. Ich habe an der rechten Brustwarze beobachtet, dass sie an einem Morgen viel Farbe verloren hatte. In der Zeit habe ich probiert, ohne Kompressions-BH zu schlafen und ich dachte mir schon, dass vielleicht die Blutversorgung nicht optimal sein konnte, ich habe vielleicht beim Schlafen auf der Seite irgendwelche Blutgefässe abgedrückt. Ich habe die BW auch fotografiert und wollte das Foto dem Chirurgen per Email schicken, die Farbveränderung hat sich aber nach 1-2 Tagen gelegt und alles wurde wieder normal. So habe ich es gelassen. Aber nach diesem Tag habe ich den Kompression-BH für die Nacht wieder angezogen!

Ich habe jetzt mal das Foto wieder ausgekrammt, so sah es aus: Links die rechte BW beim Pigmentverlust, 3 Monate post Op, rechts die selbe BW 11 Monate post Op. Wie ich sehe, hat sich die Form in der Zeit auch etwas verändert und man sieht, wie sich die Narben verblasst haben. (Also nicht ungeduldig werden, nach 3 Monaten ist die endgültige Form noch lange nicht erreicht!)

Pigmentverlust 3 Monate post Op ging nach einigen Tagen wieder weg.

Pigmentverlust 3 Monate post Op ging nach einigen Tagen wieder weg.

Seit diesem Tag habe ich diesen Pigmentverlust nicht wieder beobachten können und andere Veränderungen habe ich auch nicht erlebt. Innerlich in der Brust hat sich auch einiges verändert, die Brüste haben keine harten Stellen mehr. Liege ich allerdings auf dem Rücken, kann ich die Narben an den Innenseiten austasten, dort sind die Brüste doch härter. Nach dem Eisprung habe ich auch noch genauso Brustspannen und Brustschmerzen, wie vorher. Ich habe ja noch genug Material drin, viel Drüsengewebe, das sich unter dem hormonellen Einfluss anschwillt. Ich bin gespannt, wie es sich nach der zweiten Verkleinerung verändert. Die Schmerzen sind jetzt schon deutlich weniger, als sie vor der ersten Op waren – ich bin optimistisch!

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