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Fisch – Salat – Wasser und Sport

In den letzten 7 Wochen hatte ich einfach keine Lust, mich im Keller zum Laptop zu setzen und Beiträge zu verfassen. Die Diät halten wir weiterhin mit meinem Mann. Bei ihm läuft es hervorragend, ich sündige ab und zu, mein Gewicht ist momentan stabil zwischen 84 und 85 kg, heute 84,9 kg. In den 7 Wochen hat sich bei mir also nichts verändert. Ich müsste mir verkneifen, dass ich zwischendurch dies und das noch außer Salat und Fisch esse. An manchen Tagen läuft es sehr leicht, an anderen kann ich nicht widerstehen. Vor allem, wenn ich Stress mit den Kindern habe, merke ich, dass ich gleich in die Küche gehe, um etwas zu essen. Das wiederum stresst mich zusätzlich, so habe ich in letzter Zeit keine so gute Laune.

Impressionen aus der Küche

fisch-salat

 

Kettlebell habe ich in den 7 Wochen auch nur dreimal gemacht und einmal war ich 5 km laufen. Ich habe bei den Workouts den 10 kg Kugel genommen und wo ich es zu schwer empfunden habe, habe ich zum 6 kg gewechselt. Ich war zweimal für eine Woche erkältet und hatte, wie immer, viel Tischtennis. Ich musste bei unseren ersten Damenmannschaft dreimal und bei der fünften Herrenmannschaft einmal aushelfen, zusätzlich zu unseren eigenen Spielen. Darüber hinaus gab es noch die Kreiseinzelmeisterschaften (KEM) und die Bezirkseinzelmeisterschaften (BEM). Bei den KEM startete ich in 3 Konkurrenzen an 3 Tagen (Ü40 – in Einzel; bis 1250 Punkten – in Einzel und Doppel und bis 1400 Punkten – in Einzel und Doppel) und holte im Einzel zweimal Bronze und in Doppel einmal Gold und einmal Silber. Nur wer an BEM (egal mit welchem Ergebnis) teilnahm, durfte paar Wochen später bei den KEM starten. Hier nahm ich in zwei Konkurrenzen teil: in meiner eigenen Kategorie bis TTR 1250 und in der nächststärkeren Klasse bis 1400 Punkten. Ich hatte selber 1081 Punkte. Bei den KEM wurde ich in meiner eigenen Klasse dritte von 12 Teilnehmerinnen und kam damit weiter zum weiterführenden Turnier, wo sich im Mai die ersten 32 besten Spielerinnen in jeder Konkurrenz unseres Bundeslandes treffen und messen werden. In der höheren Konkurrenz habe ich alle Spiele verloren, womit ich aber gerechnet habe. Ich finde es überhaupt nicht schlimm, Spiele zu verlieren. Ich kämpfe, wie ich kann, es macht Spaß und ich liebe die Atmosphäre der Turniere, in der Halle zu sein, unter dieser Spannung zu stehen und die selbe Spannung bei anderen zu beobachten. Auch wenn ich verliere, lerne ich eine Menge daraus, wo ich mich noch entwickeln kann und vor allem habe ich die Chance gegen unbekannte Spielweisen zu agieren.

Ich hatte also in den letzten 8 Wochen schon 37 Einzel und 12 Doppelspiele, was im Durchschnitt mehr als 6 Spiele pro Woche bedeutet (zusätzlich zu meinen drei Trainingseinheiten). Jetzt wo ich diese Zahlen vor mir sehe, kein Wunder, dass ich schon ziemlich müde bin und keine Lust auf zusätzliche Sporteinheiten habe. Ich bin aber Woche für Woche besser, ich habe sehr schön Punkte gesammelt. Aus 1081 wurden 1171 und momentan stehe ich bei 1163. Die zwei OPs hatte ich immer am Ende der Vorrunde und war bis zur Rückrunde wieder fit. In der aktuellen Vorrunde werden wir noch 4 Spiele haben und zweimal muss ich noch bei den Herren aushelfen. Das bedeutet noch etwa weitere 18 Spiele bis Weihnachten.

TT

 

Ich habe weiterhin Podcasts gehört, während ich Haus- und Gartenarbeit gemacht habe, vor allem die Half Size Me Show, die ich im letzten Beitrag schon empfohlen habe. In einer Episode wurde ein Interview mit Marianne geführt, die unter Arthritis leidet und abgenommen hat. Sie wurde Fitness Trainerin und stellt auf ihrer Seite (myomy.tv) Kettlebell Workouts zur Verfügung. Ich werde diese Workouts demnächst probieren und über sie berichten. Ich bin schon sehr gespannt! Ich finde zwar die Kettlebell Workouts von Jillian Michaels und Bob Harper auch gut, aber ich brauche Abwechselung. Es ist so schwer, gute Workouts zu finden und ich denke, jemand, die den selben Weg mit Abnehmen und fitter werden schon bestritten hat, könnte für mich interessante und motivierende Workouts zeigen.

Vor paar Wochen haben wir ein Samsung Gear 2 Uhr gekauft. Mein Mann wird demnächst Bereitschaftsdienst machen. In diesen Wochen muss er eventuell auch spät am Abend oder in der Nacht in die Firma fahren und wenn ich beim TT-Training bin, muss er mich irgendwie erreichen können, damit ich früher nach Hause komme. Die Uhr kann man über Bluetooth mit dem Handy verbinden und damit kann ich auch Anrufe (und Benachrichtigungen) entgegennehmen. Wir haben es bei einem Training auch schon probiert und es funktioniert super. Es ist auch eine Sportuhr, kann darauf zB. Runtastic oder Endomondo laufen, es gibt aber auch ein standard Trainingsapp, die ebenfalls sehr gut zu sein scheint. Ich war mit der Uhr einmal 5 km laufen und habe die normale Trainingsapp benutzt. Diese ist eigenständig, das Handy muss nicht verbunden sein, aber nicht besonders genau, was die Entfernung angeht (kein GPS, die Entfernung wird über die Schrittlänge errechnet). Parallel habe ich Runtastic laufen lassen, die mit GPS 4,66 km angezeigt hat, als die Trainingsapp schon bei 5 km war. Was ich aber trotzdem toll fand, dass ich das Handy aus der Tasche nicht ständig herausnehmen musste, wenn ich die Daten abchecken wollte, sondern nur die Uhr angucken musste. Zusätzlich kam eine Benachrichtigung von der App, wenn ich 50, 90 und 100% des ausgewählten Zieles (5 km) erreicht habe. Als Ziel kann man auch eine bestimmte Zeit oder Kalorienzahl angeben, wie lange man laufen oder wieviel Kalorien man verbrennen möchte. Wie genau die Kalorienangabe ist, kann man sich vorstellen – obwohl man im Profil einstellen muss, wie groß und schwer man ist, oder welches Geschlecht man hat. Ausserdem misst die Uhr über dem Handgelenk auch den Puls und zeigt den Durchschnitt und den Maximalpuls an. Dies ist jedoch auch nicht so genau meiner Meinung nach, wie eine Brustgurt, weil sie mir als Max 180 angezeigt hat (ohne dass ich mich ausgepowert hätte) und mit der Brustgurt kam ich bis jetzt bei voller Belastung nur bis 174 bpm. Trotzdem, wenn man die Daten der Uhr nur untereinander vergleicht, nicht aber mit denen des Handys, dann bekommt man schon ein zuverlässiges Bild über eventuelle Veränderungen im Fitnesslevel. Leider habe ich immer wieder Probleme mit der Verbindung zwischen Handy (Runtastic) und der Brustgurt, meine Pulsdaten sind nicht mehr auszuwerten. Deswegen habe ich mich gefreut, dass diese Gear 2 Trainingsapp und auch die Gear 2 Endomondo App den Puls über die Uhr aufzeichnet, auch wenn keine detaillierte Statistik erstellt wird, was ich bei der Handy Runtastic App so sehr mag. Schade!

Das selbe Lauf-Workout mit der standard Trainingsapp von Gear 2 und mit der Handy Runtastic App aufgezeichnet (die 1113 Schritte gehören nicht zum Workout, einfach ein Beispiel):

gear2

Schrittzähler und die standard Trainingsapp auf Gear 2

runtastic

Handy Runtastic App

 

Ich habe die Gear 2 Runtastic App auch kurz getestet. Die Uhr war dabei mit dem Handy verbunden, die Handy Runtastic App musste laufen und die Daten wurden auf die Uhr live übertragen. Das hat schon mal gut funktioniert. Nur die Pulsdaten waren nicht immer aufgezeichnet, da war aber die Brustgurt und die Runtastic App zusammen schuld. Vielleicht ging es auch nicht so toll, weil sowohl die Gurt, als auch die Uhr über BT verbunden war? Keine Ahnung.

Mit der Gear 2 Uhr kann man in der Nacht auch den eigenen Schlaf aufzeichnen. Sie bemerkt, wann man sich bewegt und wenn man die Aufzeichnung am Morgen stoppt, sieht man, wie viel Prozent man unbewegt gelegen hat. Dies soll die Schlafqualität beschreiben. Ich hatte sie zwischen 93 und 98%, meist bewege ich mich pro Nacht 20-30 Minuten insgesamt. Ein nettes Spielzeug, muss man aber nicht unbedingt haben 😉

Was ich noch gerne angucke, ist der Schrittzähler. Eingestellt ist die empfohlene Anzahl an Schritten, 10.000 pro Tag. Dies erreiche ich nur, wenn ich Tischtennis habe. Bei 5.000 und 10.000 kommt eine Benachrichtigung. Das meiste war 13.564, was ich an einem Tag geschafft habe, laut der Uhr knapp 10 km und 600 kcal. Kellnerinnen, Briefträger und Mütter mit kleinen Kindern schaffen laut einem Artikel 12.000-18.000 Schritte am Tag. Was ich am Anfang nicht wusste, dass ich den Schrittzähler abends nicht zurücksetzen muss, weil dann die Daten gelöscht werden. Die Uhr macht es schon alleine um Mitternacht und fängt auch gleich den nächsten Tag an, die Daten bleiben gespeichert.

Soviel zu meinem Alltag, im nächsten Beitrag zeige ich Fotos, wie meine Narben ein Jahr nach der zweiten Brustverkleinerung aussehen und wie es mir mit ihnen geht, welche Auswirkungen meine Zu- und Abnahme (+7 kg und -6 kg seit der zweiten OP) auf die Form der Brüste hatten.

 

Das könnte interessant sein: „Runtastic PRO Laufen & Fitness“

Heute, am 12. Januar 2014 kostet Runtastic Pro im Google Play Store 0,99 Euro, anstatt 4,99 Euro! Wer sich bis jetzt überlegt hat, sollte jetzt zugreifen, es lohnt sich. Ich liebe diese App, weil sie mir die Pulszonen beim Laufen ansagt und die Statistiken auch aussagekräftig sind!

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.runtastic.android.pro2

 

 

Noch 2 Wochen bis zur Brustverkleinerung

Ich kam in die Praxis von meiner Frauenärztin. Noch knapp 3 Wochen bis zur zweiten Brustverkleinerung. Die Arzthelferin fragte mich gleich, ob ich je schon Eiseninfusionen bekommen hätte. Die verneinte ich. Weil sie schon bei jemandem Probleme hatten, also wenn ich Atemnot bekommen würde oder Hustenanfall, Kreislaufprobleme, soll ich mich sofort melden. Danach wurde eine winzige Infusionsflasche mit mir verbunden, mit maximum 50-100 ml brauner Flüßigkeit drin (Ferinject 50 mg). Die arzthelferin meinte, es ist zwar eine kleine Flasche, die Flüssigkeit soll aber sehr langsam tröpfeln, es wird bestimmt 45 Minuten lang dauern – weil wir eben nicht wissen, wie ich darauf reagiere. Sie blieb aber noch bestimmt 10 Minuten lang bei mir, hat die Geschwindigkeit eingestellt und wir haben über meine BV und ihre ähnlichen Wünschen geplaudert. Nach 20 Minuten kam auch eine Praxisärztin (meine hatte Urlaub) und hat nach mir geguckt. Sie meinte, wenn ich allergisch reagiert hätte, dann schon gleich am Anfang, jetzt wird auch nichts mehr passieren. So war es dann auch. Ich habe ein E-book gelesen und 45 Minuten später war auch alles drin. Meine Blase hat rebelliert (wahrscheinlich auch wegen dem Cappuccino und Müsli mit Milch vom Frühstück). Alles war also bestens, nächste Woche bekomme ich die nächste Ladung.

Wie ich es in einem Fachinfo von Ferinject gelesen habe, ist die häufigste Nebenwirkung Kopfschmerzen. Ich habe nichts bemerkt, auch nicht in den nächsten 1-2-3 Tagen. Ich würde eher sagen, ich war nicht so müde, als wäre ich frischer geworden. Das Eisen wird schon nach einem halben Tag aus dem Blut absorbiert und nach 24 Tagen wird 91-99% in Erythrozyten eingebaut. Ich werde also noch nach der Op viel davon profitieren, da ich die letzte Dosis 6 Tage vor der Op bekommen werde.

Das schwere Tischtennis-Spiel habe ich auch hinter mich gebracht und es lief viel besser, als ich es erwartet habe. Gegen die Frau mit dem komischen Anti-Belag habe ich sogar einen Satz gewonnen und in den anderen 3 Sätzen habe ich auch nur knapp verloren. Ich hatte mehr Probleme mit der anderen Gegnerin, die mit normalen Schlägerbelägen gespielt hat. Beim Einspielen habe ich aber schon gemerkt, dass es nicht sehr gut läuft, ich habe viele Fehler gemacht. Die Spiele wurde von einem Bekannten aufgenommen, die Aufnahmen sind aber völlig unbrauchbar, weil er nicht wusste, was auf der Aufnahme drauf sein MUSS (er spielt kein TT). So sah man meinen großen Arsch und meine Hälfte des Tisches, aber nicht die Gegnerin und was sie mit ihrem Schläger so macht. So kann man leider nichts daraus lernen, nur das, dass ich diesen engen Rock solange nicht wieder anziehen darf, bis ich nicht endlich 10 kg abgenommen habe!! Mein Bauch sah riesengroß aus von der Seite, alle Pölster“chen“ haben sich abgezeichnet. Ich habe mich schon gefragt, wie ich wieder von der Nascherei wieder abkommen soll, ich dachte schon, ich muss wieder mit Master Cleanse anfangen. Diese Aufnahmen motivieren mich jetzt seeeeehr, weniger zu essen!

rock-seite

Oder ich mutiere zu einem Fadenwurm und kann soviel essen, wie ich will und nehme trotzdem ab. 😉 Bei denen sind Signalwege über Serotonin und Adrenalin aktiviert, die Enzyme einschalten, die extra Fett abbauen. Bei Menschen gibt es auch solche Signalwege und es gab auch schon Untersuchungen und Experimente für die Aktivierung mittels „fenfluramine-phentermine“. Das Mittel hatte allerdings unschöne Nebenwirkungen und wurde verboten. Irgendwann kommt aber sicherlich die Diätpille die wirklich bei der Abnahme hilft. Dann können wir uns mit jedem Mist vollstopfen, auf der Couch faulenzen und trotzdem schlank aussehen. Schade, dass Sport so Spass macht, sonst müsste ich mit Tischtennis aufhören. 😉

Ich halte mein Gewicht jetzt seit einem Jahr und ein halbes Jahr davon war sportlich sehr aktiv. So aktiv, dass ich es schon übertrieben viel für die Gewichtshaltung empfunden habe. Zum größten Teil habe ich auch meine Ernährung dokumentiert und ich habe nicht mehr gegessen. Ende des Sommers kam dann bei einer Körperfettanalyse raus, dass ich in knapp 3 Monaten doch 2 kg Fett abgebaut, dazu 1,4 kg Muskeln aufgebaut und 1 kg mehr Wasser gelagert habe – indem sich mein Gewicht auf der Waage nicht geändert hatte. Damit kann ich schon zufrieden sein, ich fand trotzdem das Halten des Gewichtes ziemlich schwer. In den letzten 2 Monaten habe ich nicht mehr so sehr auf die Ernährung geachtet und schnell waren 2-3 kg wieder drauf. Das darf nicht mehr werden! Vor kurzem habe ich hier gelesen, dass nur eine Person von sechs konnte ihre mindestens 10% Gewichtsabnahme mindestens ein Jahr lang halten. Die anderen haben wieder zugenommen. So schlecht sieht es also bei mir doch nicht aus, ich halte 23-24% Abnahme seit einem Jahr. In dem Artikel stand auch noch, dass die meisten Personen nach einer fettreduzierten Diät wieder zugenommen haben und die wenigsten nach low-carb.

Ich liebe Apfelgrün! :-)

Ich liebe Apfelgrün! 🙂

Meine Tochter (7) hatte Fieber und hat sich übergeben – ich habe gehofft, dass es nichts virales ist und durch die Familie geht. Aber zum Glück war nach 2 Tagen alles wieder vorbei und alle anderen sind noch gesund.

Ich habe mich zusammengerissen und war wieder draussen laufen – nach 16 Tagen Laufpause. Zuletzt bin ich die 10 km Probelauf gelaufen. Das Wetter war wunderschön, 17 Grad! Unter 10-15 Grad ist es mir zu kalt, ich bin ja noch blutige Anfängerin, aber bei 17 Grad konnte ich nicht nein sagen und musste raus. 7,5 km – etwas langsamer, als vorher, dafür verrutschte ich mit dem Puls nach oben, ich verbrachte mehr Zeit an meiner Schwelle im anaeroben Bereich. Was für mich heisst, dass die Laufpause jetzt schon negativ auf mein Fitness ausgewirkt hat (oder die zusätzlichen Kilos auf den Rippen). 3-4 Mal die Woche Tischtennis zu spielen reicht wohl nicht aus. Wenn ich wieder Sport treiben darf nach der Op, werde ich verschiedene Workouts kombinieren: 2-3-4 Mal die Woche Tischtennis, 1-2 Mal Laufen, 1-2 Mal Krafttraining (Fitness Blender Videos mit HIIT).

16-tage-pause

Nach 16 Tagen Laufpause liegt mein Puls bei einer niedrigeren Geschwindigkeit etwa auf der selben Höhe – Runtastic App

Heute hatte ich auch Vorgespräch, Blutentnahme im Krankenhaus. Ich habe die Kinder bei Omi abgegeben, so konnte ich in Ruhe hinfahren. Vor der letzten BV hatte ich diese Untersuchungen am Tag vor der Op. Ich wurde an einem Donnerstag operiert und musste um 7 Uhr früh zum Anzeichnen erscheinen. Meine Kinder mussten aber erst um 8 Uhr in die Schule und Kindergarten gebracht werden. Mein Mann hätte es zeitlich alleine nicht hingekriegt, deswegen habe ich mich dafür entschieden, schon am Vortag im KH einzuchecken. Um 11 Uhr hat mich mein Mann also hingefahren und als die Kinder nach Hause kamen, war er auch schon zu Hause. Und ich hatte Zeit für die Untersuchungen. Diesmal helfen meine Eltern mit den Kindern, so ist es nicht nötig, dass ich eine Nacht mehr im KH verbringe. Ich werde am Morgen vor der Op erst einchecken und habe dafür die Voruntersuchungen 2 Wochen vor der Op. Über die Vorbesprechung und Untersuchungen schreibe ich einen extra Beitrag, so viel ist passiert in den 2 Stunden.

Ausserdem habe ich meinen letzten Regel vor der Op bekommen. Wie ich es rechne, werde ich meinen Eisprung im Krankenhaus haben und danach habe ich 10-12 Tage Ruhe bis zur nächsten Mens. Zuletzt hatte ich 10 Tage nach der Op meine Tage bekommen und ich hatte keine Probleme damit. Ich wollte sie nur nicht in der Zeit haben, wo ich zum Krankenbett gefesselt bin. Das wäre äußerst unpraktisch und peinlich gewesen.

Schneller werden beim Laufen – Schrittfrequenzmessung (Teil 1)

Wer sich mit der Lauftechnik schon beschäftigt hat, wird die Zusammenhänge zwischen Schrittfrequenz, Laufstil und schneller laufen schon kennen. Ich lese mich gerade in dieses Thema ein und wollte diese Erkenntnisse hier festhalten. Es bleibt aber nicht dabei, weil einige vielleicht Bescheid wissen, aber die Theorie nicht in die Praxis umsetzen können: Wie kann ich effizienter und schneller werden, ohne dass ich in den Lauf mehr Energie investieren muss?

Bevor ich angefangen habe zu laufen, wusste ich nichts darüber, dass die Schrittfrequenz etwas mit der Geschwindigkeit des Laufes zu tun hat. Als ich dann die App Run.GPS probiert habe, fand ich etwas merkwürdiges unter meinen aufgezeichneten Daten: Durchschnittliche Trittfrequenz 146. Nach Googeln fand ich heraus, dass Trittfrequenz beim Laufen eigentlich Schrittfrequenz heißt und wenn man beim Laufen etwa um die 140 Schritte pro Minute macht, dann ist es ok und man sollte sich keine Gedanken darüber machen. Wenn mir jemand sagt, ich soll mir keine Gedanken über etwas verlieren, das spornt mich umso mehr an, mich im Thema zu vertiefen.

Da ich mehrere Apps für meine Laufaufzeichnungen getestet habe, habe ich nachgeguckt, welche von ihnen noch die Schrittfrequenz mit aufzeichnet. Runkeeper und Runtastic zeichnen zumindest in der Android Version nichts auf. Beim Sports Tracker fand ich Step/Step Rate auf der HomePage, bei meinem Lauf stand jedoch 0 da. Wie ich im Internet nachgelesen habe, unterstützt ST weder in der Android Version, noch beim iPhone die Aufzeichnung der Schritte (die Symbian Version schon, also zB. Nokia Handys) und nach aktuellem Info (Mai 2013) sieht es auch nicht so aus, dass es bald oder überhaupt kommen wird. Cardio Trainer zeichnet die Schritte zwar auf, es gibt dazu aber keinerlei Statistik hinterher. Run.GPS zeichnet die Schritte auch auf, wenn man aber die App für etwa 26 euro nicht gekauft hat, kann man mit dem Server die Daten nicht synchronisieren und so die Auswertung angucken. Wie ich früher geschrieben habe, ist die Auswertung bei Run.GPS auch nicht die beste.

Zufällig beim Stöbern unter den Runtastic Apps habe ich die Pedometer App für 99 Cent entdeckt. Natürlich kann man einen einfachen Schrittzähler kaufen, der aber immer noch viel teurer ist, als die App. Und er wird mir auch keine Aswertung über die gesamte Laufstrecke anzeigen, wie die App. An Runtastic Pedometer hat mir genau das gefallen: Sie zeigt mir die Schrittfrequenz Kurve an, genauso wie die Runtastic App die Herzfrequenz oder die Geschwindigkeit.

Was ist vermisse: Die Workouts werden auf den Server geladen, aber getrennt gespeichert. Wenn ich also bei meinem Lauf die Laufapp und die Pedometer App parallel laufen lasse, bekomme ich auf der HomePage zwei getrennte Workouts angezeigt und die Kurven können miteinander nicht auf einem Diagramm kombiniert werden. Ich sehe also nicht, ob ich mehr Schritte mache, wenn ich schneller Laufe. Dies würde mich nämlich interessieren, wenn ich mich entwickeln möchte und darauf achte, dass ich meine Schrittfrequenz erhöhe. Momentan sehe ich nur in der Zusammenfassung des Laufes, ob ich zB bei einer 5 km Strecke höhere Schrittfrequenz aufweisen kann und ob ich dabei schneller lief. Diesen Vergleich habe ich letzte Woche draußen gemacht: Einmal bin ich 5 km im Intervall gelaufen und einmal frei im schnelleren Tempo. Seitdem ich den Wert 146 bei Run.GPS gesehen habe, achte ich auf die Schrittfrequenz und ich konnte mich auf 156 Schritte pro Minute entwickeln.

Runtastic-Pedometer

Ich wollte hier eigentlich den Intervalllauf mit dem schnellen freien Lauf vergleichen, deswegen lief ich die selbe Strecke zweimal mit einem Tag Pause dazwischen. Die Gesamtzahlen sind nicht vergleichbar, weil ich den zweiten Lauf 200 m früher beendet habe. Aber die Durchschnittswerte sagen, dass ich beim freien Lauf ein Tick schneller war (8,1 km/h > 8,2 km/h) und pro Minute einen Schritt mehr (155 > 156) gemacht habe. In 37 Minuten bedeutet es schon 37 Schritte mehr, die ich für die Strecke gebraucht habe 😉 Die App schrieb mir auch, dass meine durchschnittliche Schrittlänge 87 cm beträgt – so war es bei beiden Läufen.

Ich habe also die erste Hürde genommen und kann Schrittfrequenz und Schrittlänge messen und erstere graphisch darstellen. Wenn ich es will, kann ich die Schrittfrequenzkurve mit der Geschwindigkeitskurve manuell zusammenlegen und eventuelle Zusammenhänge beobachten, wie ich es bei den Läufen auch gemacht habe:

schrittfrequenz-geschwindigkeit-intervall

schrittfrequenz-geschwindigkeit

Man muss die Kurven etwas verzerren, weil sie auf der Runtastic HomePage viel zu sehr auseinandergezogen sind. So sieht man sofort: Die zwei Kurven haben einen sehr ähnlichen Ablauf, also mache ich mehr Schritte, werde ich schneller und umgekehrt. Damit kann ich schon etwas anfangen. Jetzt muss ich nur noch wissen, ob diese Schrittfrequenz fürs Erste gut ist (ich sollte ja darüber keine Gedanken verlieren) oder eher entwicklungsbedürftig. Im Schneller werden beim Laufen – Teil 2 werde ich darüber schreiben.

 

Runtastic Heart Rate App und die Pulszonen

Ich habe mir vor einiger Zeit die Runtastic Heart Rate Pro App geholt und bin davon begeistert! Seitdem ich nach Pulskontrolle laufe, übrprüfe ich gerne meinen Ruhepuls, bzw. den Puls nach dem Sport. Beide können sich mit dem Fitnesslevel mit der Zeit verändern: Der Ruhepuls sinkt und der Puls nach dem Sport senkt sich schneller unter 100, bzw. auf den normalen Puls, je fitter man wird. Dies möchte ich mitverfolgen und messe deswegen regelmäßig.

Die Runtastic HR App misst den Puls mithilfe der Kamera und des Kameralichtes. Man legt den Zeigefinger drüber, der Finger wird durchleuchtet und die Kamera registriert den Blutstrom und wie das Blut vom Herz gepumpt wird. Ich habe die App mit meiner Pulsuhr überprüft – funktioniert super!

Mit der Pro Version kann man am Tag so oft messen, wie man es will. Man kann dann zum Messwert einige Infos angeben, zB. ob es Allgemeinpuls, Ruhepuls, der Puls vor dem Sport, nach dem Sport oder der Maximalpuls ist und wie man sich gerade fühlt. Die Daten werden bei Runtastic auf die Homepage hochgeladen, wenn man dort ein Konto eingerichtet hat. Im Browser kann man leider nur die Kurve vom Allgemeinpuls im Diagramm anzeigen lassen, sonst sind die aufgenommenen Daten nur einfach untereinander aufgelistet. Ist man GOLD-Mitglied, kann man alle Kategorien schön anzeigen lassen.

runtastic-puls1

In der App lassen sich in der Pro Version die Werte nach Kategorien filtern, so sieht man zB vor sich, wie sich mit der Zeit der Ruhepuls verändert. Ich habe bis jetzt nur einige Werte und sehe noch keine Veränderung. Mein Ruhepuls im Durchschnitt ist 53. Als ich einmal 9 Stunden geschlafen habe, lag er bei 50, schlafe ich viel weniger, liegt er höher:

ruhepuls

Wenn ich vom Laufen wieder nach Hause komme, messe ich meinen Puls beim Sitzen einmal sofort und einmal nach 2 Minuten. Es wird mit der Zeit interessant sein, ob mein Puls niedriger stehen bleibt und sich schneller senkt, als jetzt am Anfang.

Das ist aber noch nicht alles! Da Runtastic die Ruhepuls Daten von einem zentral sammelt, schlägt er die Pulszonen für die Person vor. In der Laufapp kann man den Ruhepuls ja selber angeben, da habe ich mal am Anfang 52 angegeben und die Laufapp hat für mich dann die Pulszonen bestimmt. Es war damals allerdings eine einmalige Messung, genauso gut hätte ich als Ruhepuls 50 oder 56 angeben können – meinen niedrigsten und höchsten Wert bis jetzt. Dies bedeutet bei den Pulszonen schon einen kleinen Unterschied. Wenn man bedenkt, dass man den Ruhepuls sogar um 20 bpm durch Ausdaursport senken kann, wird der Unterschied schon beachtlich. Auf der Runtastic Homepage werden anhand der Runtastic Heart Rate Messungen die Pulszonen automatisch angepasst, allerdings nicht mit der Laufapp syncronisiert, da muss man selber die Daten ändern.

pulszonen

Ich bin gespannt, was für einen Ruhepuls ich in einem Jahr haben werde. 53 ist schon ziemlich gut. Wie ich gelesen habe, ist er aber genetisch bedingt. Ich starte also niedriger und höre bei einem niedrigeren Maximalpuls auf. Ich werde ihn auch nicht um 20 bpm senken können, es geht hier vielleicht nur um einige bpms. Ich habe Laufübungen gefunden, wie man die eigene Entwicklung messen kann, diese werde ich auch probieren.

Intervall-Lauf 2

Für heute hatte ich wieder einen Intervall-Lauf auf dem Asics Plan, wieder 3 km. Zuletzt habe ich ihn unter kontrollierten Bedingungen im Wohnzimmer auf dem Laufband absolviert, heute dachte ich mir, ich versuche die Strecke mal draußen. Das Wetter ist heute wunderschön, es wäre ein Fehler, drinnen zu laufen. Wieder habe ich aus 3 km Intervall mit Einlaufen und Auslaufen 5 km gemacht. Meine Geschwindigkeit war diesmal nicht so kontrolliert und auf den Puls konnte ich auch nicht so gut achten.

Zuletzt habe ich die Intervalle unter Pulskontrolle auf dem Laufband so gemacht, dass ich nach 1 km bei 9,3 km/h paar Minuten getrabbt bin, bis mein Puls auf 135 fiel. Danach kam das nächste Intervall, usw. Diesmal war ich gezwungen, anders zu machen: Ich habe Runtastic eingestellt, dass sie mir alle 0,5 km Bescheid sagt und zwischen den Intervallen trabbte ich einfach 0,5 km. Was dabei mein Puls machte, erfuhr ich erst nach dem Lauf zu Hause.

Bei uns ist die Gegend etwas hügelig (wundervoll! ich komme aus dem absoluten Flachland, der Puszta), so konnte ich bei den 3 Intervallen nicht die gleiche Geschwindigkeit halten, insgesamt lief ich aber die 5 km beide Male gleich schnell (8,15 km/h). Mein Durchschnittspuls lag jedoch draußen höher (151 bpm, Laufband – 145 bpm) und der Maximalpuls lag auch höher (164 bpm), als auf dem Laufband (160 bpm)! Ich lief in der Natur trotzdem weniger im hohen anaeroben Bereich und im niedrigen Bereich der Fettverbrennung und mehr im mittleren aeroben Bereich. Was das aussagt? Hmmm… darüber müsste ich noch nachdenken, ich glaube allerdings, noch nichts 😉

intervall2-3km

 

Ich habe heute noch das Pedometer von Runtastic getestet. Ein Beitrag kommt bald darüber, wie die App beim Schnellerwerden hilft, was die Schrittfrequenz ist und was das alles mit dem Laufstil zu tun hat.

 

Intervall-Lauf

Letztes Wochenende hatte ich wieder einen Marathon-Tischtennis-Tag. Es war ein (paar Stunden nach vorne verlegtes) Freundschaftsspiel, danach kam ein Spiel unserer ersten Damenmannschaft, bei denen ich noch zugeguckt habe. Dabei hat mir eine Mannschaftskamaradin erzählt, dass sie wegen ihren Knieschmerzen eine Bergtour absagen musste. Es war also nicht wunderlich, dass ich danach sowas komisches geträumt habe:

  • Ich musste zu einem Tischtennis Spiel, das auf einem Berg veranstaltet wurde. Es wurde vorverlegt, deswegen hatte ich nur noch sehr wenig Zeit hinzukommen und ich lief dahin (laufen heißt hier joggen)! Das hat noch nicht gereicht, ich hatte auch noch unseren Kater auf dem Arm und trug ihn mit hoch. Und er ließ es zu (sonst nicht so sehr). An einer Steigung musste ich ihn oben hinstellen und er wartete sogar, bis ich hochgeklettert war. Ich bin aufgewacht, bevor ich zur Halle kam. Ich weiss nur, dass ich gar keine TT-Sachen dabei hatte.. nur einen Kater.

Ich weiss auch, woher der Kater in mein Traum gekommen ist. In letzter Zeit habe ich bei Arwen so viel über Katzen gelesen, dass eine sich in mein Traum geschlichen hat 😉

Letzte Woche stand auf meinem Asics-Plan ein 3 km Intervall-Lauf. Ich dachte mir, ich kann ihn am Besten auf dem Laufband meistern. Die Vorgabe war nur, dass ich dreimal 1 km mit höherer aber konstanter Geschwindigkeit laufen und dazwischen immer 3-5 Minuten trabben soll. Ich laufe ja in letzter Zeit mit Pulskontrolle und ich habe ein bisschen nachgelesen, wie ein Intervall-Lauf unter Pulskontrolle aussieht. Man sollte in den Pausen den Puls nicht unter 130 bpm lassen, sich nicht vollständig erholen. Daran habe ich mich gehalten. Ich lief 10 Minuten ein, machte 3 Intervalle bei 9,3 km/h, liess zwischen ihnen den Puls bis 135 fallen (bei 6,3 km/h) und am Ende lief ich noch paar Minuten aus.

Auf der Runtastic Homepage sah meine Herzfrequenzkurve und Diagramm so aus. Die 1 km Markierungen habe ich eingezeichnet. Zum größten Teil bin ich in der anaeroben Zone gelaufen und dementsprächend hatte ich 1-2 Tage später etwas Muskelkater.

intervall-3km

Mir gefiel die bunte Kurve in der App aber besser, weil sie dort nicht so auseinandergezogen ist und man die Pulserhöhungen und Pulszonen besser wahrnimmt:

intervall-3km-app1

Mit diesem Lauf habe ich sogar mein ursprüngliches Ziel erreicht, bis zum 1. November 2013 100 km gelaufen zu haben (Diagramm von Runkeeper). Mein nächstes Ziel ist bis zur Op in 2 Monaten 200 km gelaufen zu haben. 😉

100km-ziel

Nach dem Tischtennis Spiel am Samstag, war ich wieder Sonntag laufen, meine Tochter begleitete mich mit dem Fahrrad. Knapp über 4 km, etwas langsammer, als ich es geplant habe. Und 2 Tage später kam (heute) wieder ein (nach dem Asics Plan) schneller 5,14 km Lauf (8,0 km/h), fast ausschließlich im anaeroben Bereich. Das war bis jetzt mein schnellster Lauf. Ich bin gespannt, ob ich in 2 Tagen Muskelkater habe! Ich muss zu der Kurve sagen, dass es fast die ganze Zeit bergauf ging und einmal musste ich spazieren, weil ich es nicht mehr weiter geschafft habe. Ich kam zweimal sogar ins rote Bereich, wo man möglichst nicht mehr trainieren sollte (nicht für Anfänger):

3-9-13-5km

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